ErschienenFebruar 2017
AutorenGünter Hofbauer, Karina Hofbauer, Anita Sangl, Emil Papazov
AbstractUnternehmen sollen im Innovationsmanagement sowohl neue Möglichkeiten durch die Entwicklung bisher noch nicht bekannten Wissens aufdecken (Exploration), aber auch vorhandene Möglichkeiten durch die Nutzung bestehenden Wissens ausschöpfen (Exploitation). In diesem Working Paper wird eine kritische Analyse von Exploration und Exploitation im Zusammenhang mit Innovationen vorgenommen. Nach der Einführung in die theoretischen Grundlagen folgt ein kritischer Vergleich der Formen, der das wechselseitige Verhältnis von Exploration und Exploitation beschreibt. Wie diese zentralen Begriffe des strategischen Wissensmanagements durch Ambidextrie ausbalanciert werden können, wird intensiv diskutiert. Sowohl die Einflussfaktoren von Exploration und Exploitation als auch die langfristigen und kurzfristigen Effekte beider Prozesse werden dabei miteinbezogen. In der anschließenden Diskussion der Ergebnisse werden wesentliche Aspekte dargestellt, welche einen optimalen Balanceakt von Exploration und Exploitation im Innovations- und Technologiemanagement induzieren. Mit Hilfe des hier vorstellten Innovation-Alignment-Portfolios können normative Strategien der Ausbalancierung abgeleitet werden.
PDFDownload
ErschienenOktober 2016
AutorenHarm Bandholz, Jörg Clostermann und Franz Seitz
AbstractSeit der Finanzkrise verfolgt die FED einen sehr expansiven geldpolitischen Kurs. Die Zinsen wurden auf historische Niedrigstniveaus gesenkt, darüber hinaus griff die FED auf verschiedene Maßnahmen quantitativer Lockerungen zurück. Trotz dieser Ereignisse zeigen die ökonometrischen Analysen in diesem Papier, dass die klassischen Einflussfaktoren (Notenbankzinsen, Inflationserwartungen, Auslandsnachfrage nach US-Bonds) weiterhin signifikante Erklärungskraft besitzen. Allerdings sind diese Zusammenhänge in den letzten Jahren instabiler geworden. Darüber hinaus kann man feststellen, dass das Anleihenaufkaufprogramm der amerikanischen Notenbank einen messbaren Einfluss auf die Langfristzinsen hat.
PDFDownload
ErschienenOktober 2016
AutorenBoris Baic und Jörg Clostermann
AbstractAm 3. Juli 2008 erreichte der Ölpreis (WTI) mit über 145 US-Dollar je Barrel seinen historischen Rekordwert. Dieses Ereignis galt als eine eindeutige Bestätigung der Befürworter der Peak-Oil Theorie, die seit Jahrzehnten vor den wirtschaftlichen Konsequenzen einer unvermeidlichen Verknappung von Rohöl warnten. Deren pessimistischste Anhänger befürchteten eine unausweichlich starke Reduzierung der Erdölförderung, und in der Folge sogar einen Zusammenbruch der Wirtschaftssysteme, auf Grund stark steigender Preise. Die Plausibilität langfristig steigender Ölpreise ist nicht von der Hand zu weisen. Allerdings zeigen Überlegungen zum Öl-Angebot und –Nachfrage, dass mit einer plötzlichen Verknappung von Öl wohl auch auf längere Sicht nicht zu rechnen ist. Die Peak-Oil-Debatte hat zweifelsohne die unbestrittene Endlichkeit des Rohstoffs „Erdöl“ in das Bewusstsein vieler Menschen gerückt. Aber neue Technologien wie Hydraulic Fracturing, die Ölsandgewinnung und verbesserte Fördermethoden sorgen dafür, dass der von den Peak-Oil Befürwortern postulierte „Tipping-Point“ noch nicht erreicht wurde. Ein Versorgungsproblem ist unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen auf absehbare Zeit als nicht sehr wahrscheinlich einzustufen. Vielmehr zeigt sich, dass die größere wirtschaftspolitische Herausforderung der Zukunft sein wird, Öl als CO2-emittiertenden Energieträger zu substituieren.
PDFDownload
ErschienenAugust 2016
AutorDipl.-Ing. (FH) Johann Hauber und Prof. Dr.-Ing. Karl Huber
AbstractZur Sicherstellung der Vergleichbarkeit des Emissions- und Verbrauchsverhaltens von Kraftfahrzeugen ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Randbedingungen während des Tests in engen Grenzen einheitlichen Vorgaben folgen.Der Gesetzgeber sieht hierfür genormte Geschwindigkeits-Zeit-Profile vor, die auf klimatisierten Rollenprüfständen nachge-fahren werden.Indem die „Straße ins Labor“ verlagert wird, gelingt es weitgehend, Fahrer- und Umwelteinflüsse zu eliminieren. Um hybrid-spezifische Einzelmaßnahmen zur Steigerung der Effizienz von teilelektrifizierten Pkw-Antriebssträngen gezielt bewerten zu können, werden über den mittleren Kraftstoffverbrauch hinaus die Momentanwerte für die einzelnen Leistungspfade benötigt.Am Beispiel der Verbrauchsmessung an einer Vollhybrid-limousine mit E-CVT-Getriebe sollen verschiedene Betriebs-zustände anhand der Resultate aus dem Einsatz mobiler Verbrauchsmesstechniken diskutiert werden.
PDFDownload
ErschienenMai 2016
AutorenStefan May
AbstractAufgrund volatiler Anlagen und stochastischer Zinsen kann speziell bei Altersvorsorgedepots die Situation auftreten, dass ein geplantes Ruhestandseinkommensziel bereits vor dem eigentlichen Rentenantritt erreicht wird. In einem solchen Fall ist es für den Anleger unter Umständen sinnvoll, den erreichten Vermögensstand vollständig oder teilweise zu sichern („glattzustellen“) und in die risikolose Anlage überzuführen, d.h. in einen ab Rentenantritt zufließenden nominellen oder realen Einkommensstrom umzuwandeln. Der vorliegende Beitrag diskutiert die Relevanz vorzeitiger Einkommensspitzen und liefert die zur Ermittlung der entsprechenden Zahlungen nötigen Berechnungen. Darüber hinaus werden die speziellen Finanzinstrumente beschrieben, welche zur Realisierung der entsprechenden „Glattstellungs-Strategien“ erforderlich sind.
PDFDownload
ErschienenJanuar 2016
AutorenProf. Dr. rer. pol. Günter Hofbauer, Anna Glazunova und Prof. Dr. Dirk Hecht
Abstract

Lieferanten übernehmen immer mehr an Wertschöpfung für Originalteilehersteller (OEM) und in der Folge kann der Materialkostenanteil für Zukaufteile bis zu 95 Prozent betragen. Aus diesem Grund kommt der Auswahl der Lieferanten eine strategische Bedeutung zu.

In diesem Working Paper stellen wir die Bedeutung des Beschaffungsmanagements heraus und beleuchten speziell die Auswahl der richtigen Lieferanten. Dabei geben wir einen Überblick über den Auswahlprozess, definieren Anforderungen und stellen Instrumente vor.

PDFDownload
ErschienenOktober 2015
AutorenGünter Hofbauer und Alexander Wilhelm
Abstract

Innovationen stellen die Basis für den unternehmerischen Erfolg dar. Zur erfolgreichen Umsetzung ist ein systematisch geplanter Innovationsprozess erforderlich. Dabei muss der frühen Prozessphase des Innovationsprozesses ganz besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden.

In diesem Working Paper tragen wir dieser Notwendigkeit Rechnung, indem diese frühe Phase sowohl theoretisch fundiert wird, als auch in der unternehmerischen Praxis untersucht wird. Dazu wurden Experten aus den Bereichen Automobilzulieferer, Chemie, Medizin, Telekommunikation und Technologie befragt.

Die Erkenntnisse dieser Befragung werden am Ende eines jeden Teilkapitels kompakt zusammengefasst.

PDFDownload
ErschienenMai 2015
AutorProf. Dr. Torsten Graap
Abstract Dass das Thema Ethik in Unternehmen eine zentrale Notwendigkeit für eine nachhal­tige Entwicklung darstellt, scheint jedem klar und offen denkenden Menschen mehr als einsichtig zu sein. Für eine Nach­haltige Ökonomie (= NÖ) stellt sich die Frage, wie denn diese Ethik für Unter­nehmen auszusehen hat und verbreitbar wäre.

 

Ausgehend von einer grundlegenden Legitimierung der Unternehmensethik wird erstens die Unhaltbarkeit der Neoklassik als immer noch orthodoxes Denk- und Handlungsmodell aus betriebswirtschaftlicher Sicht kritisiert. Zweitens werden als alternativer Entwurf die aktuellen Kernelemente einer Nachhaltigkeitsethik der primär volkswirtschaftlich verorteten NÖ skizziert. Diese wer­den sodann auf das Unternehmen transferiert. Die Komplexität und der transdiszipli­näre Anspruch der NÖ ermöglichen abschließend das Aufdecken von Entwicklungs­chancen für die Nachhaltigkeitsethik in Unternehmen.
PDFDownload
ErschienenApril 2015
AutorenGünter Hofbauer, Miloš Král‘ und Patrik Seiler
AbstractThe modified equity regulations of Basel III will also have animpact on borrowing companies. The creditor will have toconduct strict assessments in order to calculate credit costs in arisk adequate way. A valuation oriented towards the past andbased only on figures of the balance sheet won’t be sufficientany more.In this working paper we introduce a systematic approach withsix dimensions, which provides an evidence based, forwardlookingframework for the rating of companies, especially by themeans of marketing and sales.
PDFDownload
ErschienenNovember 2014
AutorProf. Dr. Wolfgang Krämer
AbstractEs werden LabVIEW-Simulationsprogramme für das regelungstechnische Praktikum beschrieben, die intensiven Gebrauch von MATLAB-Skript-Nodes machen.

 

Ein verfahrenstechnischer Prozess und ein Antriebssystem werden modellprädiktiv geregelt. Die Auswirkungen von Begrenzungen, die Teil der Regelungsaufgabe sind, werden untersucht.
PDFDownload
ErschienenOktober 2014
AutorenProf. Dr. Günter Hofbauer und Prof. Dr. Volker Oppitz
AbstractDer Innovationsgrad eines Neuproduktes ist ein Indikator für die Wettbewerbsfähigkeit und Marktakzeptanz. Basis dafür ist die Kenntnis der kaufrelevanten und wettbewerbsentscheidenden Produktmerkmale.

 

In diesem Working Paper wird mit dem Rangfolgemodell ein Instrument vorgestellt, mit dem das eigene Produkt mit den Wettbewerbsprodukten einem kritischen Vergleich unterzogen werden kann. Aus dieser Analyse erhält das Innovations- und das Produktmanagement konkrete Aufschlüsse im Hinblick auf Nachholbedarf im Bereich F&E als auch im Hinblick auf die Ausgestaltung der Neuprodukte mit bestimmten Features.
PDFDownload
ErschienenMai 2014
AutorenProf. Dr. Günter Hofbauer und Prof. Dr. Dirk Hecht
AbstractDer in diesem Working Paper vorgestellte Ansatz eines modernen Beschaffungsprozesses ist darauf ausgerichtet, die Wertgenerierung im Unternehmen zu steigern. Dem Beschaffungsmanagement kommt ein sehr hoher Stellenwert zu, dabei muss der Beschaffungsprozess professionell organisiert und durchgeführt werden.

 

Die Vorteile der Prozessorientierung liegen im systematisch strukturierten Aufbau und der Berücksichtigung der Zusammenhänge der Teilprozesse untereinander, insbesondere im Hinblick auf den Produktentwicklungsprozess (PEP). Erfolgskennziffern in den einzelnen Prozessphasen unterstützen dabei, den Erfolg des Gesamtprozesses zu erhöhen.
PDFDownload
ErschienenApril 2014
AutorinnenProf. Dr. Andrea E. Raab und Susanne Konrad M.A.
AbstractIn diesem Working Paper werden Faktoren untersucht, die die Einweisungsentscheidung niedergelassener Ärzte in der Praxis beeinflussen. Im Rahmen dessen wurden Hypothesenformuliert, welche auf der Datenbasis von neun teilnehmenden Krankenhäusern am durchgeführten Projekt zum Einweiser-Benchmarking 2013 validiert wurden. Gegenstand der Hypothesenprüfung war es, mögliche Zusammenhänge zwischen arztbezogenen bzw. patientenbezogenen Merkmalenund dem Einweisungsverhalten von niedergelassenen Ärzten zu untersuchen. Die Erkenntnisse daraus wurden in Zusammenhang mit der einschlägigen Literatur interpretiert. Abschließend werden Grenzen der Arbeit und ein Ausblick aufgezeigt.
PDFDownload
ErschienenMärz 2014
AutorProf. Dr. Jürgen Schröder
AbstractDie Produktionsnivellierung nach dem Vorbild der Heijunka-Methode bekommt sowohl in der wissenschaftlichen Betrachtung als auch der industriellen Anwendung eine zunehmende Bedeutung. Nur durch die konsequente Anwendung der Methodik bekommt ein PULL-System seine eigentliche Effizienz. Die Umsetzung der Produktionsnivellierung ist allerdings mit vielen Restriktionen verbunden. Es ist deshalb erforderlich, die Methode an die Gegebenheiten anzupassen. Sowohl im Produktentstehungsprozess als auch in der Anwendung der Methode sind Maßnahmen zu ergreifen, um die Einsparpotentiale nutzen zu können und die Komplexität der Steuerung der Lieferkette zu reduzieren.

 

Der vorliegende Artikel stellt die Methode vor, zeigt deren Voraussetzungen und Grenzen auf und gibt für notwendige Anpassungen Empfehlungen.
PDFDownload
ErschienenOktober 2013
AutorenProf. Dr. Michael Jünger, Prof. Dr. Johanna Anzengruber und Stephanie Lang
AbstractKrisen stellen Unternehmen auf die Probe. Entscheidungen sind unter Zeitdruck, Informationsasymmetrie und unter erhöhter öffentlicher Aufmerksamkeit zu treffen. Um auch unter diesen Rahmenbedingungen handlungsfähig zu bleiben, muss das Management in der Krise über bestimmte Kompetenzen verfügen, die entlang des Krisenverlaufs unterschiedliche Ausprägungen aufweisen. Der vorliegende Artikel schafft erste Erkenntnisse über den Bedarf von Kompetenzen entlang der Krisenphasen. Er erweitert durch eine empirische Transferleistung aus der klassischen Kompetenzforschung das bisherige Verständnis, reichert die Ergebnisse mit einer Diskussion um Wertehaltungen in der Krise an und verknüpft sie mit Aspekten der Kommunikation. Der Artikel schließt mit einer Zusammenführung von Kompetenz und Kommunikation im Verlauf einer Krise ab und legt damit den Grundstein für weitere Forschungsarbeit.
PDFDownload
ErschienenOktober 2013
AutorProf. Dr. Günter Hofbauer
AbstractIn diesem Working Paper werden die Grundlagen für die Customer Integration unter Berücksichtigung der Anwendbarkeit sowie unter Effektivitäts- und Effizienzgesichtspunkten dargestellt. Grundlegende Begrifflichkeiten der Kundenintegration werden systematisch dargestellt. Die Möglichkeit der Kundenintegration sollte sehr früh im Produktentwicklungsprozess (PEP) eingesetzt werden, damit die Erfolgsträchtigkeit des Neuproduktes erhöht wird.
Hier besteht die Schnittstelle zum Innovations- und Technologiemanagement (Hofbauer/Bergmann 2012).
PDFDownload
ErschienenSeptember 2012
AutorinProf. Dr. Cornelia Zehbold
AbstractUm das subjektorientierte Geschäftsprozess-management (S-BPM)  zukunftssicher umzusetzen sind für das Prozesscontrolling Kennzahlen zu etablieren, die IT-gestützt gemessen, aufbereitet und analysiert werden.  Der vorliegende Artikel zeigt zunächst Grundgedanke und Methodik von S-BPM mit Hilfe eines Fallbeispiels auf. Im Anschluss hieran erfolgt die Konzeption eines schrittweise weiter zu entwickelnden, multidimensionalen Ansatzes für das laufende operative Prozesscontrolling. Dabei werden gebräuchliche Kosten-, Qualitäts- und Zeitkennzahlen und ihre Bedeutung vorgestellt. Für die Kostenkennzahlen werden das Fallbeispiel aufgegriffen und exemplarisch die Ermittlung in S-BPM dargestellt.
PDFDownload
ErschienenJuni 2012
AutorenProf. Dr. Jürgen Schröder und Dipl.-Kfm. Dagmar Piotr Tomanek
AbstractIn diesem Working-Paper werden die Grundlagen des Wertschöpfungsmanagements mit Fokus auf Verschwendung dargestellt. Zunächst werden die zentralen Begriffe Wert, Wertschöpfung und Verschwendung definiert und abgegrenzt. Anschließend wird der Zusammenhang zwischen Wertschöpfung und Verschwendung erläutert. Darüber hinaus werden, basierend auf den grundlegenden Verschwendungsarten, Symptome erarbeitet, um die Identifikation von Verschwendung zu erleichtern. Es werden zudem Lösungsansätze zur Reduzierung bzw. Eliminierung von Verschwendung aufgezeigt. Abschließend wird auf das Thema Wertschöpfungskonzentration eingegangen.
PDFDownload
ErschienenJanuar 2012
AutorenProf. Dr. Günter Hofbauer und Dipl.-Betriebswirtin (FH) Sabine Bergmann, MBA
AbstractIn diesem Working-Paper werden die Grundlagen des Innovations- und Technologiemanagements unter Berücksichtigung von Effektivitäts- und Effizienzgesichtspunkten systematisch dargestellt. Grundlegende Begrifflichkeiten des Innovations- und Technologiemanagements werden strukturiert erläutert. Gleichfalls erfolgt eine Einordnung des Zusammenhangs von Technologie- und Innovationsmanagement. Darüber hinaus werden die Möglichkeiten der Kundenintegration im Innovationsmanagement dargestellt, um den Innovationserfolg abzusichern. Innovationsmanagement, Technologiemanagement und die Kundenintegration werden durch ihre Zielsetzungen und Inhalte klassifiziert und anhand der jeweiligen Managementaufgaben dargestellt.
PDFDownload
ErschienenJanuar 2012
AutorProf. Dr. Stefan May
AbstractImmer häufiger werden auch im Wertpapiergeschäft für Privatkunden die theoretischen und empirischen Ergebnisse der modernen Portfoliotheorie (MPT) berücksichtigt. Das Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, die entsprechenden Grundlagen und Zusammenhänge nachvollziehbar darzustellen. Hierbei wird zunächst skizziert, welch stürmische Entwicklung die moderne Portfoliotheorie in den letzten 60 Jahren hinter sich gebracht hat. Anschließend wird diskutiert, inwieweit die Erkenntnisse der modernen Portfoliotheorie bereits in die Praxis eingeflossen sind, wo dies noch nicht der Fall ist und was die vermutlichen Gründe dafür sind. Dies beinhaltet auch den alten Streit zwischen „aktiven“ und „passiven“ Investmentstrategien sowie die hierzu vorliegenden, eindeutigen empirischen Befunde.
PDFDownload
ErschienenNovember 2011
AutorenGeorg Häring, Christoph Trinkl und Wilfried Zörner
AbstractIn einer messtechnischen Untersuchung wurde vom Kompetenzfeld Erneuerbare Energien die Leistungsfähigkeit eines grundwassergespeisten Heiz- und Kühlsystems mit Wärmepumpen in einem Büro- und Produktionsgebäude analysiert und bewertet. Dazu wurde eine umfängliche energetische Bilanzierung von Gebäudetechnik und Gebäude vorgenommen. Innerhalb des mehrjährigen Untersuchungszeitraumes konnten umfangreiche Erkenntnisse über die Effizienz und Arbeitsweise der Heiz- und Kühlanlage gewonnen werden. Dabei wurden eine Reihe von Problemstellungen im realen Anlagenbetrieb identifiziert sowie das Gesamtsystem auf Basis der Messergebnisse optimiert. Um die praxisrelevanten Forschungsergebnisse in zukünftigen innovativen Gebäudetechnikkonzepten einfließen zu lassen wurden konkrete Handlungsempfehlungen für die Planungs-, die Inbetriebnahme- und Einregulierungsphase sowie für die Betriebsführung abgeleitet.
PDFDownload
ErschienenMai 2011
AutorenPeter Trapp, Markus Meyer and Christian Facchi
AbstractDynamic performance stubs provide a framework to simulate the performance behavior of software modules and functions. Hence, they can be used as an extension to software performance engineering methodologies. The methodology of dynamic performance stubs targets to gain oriented performance improvement. Other applications include the identi cation of \hidden" bottlenecks and the prioritization of optimization alternatives. Main memory stubs have been developed to extend the simulation possibilities of the dynamic performance stubs framework. They are able to simulate the heap and stack behavior of software modules or functions. This paper extends and improves the simulation algorithm to be able to simulate constant stack values. Moreover, it presents calibration possibilities to improve the simulation results by determining the various overhead in the algorithm. The results are furthermore used to compensate inaccuracies in the simulation. Additionally, a proof of concept is given as validation of the results. This paper shows that, main memory stubs can be used to simulate the heap, stack and timing behavior exactly when considering the parameters determined by the calibration functions.
PDFDownload
ErschienenNovember 2010
AutorenChristian Bacherler, Christian Facchi and Hans-Michael Windisch
AbstractThe model driven software development (MDSD) paradigm is gaining momentum in developing extensive business software applications. With MDSD it can be carried out a signi cant contribution towards the key factors of success which are exibility and adherence to delivery dates as well as efficient maintenance and adaptability. With AtomsPro that is introduced here we consequently integrate aspects of domain modelling and software architecture as well as clear and understandable means to enable domain experts to take an active role in the software development process. The challenging aim is to increase the overall ratio of code generated in the development process of enterprise applications by at the same time preserving abilities for efficient maintenance. Hence, we have chosen a fruitful cooperation with several involved project partners.
PDFDownload
ErschienenMärz 2010
AutorenJörg Clostermann, Nikolaus Keis and Franz Seitz
AbstractThe present paper presents three different short-term oil models on a weekly basis.
With these models we try to forecast oil prices out-of-sample up to three months. Two of the models are based on the VAR methodology and consider fundamental factors like the net long position and oil inventories. The third variant is a pure futures model. It is shown that the first two fundamental models perform better until mid/end 2007 and since mid 2009. During the financial market crisis from end 2007 until mid 2009, the futures model clearly has better forecasting quality than the other models.
PDFDownload
ErschienenDezember 2009
AutorenJörg Clostermann, Alexander Koch, Andreas Rees und Franz Seitz
AbstractDas vorliegende Papier schätzt auf Basis eines Probit-Modells die Wendepunkte des ifo-Geschäftserwartungsindex. Die übliche Vorgehensweise in der wissenschaftlichen Literatur wird um zwei Aspekte erweitert: Erstens werden zusätzlich zu einzelnen Variablen sogenannte Faktoren berücksichtigt, die vorab mittels einer Hauptkomponentenanalyse aus einem großen Datensatz extrahiert werden. Zweitens wird die Analyse nicht exante auf einen theoriekonsistenten Variablensatz restringiert, sondern alle potentiell bedeutsamen Variablen werden in die Analyse mit einbezogen und mit Hilfe einer Stepwise-Forward-Prozedur selektiert. Die Ergebnisse zeigen, dass diese Erweiterungen bzw. Modifikationen die Prognoseperformance der üblichen Probit-Modelle erheblich verbessern. Die Analyse dokumentiert den dominanten Einfluss des Auslands auf die deutsche Konjunkturentwicklung. Darüber hinaus zeigen sich Anzeichen von Instabilitäten des Probit-Modells in den letzten fünf Jahren, gleichwohl der durch die Finanzmarktkrise bedingte Konjunktureinbruch schon ab Mai 2007 im Prognosemodell erkennbar war. Zudem signalisiert das Modell schon seit Januar/Februar 2009, dass der durch die Finanzmarktkrise bedingte Konjunktureinbruch im Verlauf des Jahres 2009 beendet sein wird.
PDFDownload
ErschienenSeptember 2009
AutorProf. Dr. Werner Schmidt
AbstractSorgfältig betriebenes, mit der Unternehmensstrategie harmonierendes Business Process Management (BPM, Geschäftsprozessmanagement) ist zu einem der kritischen Erfolgsfaktoren in vielen Unternehmen geworden. Der vorliegende Artikel gibt einen Überblick über die in einem Regelkreis angeordneten Teilaufgaben (Phasen) des BPM und bettet diese in eine Umgebung mit Rahmenbedingungen wie Unternehmensstrategie, Governance und IT-Landschaft ein. Nach der Erläuterung der Umgebungsbedingungen werden die Phasen mit ihrem Wesen, ausgewählten in ihnen verwendbaren Methoden und Modellen und möglicher IT-Unterstützung durch BPM-Lösungen beschrieben. Eine tabellarische Übersicht im letzten Abschnitt fasst die wesentlichen Inhalte zu den Phasen auf einen Blick zusammen.
PDFDownload
ErschienenApril 2009
AutorenProf. Dr. Christian Facchi und Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Röglinger
AbstractA lot of applications have been sketched in the area of Car2X-Communication. Safety aspects are often mentioned among others as a motivation for Car2X-Communication systems. We present a statistical based selection of feasible applications with the goal of increasing safety. Therefore the official statistical information of the year 2007 has been considered. Additionally we will present some consequences for the introduction of Car2XCommunication systems including infrastructure.
PDFDownload
ErschienenAugust 2006
AutorenProf. Dr. Christian Facchi und Dipl.-Ing. (FH) Peter Trapp
AbstractDynamic Performance Stubs support performance improvement. They can be used to identify “hidden” bottlenecks and also to provide better estimations of the gain from performance improvement. The idea behind these stubbing mechanism will be described, the core concept will be explained and a closer look on the possibility of creating stubs will be given. Furthermore an introduction on “How to use dynamic performance stubs” is also included.
PDFDownload
ErschienenJanuar 2007
AutorStefan Ferstl
AbstractThe development of device drivers in the automotive industry is often confronted with the problem of not yet available hardware, which can be used for testing. This paper describes how to build up a test environment in Simulink, which contains a model of the physical and logical behavior of an intelligent smart power switch that is used to control multiple bulbs in a car. To get a closed-loop simulation, a bulb model was developed, which calculates the current depending on voltage and temperature for diagnostic purposes. By using this configurable environment, it was possible to develop and test a driver with TargetLink, although the device, which it has to control, was not yet available. In order to get experience in HIL tests using the interface between CANoe and Simulink, this approach was analyzed in detail.
PDFDownload
ErschienenApril 2006
AutorProf. Dr. Wolfgang Krämer
AbstractIn einem Servolenksystem, das im Gegensatz zu üblichen Servolenkungen nach dem Winkelüberlagerungsprinzip arbeitet, können sich bei losgelassenem Lenkrad Grenzzyklen einstellen. Eine wichtige Ursache hierfür ist die Begrenzung des Antriebsmoments des Stellmotors. Nach einer Beschreibung und Modellierung des Lenksystems werden die Grenzzyklen untersucht und ihre Periodendauer mit Hilfe einer modalen Betrachtung berechnet. Daraus ergeben sich qualitative Aussagen über die Einflüsse der Systemparameter auf die Existenz der Grenzzyklen. Eine Maßnahme zur Vermeidung der Grenzzyklen wird vorgeschlagen, ihre Wirksamkeit durch Simulation nachgewiesen und ihre Wirkungsweise mit Hilfe der Methode der harmonischen Balance analysiert. Das Ergebnis der Analyse führt zu einer Weiterentwicklung der Maßnahme.
PDFDownload
ErschienenDezember 2005
AutorenProf. Dr. Jörg Clostermann and Prof. Dr. Franz Seitz
AbstractIn the present paper we analyse whether fundamental macroeconomic factors, temporary influences or more structural factors have contributed to the recent decline in bond yields in the US. For that purpose, we start with a very general model of interest rate determination in which risk premia are captured via the macroeconomic (policy) environment. The empirical part consists of a cointegration analysis with an error correction mechanism from the mid 80s until 2005. We are able to establish a stable long-run relationship and find that the behaviour of bond rates in the last few years may well be explained by macroeconomic factors. These are driven by core price developments, monetary policy reflected in short-term interest rates and the business cycle. A changed structural demand for bonds does not seem to be at work. The existing overestimation of bond yields is not unusual historically. Finally, our bond yield equation outperforms a random walk model in different out-of-sample exercises.
PDFDownload
ErschienenSeptember 2005
AutorProf. Dr. Günter Hofbauer
AbstractDiffusionsprozesse beschreiben die Übernahme und Verbreitung von Innovationen in Märkten und sozialen Systemen. Diese Prozesse werden von sozialen, soziologischen, psychologischen und marketingspezifischen Faktoren determiniert. Unternehmen müssen die Strukturen sozialer Systeme sowie die Kommunikationsprozesse kennen, um zielgerichtet und unter optimaler Ausnutzung systembedingter Dynamik Innovationen erfolgreich einführen zu können. Denn für die Verbreitung des Neuen ist die zielführende Nutzung bestimmter Konstellationen der sozialen Netzwerke und deren Verbindungen wichtig. Dabei nimmt die Kommunikation eine besondere Rolle ein. In diesem Arbeitsbericht werden die Relaisstationen und Verstärker charakterisiert und systematisch im Kontext dargestellt. Gemäß ihrer Bedeutung sind das die Alpha-Kommunikatoren.
PDFDownload
ErschienenApril 2005
AutorKai Lucks
AbstractThe article first deals with misconceptions that typically end in failure and then compares them with major steps and determining factors that lead to success and need to be considered during each phase of a corporate merger. Taking a "mechanical", linear approach to the tasks and simply transferring responsibility from one discipline to another wastes time and distracts from the goal. The entire course of action should be worked out as early as the preparatory phase. Simulating various scenarios makes it possible to compare different choices along the way and identify dead-end decisions early on. All subsequent phases of the project can be handled according to this principle, placing all decision-making steps in a general context and working out the details gradually.
PDFDownload
ErschienenFebruar 2005
AutorenProf. Dr. Robert Wittmann, Norbert Forster u.a.
AbstractKompetenzaufbau, Kontakte und Kapital sind die Bereiche, in denen der bpw10 Unternehmensgrün-der bei ihrem Vorhaben unterstützt. Kompetenz sichert die Wettbewerbsfähigkeit und langfristige Exis-tenz, über die Kontakte werden Netzwerke zu kompetenten Partnern erschlossen, Kapital bildet die unverzichtbare Basis für jede Unternehmensgründung. Im Laufe der ersten fünf Jahre übernahm der bpw10 die Betreuung von rund 200 Gründerteams, 78 Businesspläne haben am Wettbewerb teilgenommen, mindestens 30 Ideen wurden umgesetzt. Dies entsprich 115 neuen Arbeitsplätzen in der Region. Zukünftig soll eine noch breitere Palette an Leistungen angeboten werden. Das Benchmarking zeigt deutliche Potentiale (z.B. bei der Betreuung von Spin-Offs), die zukünftig abgedeckt werden sollen.
PDFDownload
ErschienenJuli 2004
AutorProf. Dr. Günter Hofbauer
AbstractNicht nur bei Fast Moving Consumer Goods, sondern auch bei hochwertigen Gebrauchsgütern und in der Investitionsgüterindustrie sind die Auswirkungen von Verunsicherung und Kaufzurückhaltung zu spüren. Im ersten Teil dieses Beitrages werden die Ursachen dafür analysiert und im Zusammenhang dargestellt. Im zweiten Teil werden die Prinzipien des professionellen Preismanagements vorgestellt. Die wesentlichen Handlungsfelder sind: Preisstrategie, Preisinformation, Preisbildungsprozess, Preissystem, Preisdurchsetzung und Preiscontrolling.
Ansatzpunkte des professionellen Preismanagements sind Preisdifferenzierung, Preisbündelung und nicht lineare Preissysteme. Aktives Pricing soll eine Win Win Situation herstellen und Konflikte im Verkaufsgespräch erheblich reduzieren. Wesentliche Erfolgsdeterminanten sind ertragsabsichernde Preis- und Konditionensysteme.
PDFDownload
ErschienenJuli 2004
AutorProf. Dr. Jürgen Schröder
AbstractDie ständig zunehmende Anzahl zu fertigender Varianten in der Automobilzuliefer-industrie erfordert neue Steuerungskonzepte. Herkömmliche Methoden stoßen schnell an die Grenzen ihrer Möglichkeiten. Eine Strategie, die sich an einer sequenzgenauen Produktion orientiert, bietet viele Vorteile. Wichtig ist hierbei, ein einfaches, für jeden Mitarbeiter verständliches und transparentes System zu schaffen. Nur so wird eine Akzeptanz geschaffen, die auch die gewünschten Ergebnisse erzielt. Die vorgestellte Packagesteuerung basiert auf dem Just – In – Sequence – Gedanken, der mit den Elementen des Perlenkettenkonzeptes kombiniert wurde. Die Ergebnisse der Pilotanwendung zeigen eine drastische Reduzierung an unfertigen Erzeugnissen im Verhältnis 8:1. Die hierdurch frei gewordenen Flächen können für weitere wertschöpfende Tätigkeiten genutzt werden. Somit wird auch eine wesentliche Verkürzung der Durchlaufzeiten und eine deutliche Erhöhung der Flexibilität im Produktionsprozess erreicht.
PDFDownload
ErschienenJuni 2004
AutorProf. Dr. Robert Gold
AbstractIn this paper we investigate the use of Petri nets in software engineering extending the classical software development process with simulation and mathematical analysis based on place/transition nets. The advantage is that requirements can be validated earlier and fault detection and correction is less expensive. We show how to construct nets from basic patterns and demonstrate this for an application in automotive electronics, the cruise control with distance warning. The resulting nets can be simulated and analysed using Petri net tools and embedded into an object-oriented framework, where transitions are triggered by messages.
PDFDownload
ErschienenMai 2004
AutorProf. Dr. Peter Augsdörfer
AbstractThis paper confirms the importance of path dependency in the accumulation of firm-specific technological competencies. It shows that firms are guided by the selective logic of path dependency in their innovation process, even if it is not management taking the decision to invest in a new business idea. The research focused on the output of bootlegging, which is defined as research in which motivated corporate entrepreneurs pursue innovative activity, which they themselves define and secretly organise. Bootlegging emerges as an incremental continuous trail-and-error learning process in R&D. Total anarchic chaos and the violation of strategic direction settings as feared by some managers is not going to happen.
PDFDownload
ErschienenFebruar 2004
AutorProf. Dr. Günter Hofbauer
AbstractDas Innovationsmanagement ist darauf angewiesen, rechtzeitig und möglichst genau die relevanten Stellgrössen für den Erfolg einer Innovation zu identifizieren. Hier werden die komplexen Zusammenhänge und Einflussfaktoren bezüglich Ausbreitung, Durchsetzung, Akzeptanz oder für den Kauf von Innovationen innerhalb eines sozialen Systems im Zeitablauf analysiert und quantifiziert. Der gesamte Prozess lässt sich in Innovationsentstehung und Innovationsdiffusion unterscheiden. Der Entstehungsprozess wird durch das Performance-Management gesteuert. Die Diffusion wird dann im wesentlichen durch das Relationship-Management bestimmt.Die Zielgrößen für den Erfolg sind dabei das maximale Diffusionspotenzial, die Diffusionsgeschwindigkeit und ein möglichst hoher Anteil für das eigene Unternehmen.
PDFDownload
ErschienenNovember 2003
AutorThomas Rennemann
AbstractGrundlage einer erfolgreichen Supply Chain Management Strategie ist die Kenntnis der logistischen Strukturen und Abläufe. Diese werden bereits weit vor Produktionsstart bestimmt. Eine unter prozessorientierten Gesichtspunkten systematisierte Lieferantenauswahl und ein Supply Chain Design stellen somit einen zentralen Bestandteil für den Erfolg der Kette dar. Der gegenwärtige Stand zeigt, dass kein Kennzahlensystem besteht, das den Zeitraum vor Produktionsstart umfassend abdeckt. Daraus leitet sich die Notwendigkeit ab, eine entsprechende Systematik zu entwickeln. Dieses Kennzahlensystem stellt zukünftig auch für die Zeit vor Produktionsstart ein strategisches Instrument zur Lieferantenauswahl sowie zum Supply Chain Design und damit für den späteren Erfolg der Supply Chain dar.
PDFDownload
ErschienenOktober 2003
AutorKai Lucks
AbstractThe article covers the ”end to end” management of M&A projects for strategic buyers with special focus on business integration and business reengineering, beginning with the strategic “case definition” and ending with the finalization of the integration. Different characters of work, change of responsibilities and external factors inhibiting a continuous flow of work imply to break down the overall project into “partial projects”. Typical working steps and how the steps and partial projects are in terlinked describe the overall task. Practical approaches for integral project management and their tools, complementing on drawbacks and general rules round up this overview.
PDFDownload