Ziele und Ideen

Missbrauchstests sind notwendig für die Zulassung von Batteriesystemen. Sie gewährleisten die Sicherheit von Batterien, können bei der optimalen Ausgestaltung des Designs von Systemen unterstützen und tragen zur gezielten Verbesserung der Sicherheit von Hybrid- und Elektrofahrzeugen bei. Die Durchführung zerstörender Tests und die daraus gewonnenen Erkenntnisse erhöhen die Crashsicherheit von Elektrofahrzeugen und tragen wesentlich zur sicheren Elektromobilität bei. Die Nutzung des Abusezentrums unter Anwendung hochmoderner Mess- und Videotechnik erweitert damit die Testmöglichkeiten der Arbeitsgruppe Sichere Elektromobilität um zerstörende Tests mit hohem Gefährdungspotential. Die THI schärft mithilfe des Abusezentrums ihr Profil in der Fahrzeugsicherheitsforschung, stärkt den Automobilstandort Ingolstadt und fördert die enge Vernetzung mit lokalen Unternehmen. Die enge, kooperative Zusammenarbeit im Forschungsbereich sichert die Zukunftsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit lokaler Unternehmen ab.

Ausstattung

  • Freiversuchsfläche
  • Versuchsausstattung: Brandwannen, U (bis 80V), I (bis 40A), Kurzschlusseinrichtung, Presse (40t inkl. Kraft- und Wegemessung), Löschmittel (Wasser & CO2)
  • Messtechnik: U, I, T, t ; Infrarot, Visuell (Foto, Video in HD)

Anwendungsbeispiele

  • Mechanische Versuche: Pressen, (Nagel-) Penetration, Schock
  • Elektrische Versuche: Kurzschluss, Überladen, Tiefentladen / Spannungsumkehr
  • Thermische Versuche: Thermische Stabilität, Brandtests
  • Sonstige: Löschversuche

Laborleitung und Team

Leiter SAFIR-Cluster 4
Prof. Dr. Hans-Georg Schweiger
Tel. : +49 841 9348-4500
Raum : H026
E-Mail :
Wiss. Mitarbeiterin Sichere Elektromobilität / Projektkoordination SENSE BAY
Dr. Katja Brade
Tel. : +49 841 9348-3345
Raum : H025
E-Mail :

Technologiefelder

Sichere Elektromobilität