
Sichere Energiespeicher Bayern
Das Projekt SENSE BAY - Sichere Energiespeicher Bayern wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Projektdauer: 01.03.2018 – 28.02.2022, Projektvolumen: 1.122.805 €.
Leistungsfähige und sichere elektrochemische Energiespeicher sind für die Energiewende und die Elektromobilität von zentraler Bedeutung. Um vor allem kleine und mittelständische Unternehmen in diesem dynamischen Markt zu fördern, unterstützt das Projekt SENSE BAY – Sichere Energiespeicher Bayern den Aufbau einer bayerischen Spitzenposition in Forschung und technologischer Entwicklung im Bereich elektrochemische Energiespeicher.
Eine Anpassung der Versuchs- und Batteriemesstechnik der THI und eine Verstärkung des Technologietransfers ermöglicht den Aufbau einer Kompetenzregion zu elektrochemischen Energiespeichern in zentraler Lage von Bayern. Dank einer gezielten Vernetzung von Akteuren im Themengebiet und durch den offenen, fachlichen Austausch von Wissenschaft und Wirtschaft werden innovative Geschäftsmodelle und Dienstleistungen im Bereich der Entwicklung sicherer Energiespeicher generiert, wie beispielsweise die Optimierung von Testverfahren in der Entwicklungsphase oder die Realisierung zuverlässiger Sicherheitskonzepte.
Vision und Ziele
Vision
Leistungsfähige und sichere elektrochemische Energiespeicher sind für die Energiewende und die Elektromobilität von zentraler Bedeutung. Die Optimierung bestehender Technologien, die Entwicklung innovativer Konzepte und neu entstehende Geschäftsmodelle geben dem Markt eine hohe Dynamik, die für Unternehmen eine große Herausforderung, sowie eine Chance zur Erschließung neuer Geschäftsfelder ist. Allerdings birgt die stetig steigende Leistungsfähigkeit der Systeme auch Risiken, die zu einem großen Bedarf an Innovationen im Bereich Sicherheit führen – ein Innovationsbedarf, der neben moderner Versuchs- und Batteriemesstechnik die Zusammenarbeit von Unternehmen unterschiedlicher Disziplinen erfordert und vor allem für kleinere und mittelständische Unternehmen nicht leicht zu bewältigen ist.
Hier setzt das Projekt SENSE BAY – Sichere Energiespeicher Bayern an. Eine zielgruppenspezifische Anpassung der Batterie-Testmöglichkeiten an der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) einerseits und eine Förderung der Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft andererseits erlaubt den Aufbau von Kooperationen zur Generierung neuer Geschäftsideen und damit die Entwicklung einer bayerischen Spitzenposition in Forschung und technologischer Entwicklung im Bereich elektrochemische Energiespeicher.
Projektimplementierung und Ziele
Durch folgende Maßnahmenpakete wird der Aufbau einer Kompetenzregion für sichere Energiespeicher erreicht:
Der aktuell hohe Bedarf an Batterie-Testmöglichkeiten für die Entwicklung sicherer und leistungsstarker Energiespeicher wird über eine Stärkung des Forschungsfelds Sichere Elektromobilität an der THI adressiert. Die Möglichkeiten der erweiterten, modernen Versuchs- und Batteriemesstechnik wie Teststände, Ausrüstung zur Test-Aufzeichnung und Ionenchromatographie zur Analyse entstehender Schadstoffe inklusive entsprechendem Personal wird zusammen mit einem verstärkten Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft vor allem die Entwicklungstätigkeit der KMU-Partner und sonstigen Stakeholder anregen. Batterieversuche auf Zell- oder Systemebene mit dem Ziel der Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen in der Förderregion werden durchgeführt, die die Sicherheit elektrochemischer Energiespeicher und deren Komponenten erhöhen.
In einer übergeordneten Ebene wird ein Netzwerk aus Kooperationspartnern aufgebaut, das KMU eine spannende Plattform des Austauschs bietet. KMU unterschiedlichster Bereiche rund um elektrochemische Energiespeicher sind beteiligt, wie beispielsweise Entwicklungsdienstleister, Hersteller elektrochemischer Workstations, Ingenieurbüros, Anbieter für Stromversorgungslösungen, Forschungsdienstleister und Beratungsdienstleister für Entsorgung.
Die Zusammenarbeit aller Partner in SENSE BAY erfolgt über halbjährliche, offene Netzwerktreffen. Zur Projektmitte und -ende werden diese Treffen zu einem Kongress "KONSENSE - Sichere Energiespeicher Bayern" erweitert, der über Vorträge, Ausstellungen und themenspezifische Workshops eine Information der breiten Öffentlichkeit gewährleistet. Weiterhin ist die Teilnahme an Veranstaltungen (Fachkonferenzen, Veröffentlichungen, Vorträge) vorgesehen, sowie ein umfassender digitaler Auftritt zusammen mit Printmedien.
Zur effizienten Zusammenarbeit wurden Innovationsclustern zu folgenden Themen gebildet:
- Batterieentwicklung
- Testing
- Messtechnik
- Anwendung/Entsorgung
Unternehmenspartner
Innovationscluster: Anwendung und Entsorgung
- ADAC e. V.
- ALPIN Engineering GmbH
- AUDI AG - Werksfeuerwehr
- eCHARGE Hardy Barth GmbH
- e.telligent GmbH
- ELOGPlan GmbH
- Gefahrgut Sand
- Hugo Benzing GmbH & Co. KG
- ip3 | Ingenieure mit Partner GmbH
- Paul Müller Transport- und Verpackungsmittel GmbH
- RegLas Ingenieurbüro
- Sedlbauer AG
- SKH GmbH
- Stadt Ingolstadt
- WEVO Chemie GmbH
Innovationscluster: Messtechnik, Testing, Batterieentwicklung
- AVL Deutschland GmbH
- Bayern Innovativ GmbH
- Bernd Willer Ingenieurbüro
- e.telligent GmbH
- Gustav Klein GmbH
- Innofas GmbH - Standort Ingolstadt
- Kratzer Automation AG
- LIONSmart GmbH
- TÜV Süd Battery Testing GmbH
- ZAHNER-elektrik GmbH Co. KG
Innovationscluster und Koordinatoren
Batterieentwicklung
Dipl.-Ing. (FH), Walter Straßer
Tel.: 0841 – 9348 6872
E-Mail: Walter.Strasser@carissma.eu
Anwendung und Entsorgung
Dr. Susanne Lott
Tel.: 0841 – 9348 7380
E-Mail: Susanne.Lott@carissma.eu
Aktuelle Forschungsergebnisse
Researchgate:
https://www.researchgate.net/project/SENSE-BAY-Safe-Electric-Energy-Storage-Systems-Bavaria
Erforschungs- und Testmöglichkeiten
Fördermittelgeber und Programm
Ansprechpartner
Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
