Prof. Dr.-Ing. Uli Burger
Studiengangleiter Master Luftfahrttechnik
Die Luftfahrttechniker sind in verschiedenen Bereichen sehr aktiv. Dazu gehören das Flugdrohnenprojekt, der Austausch untereinander mit Außenflugtagen, Stammtischen oder Mentoring. Und auch der Forschungsbereich spielt eine wichtige Rolle.
Die Luftfahrttechniker der Technischen Hochschule Ingolstadt freuen sich über das hochmoderne Vorserienflugtesttriebwerk Pearl 700, welches von der Firma Rolls-Royce Deutschland Ltd. & Co. KG als Dauerleihgabe zur Verfgüng gestellt wurde.
Das mehrere Tonnen schwere Triebwerk steht auf einem eigens dafür konstruierten Unterbau im G-Gebäude der Hochschule nun für Vorlesungs- und Forschungszwecke zur Verfügung, wie auch für Besucherinnen und Besucher.
Das Rolls-Royce Pearl 700 ist das modernste Triebwerk der Pearl-Familie und dient als Antrieb für die Geschäftsreiseflugzeuge Gulfstream G700 und G800. Es handelt sich um ein brandneues Triebwerksmodell, das erst vor wenigen Jahren die Zulassung erreicht hat.
Die wichtigsten Leistungsmerkmale:
Das an der THI ausgestellte Triebwerk ist ein Vorserienflugtesttriebwerk, das vor der Serienproduktion in der Flugerprobung der Gulfstream G700 eingesetzt wurde. Es ist tatsächlich geflogen und alle Einsätze sind vollständig im Logbuch erfasst.
Zu den besonderen Eigenschaften gehören:
Das Pearl-Triebwerk wird künftig in Vorlesungen der Bachelor- und Masterstudiengänge Luftfahrttechnik eingesetzt und bietet wertvolle Einblicke in reale High-Tech-Antriebe moderner Geschäftsreiseflugzeuge.
Das Projekt wurde durch zahlreiche THI-Abteilungen unterstützt und findet sowohl bei Studierenden als auch Gästen große Aufmerksamkeit.
Duch diese Unterstützung ist es möglich, modernste Luftfahrttechnologie direkt und praxisnah in die Lehre zu integrieren.
Es findet einmal pro Semester eine Einführung zum Triebwerk statt. Bei Interesse und Fragen gerne direkt per E-Mail an Prof. Ludwig König wenden: ludwig.koenig@thi.de
Ein ganz besonderes Highlight: im Flugdrohnen-Projekt zeigen die Luftfahrttechnikerinnen und -techniker ihre erworbenen Kenntnisse beim Aufbau von Flugdrohnen im Team. Welche Team-Drohne schafft die längste Flugstrecke, hat die größte Transportleistung und setzt die Last punktgenau am Zielpunkt ab? Am Challenge-Day wird das beste Team-Konzept und das Sieger-Team ermittelt.
Live Einblicke in die Drohnen Challenge im Sommersemester 2023 auf dem Flugplatz von AIRBUS
#1 Einhaltung der Zielkoordinaten
#2 maximale Transportlast
#3 maximale Transportleistung mit einer Batterieladung
1x Flugregler: Holybro Pixhawak 4 Mini Set, ohne Parametrisierung
4x Elektromotore: Holybro S500 V2 Motor CCW und CW 2216-880 KV
4x Propeller
1x Geschwindigkeitsregler: Holybro 20A ESC
1x Speicher-Akku: LIPO 3S1P 11,1V 45+/90C
1x Fernsteuerung: Futaba T14SG
Baujahr: Juni 2023
Maße mit Propeller: 430mm x 380mm x 290mm (643mm Diagonale)
Drohnenkonfiguration: Quadrotor in X-Anordnung
Bauart: Ausleger/Grundplatten aus Alu und PVC
Propellerlänge: 254mm
Masse ohne Akku: 1065g mit Akku: 1235g
Baujahr: Juni 2023
Maße mit Propeller: 593mm x 593mm x 161mm (733mm Diagonale)
Drohnenkonfiguration: Quadrotor in X-Anordnung
Bauart: Ausleger/Grundplatten aus Alu und PVC
Propellerlänge: 254mm
Masse ohne Akku: 1223g mit Akku: 1391g
Baujahr: Sommersemester 2023
Maße mit Propeller: 487mm x 487mm x 302mmmm (688mm Diagonale)
Drohnenkonfiguration: Quadrotor in X-Anordnung
Bauart: Rohrausleger aus CFK, Muffe und Grundplatte aus Onyx-Druck
Propellerlänge: 254mm
Masse ohne Akku: 1188g mit Akku: 1356g
Neben der Fahrzeugtechnik spielt die Luftfahrt in und um die Region Ingolstadt eine tragende Rolle. Die Professoren Uli Burger, Erol Özger, Ludwig König, Andreas Frey und Harald Göllinger forschen hierzu im Kompetenzfeld „Luftfahrttechnik“. Ihre Labore verfügen dabei über eine sehr gute Ausstattung. Highlights der Laborausstattung sind u.a. ein Flugsimulator, zwei Gaskanonen, ein Instron CEAST Fallwerk, verschiedene Triebwerksmodelle sowie Geräte für die zerstörungsfreie Materialprüfung (Ultraschall, Wirbelstrom). Durch diese Ausstattung kann Forschung auf höchster Ebene betrieben werden. Unter anderem werden Kollisionen von Flugzeugen mit Drohnen, neue Antriebstechnologien sowie flugmechanische Verhalten erforscht. Die enge Verzahnung mit regionalen Unternehmen ermöglicht dem Kompetenzfeld seine Forschungsergebnisse in die Praxis zu übertragen.
Laufzeit: 10/2018 – 09/2022
Volumen: 588.383,89 €
Laufzeit: 04/2016-07/2017
Volumen: 1,2 Mio €
Luftfahrtforschungsprogramm V-3 Gefördert durch BMWi
Laufzeit: 01.04.2019 - 30.06.2022
Volumen: 267.200€ (zzgl. MwSt)
AES Aerospace Embedded Solutions, Airbus Defence and Space, Diehl Aerospace GmbH, Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH, Philotech Systementwicklung und Software GmbH,Karlsruher Institut für Technologie KIT, Konzept Informationssysteme GmbH, SYSGO GmbH, Nord-Micro GmbH & Co. OHG , Fortiss
Integration der Softeware-Requirements in die modellbasierte Softwareentwicklung, Integration von Software Baukasten-Elementen und Wissenstransfer
Für den Austausch von Erfahrungen tun wir alles! Denn es ist ein wichtiger Bestandteil deines Studiums.
Luftfahrttechnik bedeutet neben der Beherrschung der theoretischen Grundlagen auch das Verständnis, wie diese bei technischen Produkten der Luftfahrtindustrie zur Anwendung kommen. In der Region Ingolstadt sind mehrere Industriebetriebe der Luftbranche angesiedelt und namhafte Luftfahrt-Museen befinden sich im Südbayerischen Raum – ein ideales Umfeld, um sich über aktuelle Entwicklungen und Trends in der Luftfahrttechnik wie auch deren Entwicklungsgeschichte zu informieren.
Neben Exkursionen bietet auch der Besuch von Fachmessen eine gute Gelegenheit, eigene Interessensschwerpunkte zu erkennen und gezielt mit Firmen in Kontakt zu treten, um dort das Praxissemester oder die Bachelorarbeit zu absolvieren oder den Berufseinstieg zu planen.
„In meinem Studium habe ich sehr viel über den Austausch mit anderen Studierenden mitbekommen – Prüfungen, Praktikas alles was sonst noch so dazugehört“. Zielsetzung von Meet the Fleet ist, genau diesen Austausch unter den Studierenden zu fördern. Einige Veranstaltungen werden von den Dozenten, andere von Studierenden organisiert.
Alle vier Wochen, immer Mittwochs ab 18 Uhr, treffen sich die Luftfahrttechniker zum Stammtisch im Reimanns an der THI. Es ist eine Gelegenheit sich über die Semester hinweg auszutauschen, in engeren Kontakt mit Professorinnen und Professoren zu kommen und über verschiedenste Themen, Ansätze und Lösungsmöglichkeiten zu fachsimpeln.
Wir wollen, dass Sie aus Ihrem Luftfahrttechnik-Studium das Beste machen und unterstützen Sie dabei. „Ich habe Verfahrenstechnik studiert, weil mir ein Studienfachberater das Studium wie auch die späteren beruflichen Perspektiven sehr anschaulich vermittelt hat. Werkstoffkunde war auch noch in der engeren Auswahl – aber letztendlich war es eine Bauchentscheidung.“ sagt Prof. Armin Soika, heute selber Studienfachberater für den Studiengang Luftfahrttechnik Bachelor.
Sind Sie luftfahrtbegeistert und interessieren sich für ein Studium Luftfahrttechnik, wenn Sie Studentin sind und weitere gute Gründe für ein technisches Studium brauchen, wenn Sie Studierender Luftfahrttechnik sind und Fragen zu Ihrem weiteren Studienverlauf haben – sprechen Sie uns an.
Was macht ein/e Studienbotschafter/in:
▹Beratung von Studieninteressierten (online & persönlich)
▹Repräsentation der THI bei Messe-und Schulbesuchen
▹Mitarbeit als Testimonial bei Bild-und Videoaufnahmen
▹Einbringen und Umsetzen eigener Ideen bei der Web-Gestaltung
▹Campusführungen
▹Recherchearbeiten zum Studiengang (u.a. durch Interviews mit Alumni, usw.)
https://www.thi.de/service/angebote-fuer-schulen-und-schuelerinnen/studienbotschafter
Was macht eine Mentorin für Schülerinnen und Studentinnen:
▹Unterstützung von Schülerinnen der Oberstufe bei der Wahl des richtigen technischen Studiengangs
▹Begleitung der Studienstarterinnen zum Studieneinstieg
▹Erfahrungsaustausch zum Studienablauf und Berufseinstieg
▹Rahmenprogramm mit Workshops und Firmenexkursionen
https://www.thi.de/service/mentoring-fuer-schuelerinnen-und-studentinnen-in-technik