Rotary Forschungspreis für herausragende Arbeiten zu Zukunftsthemen

Zwei Forschungsgruppen der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) erhielten die mit jeweils 2.500 Euro dotierte Auszeichnung für KI-basierte Mobilitätsanwendungen und innovative Batteriestrategien.

Die Preise nahmen Professor Michael Botsch (2.v.l.) und Professor Werner Huber (3.v.l.) für das "KIVI"-Team und Dr. Meinert Lewerenz (Mitte) für „I-BasE“ entgegen (Foto: Christine Olma).

Die Preise nahmen Professor Michael Botsch (2.v.l.) und Professor Werner Huber (3.v.l.) für das "KIVI"-Team und Dr. Meinert Lewerenz (Mitte) für „I-BasE“ entgegen (Foto: Christine Olma).

Der Präsident des Rotary Club Ingolstadt Dr. Christoph Brase (l.) mit Preisträger Dr. Meinert Lewerenz (Foto: Christine Olma).

Der Präsident des Rotary Clubs Ingolstadt Dr. Christoph Brase (l.) mit Preisträger Dr. Meinert Lewerenz (Foto: Christine Olma).

THI-Präsident Professor Walter Schober (l.) mit Professor Michael Botsch (Mitte) und Professor Werner Huber (Foto: Christine Olma).

THI-Präsident Professor Walter Schober (l.) mit Professor Michael Botsch (Mitte) und Professor Werner Huber (Foto: Christine Olma).

Wie bereits 2021 durften sich auch heuer wieder zwei Forschungsgruppen der THI über die Auszeichnung des Rotary Clubs Ingolstadt freuen. In einem hochkarätigen Bewerberfeld setzten sich das Team um die Professoren Michael Botsch, Andreas Festag, Werner Huber und Stefanie Schmidtner mit ihrem Mobilitätsprojekt „KIVI“ sowie die Nachwuchsforschungsgruppe „I-BasE“ unter der Leitung von Dr. Meinert Lewerenz durch. Sie überzeugten die Fachjury, bestehend aus THI-Präsident Professor Walter Schober, Professor Georg Rosenfeld, Altpräsident Professor Gunter Schweiger und Professor Daniel Großmann.

„Ich freue mich, dass wir heute Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auszeichnen können, die auf besonders zukunftsträchtigen Gebieten hervorragende Leistungen erbracht haben“, betonte THI-Präsident Schober bei der Feier im INNO-Park. „Für uns als THI spielt die angewandte Forschung eine außerordentlich wichtige Rolle. Wir zählen zu den forschungsstärksten Hochschulen für angewandte Wissenschaften.“ Nicht nur das bundesweite wissenschaftliche Leitzentrum für Fahrzeugsicherheit CARISSMA sei ein deutliches Zeichen dafür, sondern auch die beiden Promotionszentren, die die THI als einzige Hochschule in Bayern in alleiniger Verantwortung als so genannte Sitzhochschule erhalten habe.

Das prämierte Projekt „KIVI“ ist in einem der Kernbereiche der THI angesiedelt: der Mobilität. In enger Zusammenarbeit mit AININ, dem Fraunhofer IVI-Anwendungszentrum und der Stadt Ingolstadt wurde ein High-Definition Testfeld zur Erforschung innovativer Mobilitätsanwendungen im städtischen Raum aufgebaut. Drei hochbelastete Knotenpunkte wurden mit präzisen Laser-Detektionssystemen, Thermalkameras und Streckenstationen mit KI-Algorithmik und Radfahrer-Warnfunktion ausgestattet. Die dadurch gewonnenen Daten dienen als Grundlage, um die Sicherheit zu erhöhen und den Verkehrsfluss zu verbessern.

Für die globale Verkehrs- und Energiewende relevante Ergebnisse hat die ebenfalls ausgezeichnete Nachwuchsforschergruppe „I-BasE“ erzielt. Sie entwickelt beschleunigte Alterungstests für Lithium-Ionen-Zellen, die für Hersteller von Batteriespeichern interessant sind, da sie eine schnelle und zuverlässige Beurteilung der Qualität und Haltbarkeit der Zellen ermöglichen. Alterungsprozesse realistisch einschätzen zu können, ist auch für die Automobilindustrie von großer Bedeutung. Denn Batteriespeicher werden in Zukunft den Stellenwert einer Schlüsseltechnologie haben – und damit ein wichtiger Baustein der deutschen Energie- und Wirtschaftspolitik sein.

Der Rotary Club Ingolstadt vergibt über seinen Förderverein Rotary Stipendium Ingolstadt e.V. seit 2021 den Rotary Forschungspreis im jährlichen Wechsel an den Ingolstädter Standorten der Technischen Hochschule Ingolstadt und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. 2021 wurde der Preis erstmals an der Technischen Hochschule Ingolstadt verliehen.

Der Rotary Forschungspreis richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die innovative Impulse für die weitere gesellschaftliche, soziale, technische, wirtschaftliche oder ökologische Entwicklung geben. Zu den Auswahlkriterien zählen wissenschaftliche Qualität und Relevanz der Forschung, Innovationsgrad, potenzieller Beitrag zur Lösung konkreter Herausforderungen sowie Reifegrad und Realisierungswahrscheinlichkeit der Forschungsergebnisse.

Kontakt

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Pressesprecherin
Simone Ketterl, M. A.
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