Gemeinsam gesellschaftliche Herausforderungen gestalten: „Mensch in Bewegung“ startet in zweite Förderphase

Mit der gerade begonnenen Fortsetzung des Projektes „Mensch in Bewegung“ wollen die Technische Hochschule Ingolstadt (THI) und die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) gemeinsam mit einem breiten Netzwerk an Ko-operationspartnern weiterhin aktiv zur Bewältigung von gesell-schaftlichen Herausforderungen beitragen, die auch die Region 10 betreffen.

THI-Professor Dr. Uwe Holzhammer blickt mit der VR-Brille in virtuelle Welten.

THI-Professor Dr. Uwe Holzhammer blickt mit der VR-Brille in virtuelle Welten.

Gefördert werden die beiden Hochschulen vom Bundesforschungsministerium erneut für fünf Jahre mit rund 10 Millionen Euro. Ziel der zweiten Projektphase ist es, den Transfer an den Hochschulen fest zu institutionalisieren und in einer Kooperation mit Gesellschaft und Wirtschaft weiter auszubauen.

Schon in diesem Jahr werden die Hochschulen ein Zukunftsbarometer entwickeln, um aktuelle Themen und Fragestellungen in der Region gezielt zu erfassen. So verändert etwa die Digitalisierung die Arbeits- und Lebenswelt, Klimawandel und Ressourcenverbrauch fordern eine radikale Umkehr der Wirtschafts- und Lebensweisen, Städte und Regionen stehen vor einer dringend notwendigen Mobilitätswende.

Im Anschluss an Umfragen und Diskussionsrunden sollen Kooperationspartner aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft ebenso wie Bürgerinnen und Bürger aktiv ihr Wissen zur Erarbeitung von Ideen und Lösungen einbringen können. Der Gedanke dahinter: Große Herausforderungen wie die Wende hin zu einer nachhaltigen Entwicklung können nur gelöst werden, wenn das Wissen und die Erfahrung vieler zusammengeführt werden.

Auch ein Innovationsfond steht dem Projekt erneut zur Verfügung. Finanziert werden sollen daraus zum Beispiel kooperative Projekte, die ganz gezielt spezifische gesellschaftliche Herausforderungen adressieren und dafür eine Lösung anbieten. Um die Zusammenarbeit der Hochschulen auch in Zukunft sicherzustellen, ist zudem die Gründung einer gemeinsamen Transferagentur geplant, die die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch über die Hochschulen hinaus auch nach Projektabschluss gestalten soll.

„Dass wir als eines von bundesweit nur sechs Projekten ein zweites Mal gefördert werden, ist eine besondere Auszeichnung,“ betont KU-Präsidentin Prof. Dr. Gabriele Gien. „Mensch in Bewegung ermöglicht es uns, auch künftig aktiv unsere gesellschaftliche Verantwortung als engagierte Hochschule wahrzunehmen.“ THI-Präsident Prof. Walter Schober erläutert: „Gemeinsam möchten wir die Entwicklung unserer Region voranbringen, um bundesweit eine Vorreiterrolle bei der Transformation hin zu einer innovativen, nachhaltigen Gesellschaft einzunehmen. Mensch in Bewegung hat hierfür seit 2018 hervorragende Strukturen geschaffen. Ich freue mich auf fünf weitere Jahre, in denen wir systematisch neue Ideen und Lösungsansätze für die Region entwickeln werden.“

Kontakt

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