Im Rahmen des Moduls „Projekt 1 – Brückenbau“ entwickelten Studierende des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen (6. Semester) innovative Papierbrücken – und bewiesen dabei eindrucksvoll, wie viel Tragkraft in einem scheinbar einfachen Material stecken kann.
Unter Anleitung von Herrn Prof. Ruppert durchliefen die Projektteams eine vollständige technische Entwicklungsphase: von der ersten Ideenfindung über die Erarbeitung der Bewertungskriterien, der Konzeptauswahl bis hin zum praktischen Modellbau und abschließenden Belastungstest. Besonders im Fokus standen dabei Statik, Materialeffizienz und eine sauber dokumentierte Vorgehensweise.
Die Siegerbrücke überzeugte in allen Kategorien: Sie trug eine Last von beeindruckenden 16 kg und erreichte zugleich die geringste Durchsenkung im Gebrauchstauglichkeitsnachweis. Ein besonderer Dank gilt Herrn Prof. Kessler, Herrn Prof. Bienert und Laboringenieurin Gisela Urich der Fakultät Maschinenbau, die ihr Labor für Biomechanik und Leichtbau (C021) für die Belastungstests zur Verfügung stellten.
Das Projekt bot den Studierenden nicht nur vertiefende Einblicke in technische Grundlagen aus den Modulen TM1 und TM2, sondern ermöglichte auch eine praxisnahe Anwendung des theoretischen Wissens. Die gewonnenen Erkenntnisse konnten auf reale Brücken übertragen werden. Ein rundum gelungenes Projekt, das zeigt, wie Theorie und Praxis im Studium sinnvoll ineinandergreifen – und wie stabil Papier sein kann, wenn man es richtig einsetzt.


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