Zukunft mit Wasserstoff: Starkes Signal aus der Region

Unter dem Titel „Wasserstoff als Schlüssel für die Energiewende“ fand an der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) eine hochkarätig besetzte Fachveranstaltung statt. Zahlreiche Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung gaben Einblicke in aktuelle Projekte und Strategien rund um den Energieträger Wasserstoff – und unterstrichen damit eindrucksvoll die Bedeutung des Themas für die Region.

Beim Thema Wasserstoff kamen Fachleute aus der Region an der THI zu einem spannenden Austausch zusammen (Foto: THI).

Im Fokus standen praxisnahe Anwendungen und visionäre Ansätze: So berichtete bayernets über die geplante Umnutzung bestehender Erdgasinfrastruktur für künftige Wasserstoffnetze. Bayernwerk Netz thematisierte die Anforderungen an Stromnetze bei stark fluktuierender Einspeisung. Die IFG Ingolstadt stellte konkrete kommunale Projekte vor – vom emissionsfreien Müllfahrzeug bis zur H₂-Tankstelle. Freudenberg e-Power Systems präsentierte technologische Lösungen für den Schwerlastverkehr. Strategische Einordnungen und Nachhaltigkeitsanalysen ergänzte die Ludwig-Bölkow-Systemtechnik.

Ein besonderer Akzent lag auf der Posterausstellung der THI-Studierenden, die unter anderem Power-to-Gas-Konzepte, die Rolle von Methanol als Trägermedium, Betriebsstrategien für energieautarke Systeme und globale Kooperationsmodelle beleuchteten. Die Themenvielfalt spiegelte den Forschungsdrang und die Innovationsfreude des akademischen Nachwuchses wider.

„Wir brauchen solide Forschung, verlässliche Partnerschaften und praxisorientierte Lösungen, um Wasserstoff aus der Idee in die Anwendung zu bringen – genau daran arbeiten wir an der THI gemeinsam mit Akteuren aus der Region“, betonte Professor Daniel Großmann, Vizepräsident für Forschung.

Trotz hochsommerlicher Temperaturen war das Interesse an der Veranstaltung groß. Der Austausch auf dem Campus der THI sendete ein klares Signal: Die Region ist bereit, aktiv an der Gestaltung der Wasserstoffzukunft mitzuwirken – technologieoffen, interdisziplinär und vernetzt.

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