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  1. Homepage Technische Hochschule Ingolstadt
  2. Forschung & Transfer
  3. Bayerisches Foresight-Institut
  4. Publikationen des Bayerischen Foresight-Instituts

Publikationen

Das Team des Bayerischen Foresight-Instituts vereint vielfältige wissenschaftliche Perspektiven und langjährige Erfahrung in der Zukunfts- und Technologieforschung. Die Publikationen zeigen, woran gearbeitet wird: spannende Einblicke in aktuelle Forschungsfragen, Trends und Ideen für die Gestaltung von Zukünften. Mit diesen Beiträgen fließen Wissen und neue Ansätze direkt in den Austausch mit Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ein – immer mit dem Ziel, mögliche Zukünfte aktiv mitzugestalten.

2026

Debiasing entrepreneurial careers: A field experiment on female role model effects on entrepreneurial self-efficacy and early-stage career choices

Autoren: Laura Bechthold, Laura Rosendahl Huber, Kimberly A. Eddleston

Link:  https://doi.org/10.1016/j.jbusvent.2026.106582

Abstract:

Women remain underrepresented not only as founders but also as employees – or “joiners” – in young and small firms, limiting their exposure to entrepreneurial environments that often serve as critical pathways to venture creation. To address this gap, we investigate whether introducing female entrepreneur role models in educational settings can shape young women's entrepreneurial self-efficacy and early career choices. Drawing on role congruity theory and social cognitive career theory (SCCT), we conducted a field experiment involving over 430 university students and 98 early-stage entrepreneurs. Using a pre-test/post-test design and longitudinal tracking of early career choices, we explore the causal effects of exogenously assigned female role models on students' decisions to join a young or small firm. We find that exposure to social interactions with female entrepreneurs significantly boosts female students' entrepreneurial self-efficacy. More importantly, women who were paired with a female entrepreneur were over 10% more likely to join a young firm after graduation compared to those assigned to a male entrepreneur. Mediation analysis confirms that entrepreneurial self-efficacy is a key mechanism linking exposure to same-sex role models with women's decision to join a young firm. These findings highlight the potential of targeted role model interventions to reduce gender disparities in entrepreneurial entry pathways and expand the diversity of entrepreneurial ecosystems.

Futures of Everyday Life: A Qualitative Content Analysis of Future Personas in Scenarios

Autoren: Gerhard Schönhofer, Pauli Komonen, Jan Oliver Schwarz, Laura Bechthold

Link:  https://doi.org/10.1002/ffo2.70030

Abstract:

Scenario reports, holding a long-standing tradition in foresight and futures studies, act as an essential document for organizations to prepare for possible, plausible, and alternative futures. Focusing on descriptions and representations of everyday life, we examined 29 future persona narratives from six publications—covering a wide field from public to private sector—through qualitative content analysis. Our guiding question is: How can anthropological perspectives such as cultural relativism or postcolonial discourses contribute to an in-depth, qualitative interpretation depictions of future everyday life? Acknowledging anthropology's colonial origins and its growing commitment to the interests of indigenous and other marginalized groups, we offer alternative readings of prominent scenario reports. Our findings suggest that scenario reports, in addition to anticipating possible futures, construct certain futures based on a systematic analysis of empirical data but also speculative interpretation. The results of these interpretative acts often appear elitist, stereotypical, and technocratic, often replicating dominant societal narratives rather than fostering substantive shifts in how the future is imagined. We therefore call for a more polyphonic representation of futures in scenario writing and foresight work that can produce more discontinuous and transformative images of the future. We understand polyphonic representations as coined by various independent, predominant as well as subaltern perspectives on the same issue at stake while being offered the same amount of space. Therefore, as we will indicate in our analysis, most of the reports referred to are rather monophonic and do not offer discuptive perspectives on the future of everyday life. As an avenue of methodological development, we propose a more nuanced and comprehensive perception of culture and social structures in scenario narrative writing. In addition, ethnographic methods could increase our understanding of how futures are collaboratively constructed and produced by different actors and their respective backgrounds and knowledge in scenario processes.

Science fiction and innovation: A literature analysis on science fiction-related methods mapped into the innovation process

Autoren: Sven Schimpf, Michael Lauster, Jan Oliver Schwarz, Markus John

Link:  https://doi.org/10.1016/j.futures.2026.103770

Abstract:

In the development of innovations over the past decades, data-driven methods have become commonplace. Alongside advantages in effectiveness and efficiency comes the danger of relying on data describing past rather than future developments which can result in a loss of imagination and creativity. In parallel, a growing awareness of the interface between innovation and science fiction can be observed in academia and among practitioners. This awareness is most often based on the hypothesis that taking inspiration from science fiction can create value in the development of innovations. Despite numerous case studies in the literature describing this interface, a major part of methods applied seem to have been chosen in an unstructured, almost random way. This study investigates the literature in search of science fiction-related methods able to support the development of innovations. With around 60.000 publications considered based on a high-level search, a refined search combined with a manual search led to 17 science fiction-related methods to support the development of innovations. Using a six-phase generic innovation process, the methods identified were mapped into the process based on semantic similarities between the objectives of each method and the objectives of innovation process phases. This mapping is understood as an overview and conceptualization offering a baseline for future academic research and guidance for practitioners on choosing the most appropriate science fiction-related methods for developing innovations.

Corporate Digital Responsibility im Zeitalter der künstlichen Intelligenz - Eine praktische Einführung

Autoren: Laura Bechthold, Sabine Wiesmüller

Link:  https://doi.org/10.1007/978-3-658-46577-3_6

Abstact: 

Unsere Gesellschaft steht vor der großen Herausforderung, die digitale Transformation zum Wohle aller zu gestalten. Insbesondere künstliche Intelligenz (KI) wird dabei zunehmend zu einem der einflussreichsten Katalysatoren für den Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft im 21. Jahrhundert und zum Treiber der nächsten industriellen Revolution (Makridakis 2017). Schätzungen zufolge wird der Anteil von KI-basierten Erlösen an der Weltwirtschaft bis 2030 voraussichtlich 15,7 Billionen Dollar betragen, wobei 45 % der gesamten wirtschaftlichen Gewinne auf KI-gestützte Produkte entfallen dürften (PriceWaterhouseCoopers 2019). Dabei werden Faktoren wie der Zugang zu und die effektive Nutzung von Daten zu wichtigen Determinanten wirtschaftlichen Erfolges (Drexl 2016). Aufgrund der hohen Dynamik der technologischen Entwicklungen sind Unternehmen daher zunehmend gefordert, sich nicht nur an die Geschwindigkeit des Wettbewerbs anzupassen (Cave und ÓhÉigeartaigh 2019), sondern sich durch den Einsatz von KI im Idealfall einen Wettbewerbsvorteil zu schaffen (Wiesmüller 2023). Dabei geht es aber nicht nur um die schiere Anwendung der neuen Technologien, sondern um deren verantwortungsvollen Einsatz.

2025

Personas in scenario building: Integrating human-centred design methods in foresight

Autoren: Lisa A. Pace, Carmen Bruno, Jan Oliver Schwarz

Link:  http://dx.doi.org.thi.idm.oclc.org/10.1016/j.futures.2025.103539

Abstract:

This paper contributes to integrating human-centred design approaches in foresight. We emphasize design thinking as an approach that incorporates user-centred concepts and artefacts, enabling the creation and visualization of potential futures and mediating the exploration of new perspectives and areas of intervention for innovation. However, there is limited discussion in the foresight literature on the meaningful application of design approaches. We focus on the persona method and its roles and applications in scenario building. To be meaningful in scenario building, personas need to appropriately integrate users’ future needs, expectations and behaviours that shape and in turn are shaped by contexts that are yet to be realised. Based on an analysis of published case studies, the paper underscores the role of personas in fostering creative imagination, enhancing scenario engagement, and prospective sensemaking beyond their application as a storytelling vehicle in scenarios. We link persona characteristics and design to their roles in scenario building, allowing design and foresight practitioners the flexibility to tailor the persona approach to different contexts and critically assess the underlying limitations. From this, we provide recommendations for incorporating personas in scenario building and conclude with suggestions for future research.•Personas are fictional characters that project future user needs and expectations.•When used with scenarios, personas foster creativity and sensemaking futures.•Tailoring the features, and roles of personas in scenario building.•Future research could address the mode and scope of personas application.

Do internal foresight activities add value to decision-making? Insights from an empirical investigation

Autoren: Jan Oliver Schwarz, Theresa Constanze Schropp, Bernhard Wach, Fabian Buder

Link:  http://dx.doi.org.thi.idm.oclc.org/10.1016/j.futures.2025.103548

Abstract:

In a large empirical investigation of 400 managers in large U.S. and European corporations, we shed light on the effects of internal strategic foresight activities for decision-making, asking whether and how firms’ internal foresight activities add value to their decision-making. Enabling and supporting strategy conversations is conceptualized here as a central activity of strategic foresight. Our empirical investigation demonstrates that internal foresight activities have a significant and positive effect on strategy conversations within a firm. Against the assumptions of previous research, however, we cannot confirm the positive influence of strategy conversations in general on challenging the status quo in a firm or the overall helpfulness of strategic foresight activities in the context of decision-making. Future research should delve deeper into organizational studies to gain a more nuanced understanding of the processes and factors influencing future-oriented decision-making, as well as identifying key enablers that facilitate these decisions.•Empirical investigation of 400 managers in large U.S. and European corporations.•Internal foresight activities have a significant and positive effect on strategic conversations within a firm.•Positive influence of strategic conversations in general on challenging the status quo in a firm cannot be confirmed.•Future research should aim to gain a more nuanced understanding of the processes and factors influencing future-oriented decision-making.

The interplay of future making and foresight: Insights from a familiy business case study

Autoren: Elena Zehnder und Jan Oliver Schwarz

Link:  https://doi.org/10.1016/j.futures.2025.103608

Abstract:

Although foresight has been credited with supporting organizations in dealing with the future, recent crises have highlighted the need to anticipate the future more effectively. Moreover, it has been argued that the future conceptualized in this context is not sufficiently complex. Under the label of future making, it has been proposed to investigate how actors within an organization interact with the future. The study explores how long-established family firms construct narratives of the future in practice because of their huge relevance in many economies and their long-term orientation. Therefore, we adopt a future making perspective that focuses on collaborative processes for shaping preferred futures. The research is based on empirical data collected via semi-structured interviews with key stakeholders in a family business. It concludes that the company’s future is strongly influenced by its traditional family identity, with the founding family playing a pivotal role in shaping that identity. The company's future making is informal, avoiding corporate foresight processes that are seen as inhibiting. Despite appearing unstructured, the family business unconsciously follows underlying theoretical models. However, it is emphasized that understanding their approach to future making is critical for family businesses, highlighting the need for further exploration of its implications.

Rendering new futures or enshrining pictures of the past? The double-edged sword of using AI-generated imagery for anticipation

Autor: Laura Bechthold

Link:  https://jfsdigital.org/rendering-new-futures-or-enshrining-pictures-of-the-past-the-double-edged-sword-of-using-ai-generated-imagery-for-anticipation/

Abstract: 

With the rise of artificial intelligence (AI) a new creativity tool has emerged with the potential to tremendously influence our systems of knowledge production. AI-based text-to-image (TTI) systems enable individuals, irrespective of their artistic skills, to contribute to the creative part of anticipation and transform vague ideas into tangible artifacts. However, the efficacy of any new technological advancement does not only depend upon the technology, but also on its practitioners. Hence, it is important to reflect on how the co-creation between humans and AI may unfold. This essay explores the use of AI-generated imagery in participatory activities for anticipation. After a short technical introduction, it follows two main lines of argumentation. The first part discusses potential pitfalls of using AI-generated imagery. A data collection based on 480 AI-generated images shows how these pictures tend to reproduce dominant stereotypes and with that might enshrine existing archetypal worldviews – even if references to the future are included in the prompting process. The second part turns to the potentials of AI-generated imagery and builds on the experiences of two participatory formats in which TTI-systems have been used to (co-)create images of the future. Here, the results show how the use of such mediational tools may help participants gain clarity on their ideas, facilitate group discussions, and enable the combination of multiple ideas into joint visions. The final part addresses the emerging tension between potentials and pitfalls and closes with a set of recommendations for futures researchers, practitioners, and facilitators of participatory interventions.

Transformation Needs Adoption: A Conceptual Framework to Develop Technology Implementation Strategies

Autor: Alexander Schönmann

Link:  https://doi.org/10.1007/978-3-031-86893-1_68

Abstract:

The successful transition to sustainable and competitive automotive production necessitates the identification and implementation of radically new technologies. The implementation of innovations in manufacturing is a challenging process, as the maturity of technology and employee acceptance are critical factors for project success. A conceptual framework is designed based on a top-down and bottom-up research approach, considering manufacturing requirements and characteristics in order to derive implementation strategies. Assessment criteria are identified which consider technology as well as employee readiness for manufacturing changes. This is achieved by applying a questionnaire approach with guiding questions. The resulting conceptual Manufacturing Technology Implementation Framework (MTI) supports manufacturing companies in planning radical technological implementation projects, evaluating the current status, deriving open issues and developing promising implementation strategies.

Ein methodisches Framework zur kombinierten Bewertung technologischer und marktwirtschaftlicher Reife

Autoren: Katharina Kleine, Alexander Schönmann und Jan Oliver Schwarz

Link:  https://doi.org/10.17619/UNIPB/1-2467https://doi.org/10.17619/UNIPB/1-2467

Abstract:

The 19th Symposium on Foresight and Technology Planning brings together leading experts from science, industry, and politics to discuss current developments, innovative methods, and practical approaches in the field of strategic technology planning and futurology. The conference proceedings include contributions that address key topics such as technology foresight, sustainable innovation strategies, data-based scenario development, and disruptive technologies. In addition to theoretical insights, practical case studies are also presented, offering insights into the design of future-oriented technology and innovation processes. The volume is aimed at professionals interested in making informed decisions in a dynamic technological environment and provides a valuable resource for designing sustainable strategies.

1975, 1985, 2025: von schwachen Signalen, wilden Flüssen und Scarlett Johansson

Author: Jan Oliver Schwarz

In: Fitzner, M., Blümelhuber, C. & Düllo, T. (reds.). Er rockt nicht, er rollt: Starke Signale an Franz Liebl. Berlin: Logos Verlag, 52-58.

Zukunftsforscher*in untersucht in der Zukunft die Gegenwart als Vergangenheit

Autor: Jan Oliver Schwarz

Link:  https://doi.org/10.1007/978-3-662-70324-3_7https://doi.org/10.1007/978-3-662-70324-3_7

Abstract:

Der Titel weist primär darauf hin, dass ein besseres Verständnis der Zukunft notwendig ist, bevor wir versuchen können, sie zu gestalten. Angesichts der Offenheit und Unvorhersehbarkeit der Zukunft muss betont werden, dass von verschiedenen möglichen Zukünften die Rede sein sollte. Es ist entscheidend festzuhalten, dass Aussagen über die Zukunft nur im aktuellen Kontext getroffen werden können. Daher sollte eher von gegenwärtigen Zukünften gesprochen werden, und konsequenterweise auch von gegenwärtigen Vergangenheiten.

Dieser Beitrag befasst sich neben der Diskussion dieser Annahmen mit zwei Aspekten, die einen Umgang mit Zukunft in der Praxis ermöglichen. Erstens werden historische Vorstellungen von Zukünften, insbesondere aus Science-Fiction-Romanen oder -Filmen, betrachtet. Zweitens wird der Ansatz der Futures Literacy, von der UNESCO entwickelt, behandelt. Dieser Ansatz fokussiert explizit darauf, wie die Gegenwart unsere Vorstellungen von der Zukunft beeinflusst.

FOREXSCIFI: Foresight auf der Basis von Science Fiction

Autor: Markus May, Jan Oliver Schwarz

In: In Seyfert, P. & Blumenthal, F. (reds.). Science Fiction und Labour Fiction: Zukunftsvorstellungen von Arbeit und Arbeitskämpfen. Bielefeld: transcript, 49-60.

Link:  https://doi.org/10.14361/9783839470671

Abstract:

Es ist immer das Vorrecht der Literatur gewesen, die folgende Frage zu stellen: Was wäre wenn? Bestimmte Gattungen haben diese Frage jedoch auf ein größeres Ausmaß ausgedehnt, soweit es um die Modellierung vonKonzepten geht,wie sich technische, soziale und politische Tendenzen der Gegenwart in der Zukunft entwickeln. Vor allem die Science Fiction stützt sich als ganzes Genre auf die Feinheiten der Erprobung verschiedener Konzepte möglicher zukünftiger Welten, indem sie eine Vielzahl von Szenarien durchspielt, die auf vorstellbaren Entwicklungen des gegenwärtigen Zustands in verschiedenen Bereichen menschlicher Aktivitäten beruhen. Die Wirkung der Science Fiction geht jedoch weit über eine rein hypothetische Zukunftsprognose hinaus: Es gibt eine ganze Reihe von Fällen,in denenKonzepte oder Erfindungen, die in Texten oder Filmen vorgestellt werden,technische Entwicklungen in der Realität inspiriert haben. Das interdisziplinäre Projekt FOREXSCIFI (Foresight auf der Basis von Science Fiction entwickeln) konzeptualisiert Science-Fiction-Literatur als ein Archiv prospektiver, innovativer Ideen und somit als eine interessante Quelle für Organisationen, die auf der Suche nach Innovationen sind. Dabei stellt sich für dieses Thema die zentrale Frage, wie eine Suche nach innovativen und umsetzbaren Ideen in der Science-Fiction-Literatur gestaltet werden kann. Ziel von FOREXSCIFIist es,Science-Fiction-Literatur primär mitMethoden der Digital Humanities zu analysieren. Dies beinhaltet vor allem, algorithmisch erfassbare Merkmale von Science-Fiction-Literatur zu entwickeln und geeignete Analyse-Tools zu erproben, mit denen zukunftsweisende Neuerungen bzw.Innovationen in großen Mengen in Science-Fiction-Literatur aufgefunden und weiter erforscht werden können. Ausgehend von den entwickelten Methoden, Tools und den resultierenden Ergebnissen möchte FOREXSCIFI das innovative Potential von Science Fiction größeren Gruppen näherbringen und so zu einer Öffnung der Wissenschaft hin zu einer breiteren gesellschaftlichen Einbindung beitragen. In diesem Text soll die Idee von FOREXSCIFI näher beschrieben werden. Wir starten mit einer Konzeptionalisierung von Science-Fiction-Literatur und Foresight, um dann erste Ideen für dieses Projekt zu entwickeln. Zum gegenwärtigen 50 Zukunftsorientierte Analyse der Science Fiction Zeitpunkt befindet sich dieses Projekt in der Konzeptionsphase, wobei erste Experimente im Sinne eines Proof of Concepts durchgeführt werden und das Projekt zu einem späteren Zeitpunkt ausgerollt werden soll.

2024

Corporate foresight in light of the COVID-19 pandemic—The crisis as a driver?

Autoren: Schropp, Theresa, Jan Oliver Schwarz und Fabian Buder

Link:  https://doi.org/10.1002/ffo2.178

Abstract:

Unsere Studie betont die sich entwickelnde Natur und zunehmende Relevanz der Corporate Foresight (CF) in einer volatilen, unsicheren, komplexen und mehrdeutigen Welt. Diese Forschung trägt daher zur Zukunftsliteratur bei und befasst sich mit den Vorgeschichten und Motivatoren von CF, während sie untersucht, wie externe Ereignisse, die durch große Unsicherheit gekennzeichnet sind, die CF-Praxis großer Unternehmen beeinflussen. Am Beispiel der COVID-19-Pandemie und basierend auf einer Studie mit 25 Interviews zeigt diese empirische Untersuchung, dass solche Ereignisse zu einer verstärkten Auseinandersetzung mit der Zukunft innerhalb von Unternehmen führen, was durch ein größeres Ressourcenengagement und Interesse an Vorausschau impliziert wird. Dabei werden CF und insbesondere die Entwicklung mehrerer Zukunftsszenarien als hilfreich angesehen, um Unsicherheiten entgegenzuwirken und die Reaktionsfähigkeit zu erleichtern.

ANTICIPATECH Scenario Game: using technological trends and megatrends

Autoren: Konstantinos Konstantinidis, Quentin Ladetto, Jan Oliver Schwarz, Theresa Schropp, Philipp Schweiger

Link: https://doi.org/10.1002/ffo2.178

Abstract:

In an era marked by rapid technological advancements and increasing global complexity, foresight and preparedness are vital for organizations to navigate uncertain futures effectively. This report, produced collaboratively by armasuisse Science and Technology and the Bavarian Foresight Institute, explores eleven key emerging technological trends—including data science, AI, immersive technologies, quantum technologies, and more—and their interactions with fourteen global megatrends, such as climate change, urbanization, and shifting health paradigms.

By leveraging a structured framework, the report provides detailed analyses of each trend and megatrend, identifying potential impacts, challenges, and opportunities. A novel "Scenario Game" is introduced as an interactive tool for leaders to engage with these insights, enabling strategic exploration of future scenarios and fostering foresight-thinking.

This comprehensive resource serves as a valuable guide for decision-makers across industries, offering both a deep understanding of technological trajectories and a practical methodology for addressing the complex interplay of global trends shaping the future.

Robust Leadership: Sicheres Führen in unsicheren Zeiten

Autoren: Felix von Held, Jan Oliver Schwarz

Abstract:

This book introduces a fresh perspective on future-focused leadership, blending adaptability with resilience to offer guidance during uncertain times. It goes beyond explaining the “what” of foresight and strategy by embedding them within a value-driven culture, the “how.” Drawing from extensive research and practical experience, Robust Leadership equips leaders with actionable exercises designed to refine and strengthen their leadership capabilities.

Scenario Planning in the Digital Transformation of the Fashion Industry: Starting Point for the Adjustment of Business Processes from a Colour Management Perspective

Autoren: Felix Boddenberg, Jan Oliver Schwarz, Peter Schmies

Link:http://dx.doi.org.thi.idm.oclc.org/10.6531/JFS.202403_28(3).0004

Abstract:

Visions of the future of the digital transformation in the fashion industry are formed within the framework of this paper and are ultimately investigated in greater detail from a colour management perspective. The scenario planning method is used for this purpose with the objective of outlining four plausible and internally consistent scenarios. The scenarios, formed with deviations from the classical steps, are investigated using an implications workshop. Thus, this paper shows to what extent it is possible to deviate from the classical approach of scenario planning in order to still obtain industry-relevant results in a subsequent implications workshop.

The state of foresight in small and medium enterprises: literature review and research agenda

Autoren: Ulrike-Sabine Dörr, Gerhard Schönhofer, Jan Oliver Schwarz

Link:  http://dx.doi.org.thi.idm.oclc.org/10.1186/s40309-024-00237-1 

Abstract:

Small and medium-sized enterprises (SMEs) are the backbone of many economies. In today's world of VUCA (Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity), SMEs face diverse challenges to survive and stay competitive. SMEs must prepare themselves for these challenges by practicing foresight. However, foresight, and especially corporate foresight, has been conceptualized and researched in the context of large corporations. Applying foresight in SMEs is therefore complicated by the question of how to implement foresight in the context of SMEs given their specific requirements and limitations. This article provides an overview on the literature on the application of foresight in SMEs is, along with a summary of the extent to which SMEs conduct foresight from an organizational and individual perspective. Besides offering a compendium on the state of foresight in SMEs, a research agenda is formulated, incorporating the idea of a toolbox tailored to SMEs based on existing approaches and prior works.

Open Foresight als Ansatz einer ressourceneffizienten strategischen Vorausschau für KMU

Autoren: Christina Moser, Stefanie Wrobel und Alexander Schönmann

Link:  http://dx.doi.org/10.17619/UNIPB/1-2163

Abstract:

Das 18. Symposium für Vorausschau und Technologieplanung bringt führende Expert:innen aus Wissenschaft, Industrie und Politik zusammen, um aktuelle Entwicklungen, innovative Methoden und praktische Ansätze im Bereich der strategischen Technologieplanung und Zukunftsforschung zu diskutieren. Der Tagungsband umfasst Beiträge, die zentrale Themen wie Technologievorausschau, nachhaltige Innovationsstrategien, datenbasierte Szenarioentwicklung und disruptive Technologien behandeln. Neben theoretischen Erkenntnissen werden auch praxisnahe Fallstudien vorgestellt, die Einblicke in die Gestaltung zukunftsorientierter Technologie- und Innovationsprozesse bieten. Der Band richtet sich an Fachleute, die daran interessiert sind, fundierte Entscheidungen in einem dynamischen technologischen Umfeld zu treffen, und bietet eine wertvolle Ressource für die Gestaltung zukunftsfähiger Strategien.

 

 

Corporate foresight for the benefit of corporates' innovation climate

Autoren: Wach Bernhard, Jan Oliver Schwarz und Felix von Held

Link:  https://doi.org/10.1002/ffo2.195

Abstract:

Corporate foresight (CF) can be considered a future-oriented capability that incorporates perceiving and prospecting. Extant CF-related studies tackle the CF−innovation relationship but do not provide details on how CF relates to innovation climate. As we assume that the innovation climate of companies is a relevant antecedent to innovation, we conduct a quantitative empirical study with 147 upper-tier managers to investigate how CF and the respective training of managers relate to a corporate's innovation climate. Results show that strong perceiving and prospecting positively influence the innovation climate, whereby prospecting is of particular importance. Further, we find that training managers in future-oriented capabilities is only under certain circumstances (i.e., low prospecting) beneficial to the innovation climate in companies.

Superintelligenzen in der Technologie-gestützten Gesundheitsversorgung: Szenarien zu den Chancen und Risiken für Mensch und Gesundheit

Autoren: Philipp Köbe und Jan Oliver Schwarz

Link:  https://doi.org/10.1007/978-3-658-43860-9_35

Abstract:

Die Gesundheit der Bevölkerung ist ein entscheidender Faktor für den Wohlstand und das Wohlergehen der Menschen. Ein schlechter Gesundheitszustand kann zu Produktivitätseinbußen, Armut und vorzeitigem Tod führen, wobei die COVID-19-Pandemie die Anfälligkeit der Bevölkerungsgesundheit auf globaler Ebene verdeutlichte. Selbstlernende Algorithmen haben das Potenzial, die Gesundheit der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern und einen Paradigmenwechsel im Gesundheitswesen herbeizuführen. Es wird eine intuitive Logik verwendet, um Zukunftsszenarien zu erstellen, um sich den Auswirkungen des Einsatzes von Superintelligenzen anzunähern. Diese Szenarien werden entweder als gesundheitsfördernd oder gesundheitsschädigend eingestuft, und Superintelligenz wird entweder als vorherrschend oder nicht vorherrschend betrachtet. Für jedes Szenario werden strategische Implikationen aufgezeigt, die der Politik im Umgang mit Superintelligenz als Richtschnur dienen können. Zur Veranschaulichung der Szenarien werden real existierende Use Cases verwendet. Dadurch wird ein Transfer möglicher Chancen und Risiken verdeutlicht, der den Handlungsraum für die Szenarien vorgeben kann.

Über die Kraft des Zweifels und wahren Fortschritt: Wie sich die Generation Y mit Vordenkern aus der ganzen Welt auf die Suche nach einer erstrebenswerten Zukunft machte

Autor: Laura Bechthold

Link:  https://doi.org/10.15358/9783800671984-136

Abstract:

In unserer Welt, die sich in einem atemberaubenden Tempo entwickelt, wird die Fähigkeit, Zukunftsszenarien zu entwickeln und Weichenstellungen für kommende Herausforderungen vorzunehmen, immer entscheidender. Unternehmen, Organisationen und Individuen stehen vor der großen Herausforderung, Zukunftsstrategien zu entwickeln, die sie auf den Weg des Erfolgs und der Nachhaltigkeit führen. Um einen Einblick in dieses spannende Feld zu gewinnen, haben wir uns mit Prof. Dr. Laura Bechthold getroffen, einer renommierten Zukunftsforscherin und Expertin für die Entwicklung strategischer Visionen.

Conceptualizing disruptive innovation paths, patent zero and patent-data based operationalization

Autor: Melanie Martini, Frank Tietze, Marcus John, Leonidas Aristodemou und Sven Schimpf

Link: https://doi.org/10.17863/CAM.111428

Abstract: 

Disruptive innovations, as opposed to sustaining innovations, bring change to customers, markets, industries. This change is often quite sudden and drastic. Thus, the early identification of disruptive technologies can be crucial for managers and policy makers alike. In this work we propose a method to support the early identification of disruptive innovations. To do so we conceptualize a 5-phase pathway framework for disruptive innovation, then propose how to operationalize its phases using patent data. We combined the underlying theory by Christensen with different patent indicators from literature to develop an early warning system for disruptive innovations based on the underlying disruptive technologies. Additionally, we introduce the concept of patent zero and provide a first analysis.

Technologie-Reifegradbewertung im Gesundheitswesen – Eine bibliometrische Analyse

Autoren: Alireza Dadashi, Alexander Schönmann, Melanie Martini und Marcus John

Link:https://doi.org/10.1007/978-3-658-43860-9_12

Abstract: 

Dieser Beitrag zeigt das Thema der Reifegradbewertung neuer Technologien im Allgemeinen sowie im Kontext des Gesundheitswesens im Speziellen. Grundlage hierfür bildet eine bibliometrische Analyse, welche zum Ziel hat, das Verständnis hinsichtlich verschiedener Kontexte, Objekte, Perspektiven sowie Modelle und Methoden zur Reifegradbestimmung von Technologien zu erhöhen, als auch deren Bedeutung für das Gesundheitswesen aufzuzeigen. Hierzu werden, ausgehend von der Begriffsklärung und Erarbeitung einer Suchstrategie, die Entwicklung der Publikationsdynamik sowie der wissenschaftlichen Etablierung des Forschungsfeldes zur Reifegradbewertung untersucht. Anschließend werden zentrale Methoden zur Reifegrad-Bestimmung vorgestellt, bevor ein spezifischer Blick auf die aktuelle Forschungslandschaft zur Technologiereife im Gesundheitswesen gegeben wird. Dabei wird vor allem deutlich, dass die Faktoren Mensch und Digitalisierung bei der Reifegradbewertung zunehmend an Relevanz gewinnen und verstärkt berücksichtigt werden.

Business Wargaming

Authors: Jan Oliver Schwarz, Daniel F. Oriesek

Link:  https://doi.org/10.1016/B978-0-443-13701-3.00474-6

Abstract: 

Business wargaming allows organizations to simulate market dynamics, anticipate competitor actions, and develop robust strategies. The approach׳s effectiveness stems from its ability to immerse participants in realistic scenarios, fostering collaborative sensemaking and strategic thinking. By simulating competitive and market environments, business wargaming helps organizations navigate uncertainties and dynamic landscapes. This methodology draws on principles of traditional wargaming, with historical roots dating back to ancient military practices. The modern application in business contexts is more recent, evolving to address the complexities of strategic management in contemporary industries.

2023

How Superintelligence Affects Human Health: A Scenario Analysis

Autoren: Koebe, Philipp, Tobias Schillings und Jan Oliver Schwarz

Link:https://doi.org/10.6531/JFS.202312_28(2).0005

Abstract:

Die Gesundheit der Bevölkerung ist ein entscheidender Faktor für den Wohlstand und das Wohlbefinden der Menschen. Ein schlechter Gesundheitszustand kann zu verminderter Produktivität, Armut und vorzeitigem Tod führen, wobei die COVID-19-Pandemie die Anfälligkeit der Bevölkerungsgesundheit auf globaler Ebene unterstreicht. Selbstlernende Algorithmen haben das Potenzial, die Gesundheit der Bevölkerung auf nachhaltige Weise zu verbessern und einen Paradigmenwechsel in die Gesundheitsversorgung zu bringen. Wir nutzen intuitive Logik, um Zukunftsszenarien zu generieren und so die Forschungsfrage zu beantworten. Diese Szenarien werden entweder als gesundheitsfördernd oder gesundheitsschädlich kategorisiert, und Superintelligenz gilt entweder als dominierend oder nicht dominierend. Wir liefern strategische Implikationen für jedes Szenario, die politische Maßnahmen im Umgang mit Superintelligenz leiten können.

Serious games to study the management of paradoxes in family firms: Introducing a research agenda

Autoren: Krüger, Clemens, Laura Bechthold und Reinhard Prügl

Link:https://doi.org/10.4337/9781800889248.00026

Abstract:

Unternehmer stehen in einer sich schnell verändernden und komplexen Welt vor scheinbar widersprüchlichen Zielen. Insbesondere Familienunternehmen sind aufgrund der Vernetzung von Familie und Unternehmen anfällig für solche paradoxen Spannungen. Trotz ihrer Relevanz in der unternehmerischen Geschäftspraxis fehlen der aktuellen Forschung Methoden, um individuelles Verhalten im Umgang mit Paradoxien zu untersuchen. Wir führen Serious Games als eine Methode ein, die in der Lage ist, kontextreiche und immersive Umgebungen zu simulieren, um unternehmerische Entscheidungsfindung in paradoxen Situationen zu verstehen. In einer explorativen Studie analysierten wir quantitativ und qualitativ das Verhalten von 181 Spielern in einem selbstprogrammierten Serious Game mit Fokus auf die Entscheidungsfindung in einem Familienunternehmen. Mit dieser ersten Implementierung eines Serious Game zeigen wir das Potenzial der Methode zur Weiterentwicklung der (Familien) Entrepreneurship-Forschung und Verhaltensmanagement-Theorien. Wir schlagen eine neue Forschungsagenda vor, die kontextreiche Spiele für Verhaltensanalysen, Unternehmererziehung und die Entwicklung von Bewältigungsstrategien für den Umgang mit Paradoxien nutzt.

KI-Augmentation der Reifegradbewertung von Technologien: Können KI-Sprachmodelle Expertenwissen ersetzen?

Autoren: Schönmann, Alexander, Lukas Lodes und Alexander Schiendorfer

Link: https://doi.org/10.17619/UNIPB/1-1821

Abstract:

Die Bedeutung der inhaltlichen Auseinandersetzung mit Technologieprognosen und Zukunftsstudien für eine fundierte Forschungs- und Innovationspolitik ist angesichts der zunehmenden Komplexität von Innovationsprozessen über die letzten Jahre gestiegen. Nationale, themenübergreifende Technologieprognosen und Zukunftsstudien croffnen Einblicke in die Einschätzungen und Erwartungen von Regierungen hinsichtlich der sich abzeichnenden (Technologie-) Entwicklung und teilweise auch in die strategische Planung im jeweiligen nationalen Kontext.

Die Kenntnis von thematischen Schwerpunktsetzungen in internationalen Zukunftsstudien kann deutsche Entscheidungsträger bei der Ermittlung wichtiger Themen für Wissenschafts- und Technologie-Entscheidungen unterstützen. So können eigene Wissenschafts- und Technologie-Strategien mit denjenigen anderer Länder verglichen und Stärken, Schwächen und Optimierungspotenziale identifiziert werden. Auch kann besser eingeschätzt werden, welche Investitionen in Forschung und Entwicklung den großten Nutzen für Gesellschaft und Wirtschaft bringen können.

In dem vorliegenden Beitrag wird eine statistische Übersicht über internationale Technologieprognosen und Zukunftsstudien im Betrachtungszeitraum 2016-2022 geboten und thematisch ausgewertet. Der Fokus liegt dabei auf der Identifizierung von Schwerpunktthemen einzelner Lander und Weltregionen, die durch sogenannte nationale thematische Fingerabdrücke statistisch herausgearbeitet werden.

Ziel ist ein vergleichender Überblick über thematische Schwerpunkte aktuell bedeutender Technologieperspektiven aus dem Ausland, der den Bedarf deutscher Entscheidungsträger an substanziellen Auswertungen von internationalen Technologieprognosen erfüllt.

„Flucht und Migration öffentlich thematisieren – Gedanken zur Zweckgerichtetheit öffentlicher Sichtbarkeiten“

Autoren: Schönhofer, Gerhard

Link: https://sammlung.volkskundemuseum.at/bibliothek/content/zoom/171462

How to anchor design thinking in the future: Empirical evidence on the usage of strategic foresight in design thinking projects

Autoren: Schwarz, Jan Oliver, Bernhard Wach und René Rohrbeck

Link:doi.org/10.1016/j.futures.2023.103137

Abstract:

Viele Organisationen nutzen Design Thinking (DT), um zukünftige Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. DT wird häufig aufgrund seiner Fähigkeit verwendet, als gemeinsame “Sprache” und Plattform zu dienen, um marktorientierten Abteilungen und technologieorientierten Einheiten die Möglichkeit zu geben, Innovationen mitzugestalten. DT hat sich als leistungsstarkes Tool erwiesen, das dabei hilft, die Bedürfnisse durchschnittlicher Kunden (Personas) zu identifizieren und mit technischen Lösungen zu verbinden, die die Grundlage für erfolgreiche Produkte bilden. In diesem Artikel untersuchen wir, inwieweit DT-Experten bereits Methoden der strategischen Vorausschau (SF) nutzen, die zukünftige Kundenbedürfnisse antizipieren und neue Technologien hervorheben, um klassische DT zu erweitern und ihre Projekte in der Zukunft zu verankern. Anhand von Umfragedaten zu 302 DT-Projekten berichten wir über das Ausmaß, in dem SF-Methoden in DT-Projekten eingesetzt werden, die übergeordneten Arten von SF-Methoden in DT-Projekten und deren Auswirkungen auf den Projekterfolg.

Strategic Foresight: An Introductory Guide to Practice

Autoren: Schwarz, Jan Oliver

Link:https://doi.org/10.4324/9781003302735

Abstract:

Heutzutage stehen Organisationen vor der Herausforderung, Veränderungen in Umgebungen zu verstehen, die heute mehr denn je als VUCA (volatile, uncertain, complex, and ambiguous | flüchtig, unsicher, komplex und mehrdeutig) beschrieben werden. Sie werden auch dazu getrieben zu verstehen, wie sich die Zukunft entwickeln wird und welche Auswirkungen sie nicht nur auf die Organisationen selbst, sondern auch auf Industrien und Gesellschaften haben wird. In den letzten Jahrzehnten ist ein Bereich entstanden, der Organisationen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen unterstützt: strategische Vorausschau.

Dieses Buch ist eine umfassende Einführung in die strategische Vorausschau. Es präsentiert eine Geschichte des Fachgebiets und erklärt die wichtigsten Prinzipien beim Nachdenken über die Zukunft. Das Buch beschreibt, wie Organisationen strategische Vorausschau anwenden können, und erklärt, wie sie mit anderen Bereichen wie Strategie, Innovation und Führung zusammenhängt, und unterstreicht die Relevanz strategischer Vorausschau nicht nur für Organisationen, sondern auch für Einzelpersonen, insbesondere Manager und Führungskräfte. Basierend auf den theoretischen Grundlagen der strategischen Vorausschau spiegelt das Buch die neuesten akademischen Forschungen wider und untersucht praktische Anwendungen in verschiedenen Kontexten. Es stützt sich auf mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung, die der Autor auf diesem Gebiet als Forscher und als Berater im Unternehmenskontext hat.

Dies ist eine wichtige Lektüre für Manager und Leiter öffentlicher und privater Organisationen, die strategische Vorausschaupraktiken etablieren möchten, sowie für Studierende der Zukunftsforschung und Manager in den Bereichen Innovation, Forschung und Entwicklung sowie Marketing.

2022

Ermächtigung durch Sichtbarkeit? Filmprojekte mit fluchterfahrenen Jugendlichen in Deutschland

Autoren: Schönhofer, Gerhard

Link:https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-6061-6/ermaechtigung-durch-sichtbarkeit/

Abstract:

Im Kontext partizipativer Filmprojekte für fluchterfahrene Jugendliche wird Sichtbarkeit oft mit Ermächtigung gleichgesetzt. Gerhard Schönhofer hinterfragt diese Logik, indem er Prozesse des Sichtbarmachens, wie sie in Workshop-Formaten geschehen, ethnografisch beschreibt. Durch die Nähe zum Forschungsfeld wird somit nicht nur ein präzises Bild des Selbstverständnisses, sondern auch der Anspruchshaltungen der Projektleitenden gezeichnet, die bisweilen im Spannungsfeld zu den Motivationen der teilnehmenden Jugendlichen stehen.

The usage of cultural products in design thinking: an assessment of an underestimated approach

Autoren: Schwarz, Jan Oliver und Bernhard Wach

Link:https://doi.org/10.1080/14606925.2021.2005879

Abstract:

Es wird argumentiert, dass kulturelle Produkte (z. B. Romane oder Filme) zur Entwicklung von Vorausschau oder Prototypen genutzt werden können. Der Grundgedanke ist, dass kulturelle Produkte nicht nur Veränderungen im Geschäftsumfeld widerspiegeln, sondern auch durch Verbreitung zu diesen Veränderungen beitragen. Daher sind kulturelle Produkte wohl wertvoll. Im Vergleich zu anderen Design-Thinking-Instrumenten wie ethnografischer Forschung, Interviews oder Fokusgruppen sind kulturelle Produkte jedoch weniger verbreitet. In diesem Artikel, der auf einer empirischen Untersuchung von 302 Design Thinkern aus dem Jahr 2018 basiert, wird untersucht, inwieweit kulturelle Produkte in Design Thinking Projekten eingesetzt werden. Trotz einer geringeren Prävalenz als bei anderen Design Thinking Tools finden wir Unterstützung dafür, dass kulturelle Produkte positiv mit dem Erfolg von Design Thinking Projekten zusammenhängen. Wir kommen zu dem Schluss, dass kulturelle Produkte zwar weniger genutzt werden als andere Ansätze, aber erhebliche Auswirkungen haben. Wir betonen daher das Zukunftspotenzial der Nutzung kultureller Produkte im Design Thinking.

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