Mädchen in MINT: Forscherinnen-Camp macht Technik erlebbar

Wie ist es, selbst mit Künstlicher Intelligenz zu arbeiten, Roboter zu programmieren oder Simulationen zu entwickeln? Genau das konnten 15 Schülerinnen beim Forscherinnen-Camp an der THI und bei MBDA Deutschland GmbH in Schrobenhausen praktisch erproben. Vom 29. März bis 2. April entwickelten sie eine Woche lang eigene Projekte und erhielten praxisnahe Einblicke in technische Berufe und duale Studiengänge.

Mitten im Geschehen: Teilnehmerinnen des Forscherinnen-Camps experimentieren im Labor (Foto: bbw).

Im Mittelpunkt des Forscherinnen-Camps stand das eigenständige Arbeiten an aktuellen Themen wie Künstliche Intelligenz, Robotik, Cybersecurity und Simulation. Gemeinsam mit Studierenden, Auszubildenden und Fachkräften setzten die Teilnehmerinnen eigene Ideen um. Technik wurde dabei nicht nur vermittelt, sondern unmittelbar erfahrbar.

Die THI übernahm eine zentrale Rolle als Lern- und Impulsgeber. Sie brachte wissenschaftliche Perspektiven ein und ermöglichte den direkten Austausch mit Lehrenden und Studierenden. So erhielten die Schülerinnen einen authentischen Einblick in Studium und Forschung.

„Technik muss erlebbar sein, um zu begeistern. Genau das gelingt hier. Die Schülerinnen entdecken nicht nur Technologien, sondern auch ihre eigenen Fähigkeiten und Perspektiven“, sagt Professorin Beate Navarro Bullock, Prodekanin der Fakultät Informatik an der THI.

Neben fachlichen Inhalten förderte das Camp gezielt Teamarbeit, Selbstständigkeit und Kommunikationsfähigkeit. Begleitet von einem pädagogischen Team entwickelten die Teilnehmerinnen eigene Projekte, die sie am Ende der Woche vor Vertreterinnen und Vertretern aus Hochschule, Unternehmen, Elternhaus und Öffentlichkeit präsentierten.

Das Forscherinnen-Camp wurde gemeinsam von der THI und der MBDA Deutschland GmbH umgesetzt. Es ist Teil der Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern“, getragen vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V. und unterstützt von den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbänden bayme vbm sowie dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

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