Besser planen, schneller verstehen: Energiewendetool in neuer Version online

Das Energiewendetool der THI steht ab sofort in überarbeiteter Form bereit. Mit neuen Funktionen, aktualisierten Energiedaten und einer modernisierten Oberfläche erleichtert es den Zugang zu zentralen Fragen der regionalen Energiewende. Nutzerinnen und Nutzer aus Bürgerschaft, Schulen, Kommunen und Verwaltung können eigene Szenarien erstellen und deren Auswirkungen sofort nachvollziehen.

Jetzt noch übersichtlicher und nutzerfreundlicher: Die neue Version des THI-Energiewendetools ist ab sofort verfügbar (Foto: THI).

Grundlage der Aktualisierung sind Erzeugungsdaten aus dem Marktstammdatenregister 2023, die technisch aufbereitet, geprüft und integriert wurden. Auch die Oberfläche wurde neu gestaltet. Überarbeitete Farben, Schieberegler und eine neu strukturierte Startseite erleichtern die Bedienung. Ergänzt wird das Ganze durch eine kontraststarke Präsentationsansicht und einen Rücksetzmodus für Basiswerte.

Mit dem Autarkierechner und dem CO₂-Rechner kommen zwei wichtige Erweiterungen hinzu. Sie zeigen, wie sich Batteriespeicher auf den Eigenversorgungsgrad der Region auswirken und wie sich Emissionen aus Strom, Wärme und Mobilität je nach Szenario verändern. Der jährliche CO₂-Ausstoß wird erstmals in einer übersichtlichen Balkenanzeige dargestellt.

„Das Energiewendetool ist ein niedrigschwelliges und transparentes Instrument, das sofort sichtbar macht, welche Wirkung einzelne Entscheidungen haben“, erklärt Bodo Schneider, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Transferprojekt „Mensch in Bewegung“. „Man erkennt auf einen Blick, wie sich unterschiedliche Szenarien auf CO₂-Bilanz, Autarkie und Versorgungssicherheit auswirken. Damit unterstützen wir einen faktenbasierten Dialog in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.“

Das Energiewendetool steht ab sofort zur Verfügung und begleitet den regionalen Transformationsprozess unter: Energiewende Tool

„Mensch in Bewegung“ ist ein gemeinsames Projekt der Technischen Hochschule Ingolstadt und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Mit Partnern aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft bauen die Hochschulen ein regionales Netzwerk für den Wissensaustausch in den Themenfeldern innovative Mobilität, digitale Transformation, nachhaltige Entwicklung und bürgerschaftliches Engagement auf. Das Projekt wird im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Land Bayern mit circa 15 Millionen Euro über fünf Jahre gefördert.

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