Zwischen OP-Robotik und Virtual Reality: THI-Studierende in Kroatien

Forschungslabore in Zagreb, eine internationale Wissenschaftskonferenz in Zadar und eigene VR-Anwendungen im Austausch mit Fachpublikum: Ende Mai führte eine Exkursion der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen 20 THI-Studierende nach Kroatien.

Besuch in Nin: Bei einer Führung durch die älteste kroatische Königsstadt beschäftigten sich die Studierenden mit der Geschichte und Kultur der Region (Foto: THI).

Den Auftakt bildete der Besuch der Universität Zagreb. Die Reise war der Gegenbesuch zu einem vorausgegangenen Aufenthalt von Studierenden aus Zagreb und Maribor an der THI und wurde vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert. In Forschungs- und Entwicklungslaboren erhielten die Studierenden Einblicke in Arbeiten zu Robotik, Automatisierung und medizinischen Assistenzsystemen. Im Mittelpunkt standen Technologien, die Ärztinnen und Ärzte bei chirurgischen Eingriffen unterstützen können.

Anschließend erkundete die Gruppe gemeinsam mit Studierenden der Universität Zagreb die kroatische Hauptstadt. Der Austausch setzte damit die Kontakte fort, die bereits während des Besuchs der kroatischen Studierenden in Ingolstadt entstanden waren.

Von Zagreb aus reiste die Gruppe weiter nach Zadar zur internationalen Wissenschaftskonferenz MOTSP (Management of Technology – Step to Sustainable Production). Dort beschäftigten sich die Studierenden im Rahmen einer Poster-Session mit aktuellen Forschungsarbeiten, die als Grundlage für spätere Präsentationen im Wahlfach an der THI dienen.

Gleichzeitig brachten sie eigene Themen in die Konferenz ein: Die THI-Studierenden präsentierten Virtual-Reality-Anwendungen und diskutierten mit internationalen Teilnehmenden über mögliche Einsatzfelder in Industrie, Forschung und Lehre. Die Demonstrationen boten Anlass für fachliche Gespräche über Chancen und Grenzen der Technologie.

Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch von Nin, der ältesten kroatischen Königsstadt. Dort standen die historische Entwicklung der Region und ihre kulturelle Bedeutung im Fokus.

Neben den fachlichen Programmpunkten bot die Exkursion Raum für den Austausch mit Studierenden und Forschenden anderer Hochschulen. Organisiert wurde die Reise von Professor Bernhard Axmann aus der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen. Ziel des Programms ist es, internationale Kooperationen zu vertiefen und Studierenden frühzeitig den Blick auf Forschung, Technologieentwicklung und akademische Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg zu eröffnen.