Im Rahmen seiner Bachelorarbeit hat Leon Kindl das Training bereits an fünf Schulen in Bayern durchgeführt – unter anderem an einer Montessori-Mittelschule und einer Wirtschaftsschule. Insgesamt nahmen 159 Schülerinnen und Schüler teil. Im Mittelpunkt standen Themen wie Fake News, Datenschutz, Cybermobbing und Passwortsicherheit – auf Augenhöhe vermittelt, mit Übungen in Kleingruppen und interaktiven Formaten. Besonders beliebt: der digitale Escape Room „Escape the Fake“, in dem Schüler echte und gefälschte Inhalte enttarnen müssen, um sich gemeinsam „freizuspielen“. „Ich habe gelernt, wie ich Fake News erkenne und mich vor Fremden im Internet schützen kann“, berichtet ein Schüler. Auch die Passwort-Übung sorgte für Aha-Momente – und wurde von den meisten als Lieblingsstation genannt. Dass das Angebot dringend gebraucht wird, zeigte sich auch in der Abschlussrunde: Nach dem Training fühlten sich alle Kinder besser für die digitale Welt gewappnet – und würden es klar weiterempfehlen. „Die Kinder haben ein Recht darauf, zu verstehen, wie sie sich online sicher und selbstbestimmt bewegen können“, sagt Leon Kindl. „Die vielen positiven Rückmeldungen zeigen mir, wie groß der Bedarf ist – und bestärken mich, das Projekt nach dem Studium weiterzuführen.“ Sein Ziel: das Angebot ausbauen und als selbstständiger Medienpädagoge Privatschulen im gesamten süddeutschen Raum unterstützen. Ein Vorhaben mit Zukunft – denn digitale Bildung ist längst keine Kür mehr, sondern Pflicht. |













