Das "MARBEL"-Projekt lief von Januar 2021 bis März 2025 und widmete sich der Entwicklung nachhaltiger Hochleistungsbatterien für Elektrofahrzeuge. Im Mittelpunkt stand ein modulares Batteriesystem, das einfacher montiert, repariert, wiederverwendet und recycelt werden kann. Ziel war es, die Umweltbelastung von Fahrzeugbatterien zu reduzieren und gleichzeitig ihre Lebensdauer zu verlängern. Die THI war innerhalb des Projekts als Arbeitspaket-Leitung für den Bereich Testing und Validation verantwortlich. Gemeinsam mit internationalen Partnern aus Forschung und Industrie arbeitete das Konsortium daran, die Elektromobilität ressourcenschonender zu gestalten und Prinzipien der Kreislaufwirtschaft stärker in die Batterieentwicklung zu integrieren. Zu den wichtigsten Innovationen zählt der Einsatz von bis zu 60 Prozent recyceltem Aluminium aus Endverbraucherabfällen. Dadurch lassen sich pro Batteriesystem bis zu 777 Kilogramm CO₂-Äquivalente einsparen. Ergänzt wird das Konzept durch Lösungen für ultraschnelles Laden sowie eine intelligente Batteriearchitektur mit drahtlosem Batteriemanagement und einem KI-gestützten digitalen Zwilling. Koordiniert wurde das Projekt vom Technologiezentrum Eurecat. Neben der THI gehörten unter anderem Fraunhofer IWU, SINTEF, Stellantis, FICOSA, AVL sowie weitere internationale Unternehmen und Forschungseinrichtungen zum Konsortium. Weitere Informationen zum Projekt finden sich unter: MARBEL project homepage - MARBEL H2020 |













