Zum Inhalt springen
Medizininformatiker bei der Arbeit

Bio- und Medizininformatik

Bio- und Medizininformatik

Du möchtest digitale Technologien nutzen, um Gesundheit neu zu denken? Dann passt der Bachelorstudiengang Bio- und Medizininformatik perfekt zu Dir. Du lernst, biologische Prozesse zu simulieren, medizinische Daten zu analysieren und digitale Anwendungen zu entwickeln, die Diagnosen erleichtern oder Therapien unterstützen. Informatik, Medizin und Naturwissenschaften greifen dabei so ineinander, dass Du die Schnittstelle zwischen Technologie und Gesundheitswesen souverän gestalten kannst.
Zunächst erwirbst Du eine breite Grundlage aus Informatik, Biologie, Medizin und Gesundheitswissenschaften, bevor Du Dich in Bereichen wie Diagnostik, Pharmazie oder Ernährung spezialisierst. Durch Projekte und Praktika stärkst Du Deine fachlichen und sozialen Kompetenzen; ein Modul zum Unternehmertum eröffnet Dir zudem Perspektiven für eigene Health-Tech-Ideen. Mit diesem Studium qualifizierst Du Dich für vielfältige Aufgaben in Forschung, Klinik, Industrie oder Medizintechnik – in einem Feld, das stetig wächst und große gesellschaftliche Bedeutung hat. 

Berufliche Perspektiven

Der Studiengang Bio- und Medizininformatik ist genau das Richtige für dich, wenn du in einer wachsenden Branche arbeiten möchtest, die sich um die Gesundheit von Menschen kümmert. Hier werden Fähigkeiten aus Informatik, Gesundheit und Naturwissenschaften vermittelt. Durch Praktika und Projekte werden Methoden- und soziale Kompetenzen gestärkt und es gibt auch ein Modul zum Unternehmertum, um die Studierenden auf die Gründung eines eigenen Start-ups im Gesundheitsbereich vorzubereiten. Der Studiengang vermittelt zunächst allgemeine Kenntnisse, später gibt es dann die Möglichkeit, sich zu spezialisieren.

Einsatzfelder eröffnen sich z.B. in folgenden Bereichen und Branchen:

  • Gesundheit und Patientenversorgung
  • Fitness- und Wellness-Sektor
  • Startups
  • Forschung
  • Pharmaindustrie
  • Biotech
Jetzt bewerben
Abschluss
Bachelor of Science (B. Sc.)
Regelstudienzeit
7 Semester
Studienstart
Winter
Hauptunterrichtssprache:
Deutsch
Zulassungsbeschränkt
Nein
Standort
Ingolstadt
Art des Studiengangs
Vollzeit
ECTS
210
Akkreditierung
Ja

Bewerbungszeitraum für das Wintersemester 2027/28: 2. Mai bis 15. Juli 2027

Curriculum Bio- und Medizininformatik

Darstellung des Curriculums
Semester
1. Semester
  1. Einführungsprojekt

    Das Modul vermittelt Grundlagen der fachwissenschaftlichen Recherche, Informationsquellen und Bibliotheksnutzung. In Kleingruppen bearbeiten die Studierenden fachspezifische Aufgaben, entwickeln erste Projekte und präsentieren Ergebnisse. Ergänzt werden Teamarbeit, Lernstrategien und Zeitmanagement im Studium. Eine Exkursion sowie Praxisvorträge geben Einblicke in die Anwendung der Computational Life Sciences in Unternehmen.

  2. Programmieren 1

    Das Modul vermittelt die Grundlagen der Softwareentwicklung und der Programmierung mit Java. Behandelt werden algorithmisches Denken, zentrale Sprachelemente, Kontrollstrukturen, objektorientierte Konzepte, Fehlerbehandlung sowie Arrays und UML-Klassendiagramme. Im Praktikum vertiefen die Studierenden die Inhalte anhand eigener Programmieraufgaben und nutzen professionelle Werkzeuge wie Eclipse, JUnit und Debugging-Tools.

  3. Grundlagen der Informatik 1

    Das Modul vermittelt zentrale Grundlagen der Informatik. Behandelt werden Algorithmen und deren Darstellung, Komplexität und Berechenbarkeit, Zahlen- und Informationsrepräsentationen sowie logische Grundlagen. Darüber hinaus lernen die Studierenden den Aufbau moderner Rechnersysteme kennen – von der Von-Neumann-Architektur bis zu Konzepten wie Caching, Multi-Core-Systemen, Pipelining, Superskalarität und GPU-Verarbeitung.

  4. Mathematik 1

    Das Modul vermittelt mathematische Grundlagen für die Informatik und Computational Life Sciences. Inhalte sind Aussagenlogik, Prädikatenkalkül und Beweistechniken, Modulararithmetik, komplexe Zahlen sowie Grenzwerte und Stetigkeit. Zudem werden Differential- und Integralrechnung mit ihren zentralen Anwendungen behandelt, einschließlich Taylorpolynomen, Taylorreihen und unendlichen Reihen.

  5. Gesundheitssysteme, Prävention & Public Health

    Das Modul vermittelt Grundlagen von Gesundheit, Prävention und Public Health. Behandelt werden Gesundheitsdeterminanten, epidemiologische Methoden, evidenzbasierte Medizin sowie Daten und Kommunikation im Gesundheitswesen. Zudem lernen die Studierenden nationale und internationale Gesundheitssysteme, Gesundheitsförderung, Präventionsstrategien, gesundheitliche Ungleichheiten sowie die Rolle von Innovation und Technologie in globalen Gesundheitskontexten kennen.

  6. Mikrobiologie und Genetik

    Das Modul vermittelt Grundlagen der Genetik, Mikrobiologie und Immunologie. Behandelt werden Aufbau und Funktion genetischer Elemente, DNA-Replikation und -Reparatur, Genexpression sowie die Genetik und Pathogenität von Bakterien und Viren. Zudem lernen die Studierenden diagnostische Verfahren, Genomik und Gentechnologie sowie zentrale Mechanismen der Immunabwehr und Impfprävention anhand ausgewählter Anwendungsbeispiele kennen.

Einführungsprojekt

<p>Das Modul vermittelt Grundlagen der fachwissenschaftlichen Recherche, Informationsquellen und Bibliotheksnutzung. In Kleingruppen bearbeiten die Studierenden fachspezifische Aufgaben, entwickeln erste Projekte und präsentieren Ergebnisse. Ergänzt werden Teamarbeit, Lernstrategien und Zeitmanagement im Studium. Eine Exkursion sowie Praxisvorträge geben Einblicke in die Anwendung der Computational Life Sciences in Unternehmen.</p>

Programmieren 1

<p>Das Modul vermittelt die Grundlagen der Softwareentwicklung und der Programmierung mit Java. Behandelt werden algorithmisches Denken, zentrale Sprachelemente, Kontrollstrukturen, objektorientierte Konzepte, Fehlerbehandlung sowie Arrays und UML-Klassendiagramme. Im Praktikum vertiefen die Studierenden die Inhalte anhand eigener Programmieraufgaben und nutzen professionelle Werkzeuge wie Eclipse, JUnit und Debugging-Tools.</p>

Grundlagen der Informatik 1

<p>Das Modul vermittelt zentrale Grundlagen der Informatik. Behandelt werden Algorithmen und deren Darstellung, Komplexität und Berechenbarkeit, Zahlen- und Informationsrepräsentationen sowie logische Grundlagen. Darüber hinaus lernen die Studierenden den Aufbau moderner Rechnersysteme kennen – von der Von-Neumann-Architektur bis zu Konzepten wie Caching, Multi-Core-Systemen, Pipelining, Superskalarität und GPU-Verarbeitung.</p>

Mathematik 1

<p>Das Modul vermittelt mathematische Grundlagen für die Informatik und Computational Life Sciences. Inhalte sind Aussagenlogik, Prädikatenkalkül und Beweistechniken, Modulararithmetik, komplexe Zahlen sowie Grenzwerte und Stetigkeit. Zudem werden Differential- und Integralrechnung mit ihren zentralen Anwendungen behandelt, einschließlich Taylorpolynomen, Taylorreihen und unendlichen Reihen.</p>

Gesundheitssysteme, Prävention & Public Health

<p>Das Modul vermittelt Grundlagen von Gesundheit, Prävention und Public Health. Behandelt werden Gesundheitsdeterminanten, epidemiologische Methoden, evidenzbasierte Medizin sowie Daten und Kommunikation im Gesundheitswesen. Zudem lernen die Studierenden nationale und internationale Gesundheitssysteme, Gesundheitsförderung, Präventionsstrategien, gesundheitliche Ungleichheiten sowie die Rolle von Innovation und Technologie in globalen Gesundheitskontexten kennen.</p>

Mikrobiologie und Genetik

<p>Das Modul vermittelt Grundlagen der Genetik, Mikrobiologie und Immunologie. Behandelt werden Aufbau und Funktion genetischer Elemente, DNA-Replikation und -Reparatur, Genexpression sowie die Genetik und Pathogenität von Bakterien und Viren. Zudem lernen die Studierenden diagnostische Verfahren, Genomik und Gentechnologie sowie zentrale Mechanismen der Immunabwehr und Impfprävention anhand ausgewählter Anwendungsbeispiele kennen.</p>

  1. Software-Engineering

    Das Modul vermittelt Grundlagen des Software Engineerings entlang des gesamten Entwicklungsprozesses. Behandelt werden Anforderungsanalyse mit Stakeholdern, Use Cases und UML-Modellen, Architektur- und Designkonzepte sowie Prinzipien der Softwareimplementierung und Code-Qualität. Darüber hinaus lernen die Studierenden Methoden des Softwaretestens kennen, darunter Blackbox-, Whitebox- und dynamische Testverfahren.

  2. Programmieren 2

    Das Modul vertieft die Programmierkenntnisse anhand zentraler Konzepte der Softwareentwicklung. Behandelt werden Algorithmen, Datentypen und Datenstrukturen, Kontrollstrukturen, Funktionen, Module sowie objektorientierte Programmierung mit Klassen und Objekten. Ergänzt werden fortgeschrittene Themen wie Ausnahmen und ereignisgesteuerte Programmierung. Im Praktikum wenden die Studierenden die Inhalte mit professionellen Entwicklungswerkzeugen an.

  3. Grundlagen der Informatik 2

    Das Modul vermittelt fortgeschrittene Grundlagen der Informatik. Schwerpunkte sind Datenstrukturen wie Arrays, Bäume, Graphen und Hashing sowie verschiedene Algorithmenklassen, darunter Greedy- und Dynamic-Programming-Verfahren. Zudem behandelt das Modul Betriebssysteme, Prozesse, Speicher- und Dateiverwaltung sowie die Grundlagen moderner Kommunikationsnetze, Protokolle und sicherer Datenübertragung.

  4. Mathematik 2

    Das Modul vermittelt weiterführende mathematische Grundlagen für Informatik und Computational Life Sciences. Inhalte sind die lineare Algebra mit Vektorräumen, Matrizen, Eigenwerten und linearen Abbildungen sowie die mehrdimensionale Differential- und Integralrechnung. Darüber hinaus werden Funktionen mehrerer Variablen, Extremwertprobleme und die Grundlagen gewöhnlicher Differentialgleichungen behandelt.

  5. Biomedizintechnik

    Das Modul vermittelt Grundlagen der Biomedizintechnik und des Medizinprodukterechts. Behandelt werden Klassifizierung, Sicherheit und Hygiene von Medizinprodukten sowie diagnostische, bildgebende und therapeutische Verfahren. Die Studierenden lernen technische Systeme wie EKG, EEG, Ultraschall, Defibrillatoren und Herzschrittmacher kennen. Ergänzend werden Monitoring-Verfahren und aktuelle Forschungsbeispiele der Medizintechnik vorgestellt.

  6. Anatomie und Physiologie

    Das Modul vermittelt die Grundlagen der Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers. Behandelt werden Zell- und Gewebestrukturen, Membranphysiologie, Stofftransport sowie medizinische Terminologie. Die Studierenden lernen Aufbau und Funktion der wichtigsten Organsysteme kennen, darunter Herz-Kreislauf-, Nerven- und Verdauungssystem. Ausgewählte Krankheitsbilder und Bezüge zur biomedizinischen Informatik ergänzen die Inhalte.

Software-Engineering

<p>Das Modul vermittelt Grundlagen des Software Engineerings entlang des gesamten Entwicklungsprozesses. Behandelt werden Anforderungsanalyse mit Stakeholdern, Use Cases und UML-Modellen, Architektur- und Designkonzepte sowie Prinzipien der Softwareimplementierung und Code-Qualität. Darüber hinaus lernen die Studierenden Methoden des Softwaretestens kennen, darunter Blackbox-, Whitebox- und dynamische Testverfahren.</p>

Programmieren 2

<p>Das Modul vertieft die Programmierkenntnisse anhand zentraler Konzepte der Softwareentwicklung. Behandelt werden Algorithmen, Datentypen und Datenstrukturen, Kontrollstrukturen, Funktionen, Module sowie objektorientierte Programmierung mit Klassen und Objekten. Ergänzt werden fortgeschrittene Themen wie Ausnahmen und ereignisgesteuerte Programmierung. Im Praktikum wenden die Studierenden die Inhalte mit professionellen Entwicklungswerkzeugen an.</p>

Grundlagen der Informatik 2

<p>Das Modul vermittelt fortgeschrittene Grundlagen der Informatik. Schwerpunkte sind Datenstrukturen wie Arrays, Bäume, Graphen und Hashing sowie verschiedene Algorithmenklassen, darunter Greedy- und Dynamic-Programming-Verfahren. Zudem behandelt das Modul Betriebssysteme, Prozesse, Speicher- und Dateiverwaltung sowie die Grundlagen moderner Kommunikationsnetze, Protokolle und sicherer Datenübertragung.</p>

Mathematik 2

<p>Das Modul vermittelt weiterführende mathematische Grundlagen für Informatik und Computational Life Sciences. Inhalte sind die lineare Algebra mit Vektorräumen, Matrizen, Eigenwerten und linearen Abbildungen sowie die mehrdimensionale Differential- und Integralrechnung. Darüber hinaus werden Funktionen mehrerer Variablen, Extremwertprobleme und die Grundlagen gewöhnlicher Differentialgleichungen behandelt.</p>

Biomedizintechnik

<p>Das Modul vermittelt Grundlagen der Biomedizintechnik und des Medizinprodukterechts. Behandelt werden Klassifizierung, Sicherheit und Hygiene von Medizinprodukten sowie diagnostische, bildgebende und therapeutische Verfahren. Die Studierenden lernen technische Systeme wie EKG, EEG, Ultraschall, Defibrillatoren und Herzschrittmacher kennen. Ergänzend werden Monitoring-Verfahren und aktuelle Forschungsbeispiele der Medizintechnik vorgestellt.</p>

Anatomie und Physiologie

<p>Das Modul vermittelt die Grundlagen der Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers. Behandelt werden Zell- und Gewebestrukturen, Membranphysiologie, Stofftransport sowie medizinische Terminologie. Die Studierenden lernen Aufbau und Funktion der wichtigsten Organsysteme kennen, darunter Herz-Kreislauf-, Nerven- und Verdauungssystem. Ausgewählte Krankheitsbilder und Bezüge zur biomedizinischen Informatik ergänzen die Inhalte.</p>

  1. Biostatistik und Datenanalyse

    Das Modul vermittelt Grundlagen der Biostatistik und Datenanalyse. Behandelt werden deskriptive und schließende Statistik, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Regressions- und Korrelationsanalysen sowie statistische Tests und Vertrauensintervalle. Die Studierenden lernen Methoden zur Analyse und Visualisierung von Daten kennen, darunter Zeitreihen, Histogramme, Boxplots, Clusterverfahren und die Darstellung hochdimensionaler Datensätze.

  2. Methoden der künstlichen Intelligenz

    Das Modul vermittelt Grundlagen und Methoden der Künstlichen Intelligenz mit Schwerpunkt auf maschinellem Lernen. Behandelt werden Klassifikations-, Regressions- und Clustering-Verfahren, neuronale Netze, Merkmalsselektion sowie Methoden zur Modellbewertung und -optimierung. Anhand biomedizinischer Anwendungsfälle lernen die Studierenden den Umgang mit realen Daten sowie Herausforderungen wie Bias, Datenschutz und unvollständigen Datensätzen kennen.

  3. Datenbanksysteme

    Das Modul vermittelt Grundlagen der Datenbanktechnik und des Datenmanagements. Behandelt werden Datenbankarchitekturen, Datenmodellierung mit dem Entity-Relationship-Modell, relationale Datenbanken und SQL. Darüber hinaus lernen die Studierenden Transaktionsmanagement, Sicherheitsaspekte sowie NoSQL-Datenbanken kennen. Im Praktikum vertiefen sie die Inhalte durch Datenbankentwurf, Schemaimplementierung, Abfragen und Optimierung mit professionellen Werkzeugen.

  4. Grundlagen der Betriebswirtschaft und des Gründertums

    Das Modul vermittelt betriebswirtschaftliche Grundlagen und Kompetenzen für unternehmerisches Handeln. Behandelt werden Organisation, Marketing, Finanzierung, Buchhaltung und Investitionsrechnung sowie Innovationsmanagement und Geschäftsmodellentwicklung. Die Studierenden lernen Methoden des Entrepreneurship und Intrapreneurship kennen und entwickeln im Gründerprojekt eigene Produktideen, Geschäftsmodelle und Vermarktungskonzepte.

  5. Projekt-, Risiko, Qualitätsmanagement

    Das Modul vermittelt Methoden des Projekt-, Risiko- und Qualitätsmanagements. Die Studierenden lernen Projekte zu planen, zu steuern und zu kontrollieren – von Zieldefinition, Stakeholder- und Risikoanalyse bis hin zu Ressourcenplanung und Änderungsmanagement. Ergänzend werden agile Vorgehensmodelle wie Scrum sowie Grundlagen und gesetzliche Rahmenbedingungen des Qualitätsmanagements, insbesondere im Gesundheitswesen, behandelt.

Biostatistik und Datenanalyse

<p>Das Modul vermittelt Grundlagen der Biostatistik und Datenanalyse. Behandelt werden deskriptive und schließende Statistik, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Regressions- und Korrelationsanalysen sowie statistische Tests und Vertrauensintervalle. Die Studierenden lernen Methoden zur Analyse und Visualisierung von Daten kennen, darunter Zeitreihen, Histogramme, Boxplots, Clusterverfahren und die Darstellung hochdimensionaler Datensätze.</p>

Methoden der künstlichen Intelligenz

<p>Das Modul vermittelt Grundlagen und Methoden der Künstlichen Intelligenz mit Schwerpunkt auf maschinellem Lernen. Behandelt werden Klassifikations-, Regressions- und Clustering-Verfahren, neuronale Netze, Merkmalsselektion sowie Methoden zur Modellbewertung und -optimierung. Anhand biomedizinischer Anwendungsfälle lernen die Studierenden den Umgang mit realen Daten sowie Herausforderungen wie Bias, Datenschutz und unvollständigen Datensätzen kennen.</p>

Datenbanksysteme

<p>Das Modul vermittelt Grundlagen der Datenbanktechnik und des Datenmanagements. Behandelt werden Datenbankarchitekturen, Datenmodellierung mit dem Entity-Relationship-Modell, relationale Datenbanken und SQL. Darüber hinaus lernen die Studierenden Transaktionsmanagement, Sicherheitsaspekte sowie NoSQL-Datenbanken kennen. Im Praktikum vertiefen sie die Inhalte durch Datenbankentwurf, Schemaimplementierung, Abfragen und Optimierung mit professionellen Werkzeugen.</p>

Grundlagen der Betriebswirtschaft und des Gründertums

<p>Das Modul vermittelt betriebswirtschaftliche Grundlagen und Kompetenzen für unternehmerisches Handeln. Behandelt werden Organisation, Marketing, Finanzierung, Buchhaltung und Investitionsrechnung sowie Innovationsmanagement und Geschäftsmodellentwicklung. Die Studierenden lernen Methoden des Entrepreneurship und Intrapreneurship kennen und entwickeln im Gründerprojekt eigene Produktideen, Geschäftsmodelle und Vermarktungskonzepte.</p>

Projekt-, Risiko, Qualitätsmanagement

<p>Das Modul vermittelt Methoden des Projekt-, Risiko- und Qualitätsmanagements. Die Studierenden lernen Projekte zu planen, zu steuern und zu kontrollieren – von Zieldefinition, Stakeholder- und Risikoanalyse bis hin zu Ressourcenplanung und Änderungsmanagement. Ergänzend werden agile Vorgehensmodelle wie Scrum sowie Grundlagen und gesetzliche Rahmenbedingungen des Qualitätsmanagements, insbesondere im Gesundheitswesen, behandelt.</p>

  1. Bioinformatik 1

    Das Modul vermittelt grundlegende Methoden und Anwendungsfelder der Bioinformatik. Behandelt werden molekularbiologische und genetische Grundlagen, zelluläre Prozesse, Evolution sowie moderne Hochdurchsatzverfahren zur Analyse von DNA und RNA. Die Studierenden lernen den Umgang mit biologischen Datenbanken und Ontologien sowie Verfahren zum paarweisen und multiplen Sequenzalignment zur Analyse biologischer Sequenzdaten kennen.

  2. Grundlagen der Medizininformatik

    Das Modul vermittelt die Grundlagen der Medizininformatik und der digitalen Vernetzung im Gesundheitswesen. Behandelt werden Kommunikationsstandards und Interoperabilitätslösungen wie HL7, FHIR und DICOM sowie Konzepte zur Integration verteilter Gesundheitssysteme. Die Studierenden lernen zentrale Anwendungen kennen, darunter elektronische Patientenakten, eRezepte und digitale Krankenhausprozesse.

  3. Ökonomie im Gesundheitswesen

    Das Modul vermittelt die Grundlagen der Gesundheitsökonomie und des Gesundheitssystems. Behandelt werden Gesundheitsmärkte, Gesundheitspolitik, zentrale Akteure und ökonomische Analyseverfahren. Die Studierenden lernen, Kennzahlen des deutschen Gesundheitssystems im internationalen Kontext zu bewerten sowie gesundheitsökonomische Analysen und Evaluationen, insbesondere zur digitalen Transformation im Gesundheitswesen, zu planen und durchzuführen.

  4. Biochemie und Pharmakologie

    Das Modul vermittelt Grundlagen der Biochemie und Pharmakologie. Behandelt werden Aufbau und Stoffwechsel von Proteinen, Lipiden und Kohlenhydraten, Enzyme sowie zentrale Prozesse der Zellatmung. In der Pharmakologie lernen die Studierenden Wirkmechanismen, Aufnahme und Verstoffwechselung von Arzneimitteln, wichtige Arzneimittelklassen, Arzneimittelinteraktionen sowie moderne Ansätze der Wirkstoffentwicklung einschließlich Biologicals und Biosimilars kennen.

  5. Bildverarbeitung in der Medizin

    Das Modul vermittelt Grundlagen der medizinischen Bildverarbeitung von der Bildaufnahme bis zur KI-gestützten Analyse. Inhalte sind Vorverarbeitung, Digitalisierung, Merkmalsextraktion, Segmentierung, Morphologie und Klassifikation. Behandelt werden zudem bildgebende Verfahren wie Röntgen, CT, MRT, Ultraschall und Mikroskopie sowie moderne Deep-Learning-Methoden für Bildanalyse, Segmentierung, Objekterkennung und Instanzsegmentierung.

Bioinformatik 1

<p>Das Modul vermittelt grundlegende Methoden und Anwendungsfelder der Bioinformatik. Behandelt werden molekularbiologische und genetische Grundlagen, zelluläre Prozesse, Evolution sowie moderne Hochdurchsatzverfahren zur Analyse von DNA und RNA. Die Studierenden lernen den Umgang mit biologischen Datenbanken und Ontologien sowie Verfahren zum paarweisen und multiplen Sequenzalignment zur Analyse biologischer Sequenzdaten kennen.</p>

Grundlagen der Medizininformatik

<p>Das Modul vermittelt die Grundlagen der Medizininformatik und der digitalen Vernetzung im Gesundheitswesen. Behandelt werden Kommunikationsstandards und Interoperabilitätslösungen wie HL7, FHIR und DICOM sowie Konzepte zur Integration verteilter Gesundheitssysteme. Die Studierenden lernen zentrale Anwendungen kennen, darunter elektronische Patientenakten, eRezepte und digitale Krankenhausprozesse.</p>

Ökonomie im Gesundheitswesen

<p>Das Modul vermittelt die Grundlagen der Gesundheitsökonomie und des Gesundheitssystems. Behandelt werden Gesundheitsmärkte, Gesundheitspolitik, zentrale Akteure und ökonomische Analyseverfahren. Die Studierenden lernen, Kennzahlen des deutschen Gesundheitssystems im internationalen Kontext zu bewerten sowie gesundheitsökonomische Analysen und Evaluationen, insbesondere zur digitalen Transformation im Gesundheitswesen, zu planen und durchzuführen.</p>

Biochemie und Pharmakologie

<p>Das Modul vermittelt Grundlagen der Biochemie und Pharmakologie. Behandelt werden Aufbau und Stoffwechsel von Proteinen, Lipiden und Kohlenhydraten, Enzyme sowie zentrale Prozesse der Zellatmung. In der Pharmakologie lernen die Studierenden Wirkmechanismen, Aufnahme und Verstoffwechselung von Arzneimitteln, wichtige Arzneimittelklassen, Arzneimittelinteraktionen sowie moderne Ansätze der Wirkstoffentwicklung einschließlich Biologicals und Biosimilars kennen.</p>

Bildverarbeitung in der Medizin

<p>Das Modul vermittelt Grundlagen der medizinischen Bildverarbeitung von der Bildaufnahme bis zur KI-gestützten Analyse. Inhalte sind Vorverarbeitung, Digitalisierung, Merkmalsextraktion, Segmentierung, Morphologie und Klassifikation. Behandelt werden zudem bildgebende Verfahren wie Röntgen, CT, MRT, Ultraschall und Mikroskopie sowie moderne Deep-Learning-Methoden für Bildanalyse, Segmentierung, Objekterkennung und Instanzsegmentierung.</p>

  1. Praxisbegleitende Lehrveranstaltung (PLV) 1

    Die praxisbegleitende Lehrveranstaltung stärkt Kommunikations- und Sozialkompetenzen für den beruflichen Alltag. Die Studierenden lernen Grundlagen der Gesprächsführung, Wahrnehmung verbaler und nonverbaler Signale sowie Techniken zur Konfliktprävention und -lösung kennen. Durch praxisnahe Fallbeispiele, Rollenspiele und Feedback reflektieren sie ihr Kommunikationsverhalten und entwickeln ihre Gesprächs- und Präsentationskompetenzen weiter.

  2. Praktikum

    Das Praktikum ermöglicht den Transfer der im Studium erworbenen Kenntnisse in die berufliche Praxis. Die Studierenden wählen ein geeignetes Unternehmen im In- oder Ausland und bearbeiten eigenverantwortlich definierte Aufgabenstellungen unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden. Dazu erstellen sie einen Arbeitsplan mit konkreten Arbeitspaketen und dokumentieren ihre Erfahrungen, Ergebnisse und Erkenntnisse in einem Praktikumsbericht.

  3. PLV 2

    Die praxisbegleitende Lehrveranstaltung unterstützt die Reflexion und Aufarbeitung der Erfahrungen aus dem Praxissemester. Die Studierenden präsentieren ihre Tätigkeiten und Ergebnisse in Kurzreferaten und diskutieren diese im Plenum. Dabei verknüpfen sie praktische Erfahrungen mit theoretischen Kenntnissen und stärken durch Austausch, Diskussionen und gruppendynamische Prozesse ihre fachlichen, kommunikativen und sozialen Kompetenzen.

Praxisbegleitende Lehrveranstaltung (PLV) 1

<p>Die praxisbegleitende Lehrveranstaltung stärkt Kommunikations- und Sozialkompetenzen für den beruflichen Alltag. Die Studierenden lernen Grundlagen der Gesprächsführung, Wahrnehmung verbaler und nonverbaler Signale sowie Techniken zur Konfliktprävention und -lösung kennen. Durch praxisnahe Fallbeispiele, Rollenspiele und Feedback reflektieren sie ihr Kommunikationsverhalten und entwickeln ihre Gesprächs- und Präsentationskompetenzen weiter.</p>

Praktikum

<p>Das Praktikum ermöglicht den Transfer der im Studium erworbenen Kenntnisse in die berufliche Praxis. Die Studierenden wählen ein geeignetes Unternehmen im In- oder Ausland und bearbeiten eigenverantwortlich definierte Aufgabenstellungen unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden. Dazu erstellen sie einen Arbeitsplan mit konkreten Arbeitspaketen und dokumentieren ihre Erfahrungen, Ergebnisse und Erkenntnisse in einem Praktikumsbericht.</p>

PLV 2

<p>Die praxisbegleitende Lehrveranstaltung unterstützt die Reflexion und Aufarbeitung der Erfahrungen aus dem Praxissemester. Die Studierenden präsentieren ihre Tätigkeiten und Ergebnisse in Kurzreferaten und diskutieren diese im Plenum. Dabei verknüpfen sie praktische Erfahrungen mit theoretischen Kenntnissen und stärken durch Austausch, Diskussionen und gruppendynamische Prozesse ihre fachlichen, kommunikativen und sozialen Kompetenzen.</p>

  1. Bioinformatik 2

    Das Modul vertieft Methoden und Anwendungsfelder der Bioinformatik. Behandelt werden Omics-Technologien aus Genomik, Transkriptomik, Proteomik, Metabolomik und Epigenetik sowie deren Analyse. Weitere Schwerpunkte sind phylogenetische Verfahren, die Vorhersage von Proteinstrukturen sowie Methoden zur Sequenzanalyse und Genvorhersage, darunter Mustererkennung, gewichtete Matrizen, Markov-Ketten und Hidden-Markov-Modelle.

  2. Modellierung und Simulation biomedizinischer Systeme

    Das Modul vermittelt Methoden zur Modellierung und Simulation biomedizinischer Systeme. Die Studierenden lernen den Modellentwicklungszyklus von der Hypothesenbildung bis zur Validierung kennen und wenden Modelle auf Fragestellungen aus Demographie, Ökologie, Epidemiologie und Populationsgenetik an. Schwerpunkte sind daten- und wissensbasierte Modellierung, Genregulationsnetzwerke sowie die Beschreibung dynamischer Prozesse mit Booleschen Netzen und Differenzengleichungen.

  3. Digitale Transformation im Gesundheitswesen

    Das Modul vermittelt Grundlagen der digitalen Transformation im Gesundheitswesen durch die Modellierung und Umsetzung digitaler Prozesse. Die Studierenden lernen, Entwicklungsumgebungen einzurichten, BPMN-basierte Geschäftsprozesse zu modellieren und diese mit Prozess-Engines auszuführen. Darüber hinaus werden die Konfiguration relevanter Prozesselemente sowie Methoden zum Monitoring und zur Analyse laufender Prozesse behandelt.

  4. IT-Sicherheit

    Das Modul vermittelt Grundlagen der IT-Sicherheit im Gesundheitswesen. Behandelt werden regulatorische Anforderungen, Bedrohungen und Schutzmaßnahmen für IT-Systeme sowie kryptographische Verfahren, Netzwerksicherheit und Zugriffsschutz. Die Studierenden lernen Sicherheitsprinzipien, Risikoanalysen, Sicherheitsarchitekturen und Sicherheitsmanagement kennen. Ergänzend werden der sichere Betrieb von Anwendungen sowie relevante Zertifizierungen im Gesundheitswesen betrachtet.

  5. Rechtsgrundlagen, Datenschutz, Ethik

    Das Modul vermittelt ethische, rechtliche und datenschutzrechtliche Grundlagen für die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Behandelt werden ethische Theorien, Mensch-Maschine-Interaktion, algorithmische Verzerrungen, Transparenz und Verantwortung digitaler Systeme. Zudem lernen die Studierenden rechtliche Rahmenbedingungen, Haftungsfragen, Datenschutz, Urheberrecht sowie regulatorische Anforderungen am Beispiel von eHealth- und Life-Science-Anwendungen kennen.

Bioinformatik 2

<p>Das Modul vertieft Methoden und Anwendungsfelder der Bioinformatik. Behandelt werden Omics-Technologien aus Genomik, Transkriptomik, Proteomik, Metabolomik und Epigenetik sowie deren Analyse. Weitere Schwerpunkte sind phylogenetische Verfahren, die Vorhersage von Proteinstrukturen sowie Methoden zur Sequenzanalyse und Genvorhersage, darunter Mustererkennung, gewichtete Matrizen, Markov-Ketten und Hidden-Markov-Modelle.</p>

Modellierung und Simulation biomedizinischer Systeme

<p>Das Modul vermittelt Methoden zur Modellierung und Simulation biomedizinischer Systeme. Die Studierenden lernen den Modellentwicklungszyklus von der Hypothesenbildung bis zur Validierung kennen und wenden Modelle auf Fragestellungen aus Demographie, Ökologie, Epidemiologie und Populationsgenetik an. Schwerpunkte sind daten- und wissensbasierte Modellierung, Genregulationsnetzwerke sowie die Beschreibung dynamischer Prozesse mit Booleschen Netzen und Differenzengleichungen.</p>

Digitale Transformation im Gesundheitswesen

<p>Das Modul vermittelt Grundlagen der digitalen Transformation im Gesundheitswesen durch die Modellierung und Umsetzung digitaler Prozesse. Die Studierenden lernen, Entwicklungsumgebungen einzurichten, BPMN-basierte Geschäftsprozesse zu modellieren und diese mit Prozess-Engines auszuführen. Darüber hinaus werden die Konfiguration relevanter Prozesselemente sowie Methoden zum Monitoring und zur Analyse laufender Prozesse behandelt.</p>

IT-Sicherheit

<p>Das Modul vermittelt Grundlagen der IT-Sicherheit im Gesundheitswesen. Behandelt werden regulatorische Anforderungen, Bedrohungen und Schutzmaßnahmen für IT-Systeme sowie kryptographische Verfahren, Netzwerksicherheit und Zugriffsschutz. Die Studierenden lernen Sicherheitsprinzipien, Risikoanalysen, Sicherheitsarchitekturen und Sicherheitsmanagement kennen. Ergänzend werden der sichere Betrieb von Anwendungen sowie relevante Zertifizierungen im Gesundheitswesen betrachtet.</p>

Rechtsgrundlagen, Datenschutz, Ethik

<p>Das Modul vermittelt ethische, rechtliche und datenschutzrechtliche Grundlagen für die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Behandelt werden ethische Theorien, Mensch-Maschine-Interaktion, algorithmische Verzerrungen, Transparenz und Verantwortung digitaler Systeme. Zudem lernen die Studierenden rechtliche Rahmenbedingungen, Haftungsfragen, Datenschutz, Urheberrecht sowie regulatorische Anforderungen am Beispiel von eHealth- und Life-Science-Anwendungen kennen.</p>

  1. 3 Fachwissenschaftliche Wahlpflichtfächer

  2. Bachelorarbeit und Seminar

    Die Bachelorarbeit bildet den wissenschaftlichen Abschluss des Studiums. Die Studierenden bearbeiten selbstständig eine Fragestellung aus der Bio- und Medizininformatik und wenden dabei wissenschaftliche Methoden an. Sie vertiefen ihre Fachkenntnisse, recherchieren und analysieren Literatur, planen und steuern ihr Projekt eigenverantwortlich und dokumentieren die Ergebnisse in einer wissenschaftlichen Arbeit. Je nach Thema werden die Resultate zusätzlich präsentiert. Das Seminar zur Bachelorarbeit begleitet die Anfertigung der Abschlussarbeit und vermittelt zentrale Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens. Behandelt werden Aufbau, Struktur und Bewertungskriterien wissenschaftlicher Arbeiten sowie rechtliche Rahmenbedingungen. Die Studierenden lernen, ihre Ergebnisse zielgerichtet zu dokumentieren, zu präsentieren und im Rahmen fachlicher Diskussionen kritisch zu reflektieren und zu verteidigen.

3 Fachwissenschaftliche Wahlpflichtfächer

Bachelorarbeit und Seminar

<p>Die Bachelorarbeit bildet den wissenschaftlichen Abschluss des Studiums. Die Studierenden bearbeiten selbstständig eine Fragestellung aus der Bio- und Medizininformatik und wenden dabei wissenschaftliche Methoden an. Sie vertiefen ihre Fachkenntnisse, recherchieren und analysieren Literatur, planen und steuern ihr Projekt eigenverantwortlich und dokumentieren die Ergebnisse in einer wissenschaftlichen Arbeit. Je nach Thema werden die Resultate zusätzlich präsentiert. Das Seminar zur Bachelorarbeit begleitet die Anfertigung der Abschlussarbeit und vermittelt zentrale Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens. Behandelt werden Aufbau, Struktur und Bewertungskriterien wissenschaftlicher Arbeiten sowie rechtliche Rahmenbedingungen. Die Studierenden lernen, ihre Ergebnisse zielgerichtet zu dokumentieren, zu präsentieren und im Rahmen fachlicher Diskussionen kritisch zu reflektieren und zu verteidigen.</p>

Curriculum Bio- und Medizininformatik — Übersicht aller Semester und Module
1. Semester
  • Einführungsprojekt
  • Programmieren 1
  • Grundlagen der Informatik 1
  • Mathematik 1
  • Gesundheitssysteme, Prävention & Public Health
  • Mikrobiologie und Genetik
2. Semester
  • Software-Engineering
  • Programmieren 2
  • Grundlagen der Informatik 2
  • Mathematik 2
  • Biomedizintechnik
  • Anatomie und Physiologie
3. Semester
  • Biostatistik und Datenanalyse
  • Methoden der künstlichen Intelligenz
  • Datenbanksysteme
  • Grundlagen der Betriebswirtschaft und des Gründertums
  • Projekt-, Risiko, Qualitätsmanagement
4. Semester
  • Bioinformatik 1
  • Grundlagen der Medizininformatik
  • Ökonomie im Gesundheitswesen
  • Biochemie und Pharmakologie
  • Bildverarbeitung in der Medizin
5. Semester
  • Praxisbegleitende Lehrveranstaltung (PLV) 1
  • Praktikum
  • PLV 2
6. Semester
  • Bioinformatik 2
  • Modellierung und Simulation biomedizinischer Systeme
  • Digitale Transformation im Gesundheitswesen
  • IT-Sicherheit
  • Rechtsgrundlagen, Datenschutz, Ethik
7. Semester
  • 3 Fachwissenschaftliche Wahlpflichtfächer
  • Bachelorarbeit und Seminar

Wissenswertes

  1. Duales Studium

    Verbundmodell (Studium & Berufsausbildung) ODER Studium mit vertiefter Praxis (Studium und intensive Praxisphasen) sind möglich. Für das duale Studium ist sowohl eine Bewerbung beim Unternehmen als auch an der Hochschule erforderlich (Achtung: Bewerbungsfristen im Unternehmen beachten!).

  2. Auslandsaufenthalt während des Studiums

    Während des Studiums hast du die Möglichkeit, internationale Erfahrungen zu sammeln. Die THI hat ein internationales Netzwerk mit mehr als 150 Partnerhochschulen sowie vielen internationalen Unternehmen weltweit. Unser International Office steht als zentrale Anlaufstelle für alle Studierenden offen.

  3. Studienfinanzierung

    An der THI können Studierenden auf eine Vielzahl von Unterstützungsmöglichkeiten in Form von Stipendien zurückgreifen. Wir empfehlen alleinstehenden Studierenden, mindestens 700-900 EUR pro Monat für persönliche Ausgaben (Unterkunft, Krankenversicherung, Verpflegung, Bücher, Semesterbeitrag) einzuplanen. 

Studienplatzbewerbung
Im Studiengang Bio- und Medizininformatik ist ein Studienbeginn nur zum Wintersemester möglich. Da der Studiengang nicht zulassungsbeschränkt ist, erfolgt die Bewerbung ausschließlich über das PRIMUSS-Bewerberportal THI.

Anmeldetermine 

Studienbewerbung

Voraussetzungen
Voraussetzung für die Zulassung zum Studium an der Technischen Hochschule Ingolstadt ist entweder die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. Regelungen zur Vorpraxis werden in den Studien- und Prüfungsordnungen der jeweiligen Studiengänge getroffen.


Informationen zu Zulassung und Bewerbung.

FAQ

Warum sollte ich Bio- und Medizininformatik studieren?

Du solltest Bio- und Medizininformatik studieren, wenn du dich für eine Karriere in einem schnell wachsenden und zukunftsträchtigen Bereich interessierst, der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen begegnet. Dieser Studiengang verbindet die Bereiche Biowissenschaften, Medizin und Informatik, und vermittelt dir interdisziplinäre Fachkompetenzen. Du wirst lernen, wie man medizinische Daten vernetzt, automatisiert und analysiert, um bessere Diagnostiken und Therapien zu entwickeln. Darüber hinaus bietet dir das Studium die Möglichkeit, deine Methoden- und Sozialkompetenzen durch praktische Arbeit und Gruppenprojekte zu stärken, und dich auf eine Karriere als Entrepreneur im Bereich der Life Sciences vorzubereiten.

Welche Karrieremöglichkeiten bietet der Studiengang Bio- und Medizininformatik?

Der Studiengang Bio- und Medizininformatik bietet Karrieremöglichkeiten in Bereichen wie:

  1. Healthcare IT: Einführung und Management von IT-Systemen in Krankenhäusern und Kliniken
  2. Biotech und Pharma-Unternehmen: Entwicklung von Informationssystemen und Software für Forschung und Entwicklung
  3. Forschung und Entwicklung: Untersuchung von biomedizinischen Daten und Analyse von genetischen und biologischen Prozessen
  4. Datenanalyse und -management: Analyse von großen Datenmengen in Bereichen wie Genomik, Proteomik und klinischen Studien
  5. Medizinische Gerätehersteller: Entwicklung von medizinischen Geräten und Systemen mit computergestützter Diagnostik und Therapie.

Es können auch Karrieremöglichkeiten in Regulierungsbehörden, Versicherungsunternehmen oder in der medizinischen Bildverarbeitung bestehen.

In Bayern gibt es eine Vielzahl von führenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die im Bereich der Medizintechnik und Medizininformatik tätig sind. Dies bietet dir die Möglichkeit, an fortschrittlichen Projekten zu arbeiten und von erfahrenen Fachleuten zu lernen. Die alternde Bevölkerung und die Digitalisierung des Lebens tragen dazu bei, dass der Bedarf an Fachkräften hier weiterhin steigen wird.

 

Wann ist der Studiengang Bio- und Medizininformatik das richtige für mich?

Der Studiengang Bio- und Medizininformatik kann das richtige für dich sein, wenn du:

  1. Interesse an Biologie und Medizin haben und dieses Wissen mit Informatik kombinieren möchtest.
  2. Die Anwendung von Technologien und Informationssystemen im Gesundheitswesen und in der Biomedizin spannend findest.
  3. Datenanalyse und -management sowie die Entwicklung von IT-Systemen interessant findest.

Wenn du eine Begeisterung für Biologie, Medizin und Informatik hast und gerne interdisziplinär arbeitest, kann der Studiengang Bio- und Medizininformatik also genau das richtige für dich sein.

Werden praktische Erfahrungen wie Praktika oder Projekte angeboten?

Praxiserfahrung wird bei uns großgeschrieben. Deswegen ist im Studienplan nicht nur ein ganzes Praxissemester im 5. Semester vorgesehen; zudem lernst du bereits im ersten Studienabschnitt über eine praktische Projektarbeit die Anwendungsbereiche des Studiums kennen.

Ist ein Auslandsaufenthalt während des Studiums möglich?

Ein Auslandsaufenthalt ist natürlich möglich. Beratung dazu bietet das International Office in regelmäßigen Informationsveranstaltungen und persönlicher Beratung

Brauche ich Vorkenntnisse im Fach Programmieren?

Programmieren wird in den Fächern Programmieren 1 und Programmieren 2 vermittelt. Anhand von Übungen und Praktikas werden die Studierenden schrittweise in die Programmiersprache Java eingeführt. Vorkenntnisse sind keine notwendig. Wichtig ist die konstante Mitarbeit und Spaß, etwas Neues zu lernen.

offene Fragen

Noch Fragen?

Du hast Fragen zu Bewerbung, Zulassung, Einschreibung, Studienfinanzierung, Wohnen oder anderen allgemeinen Themen? Dann nutze bitte unser Kontaktformular und wähle das passende Anliegen aus. So landet deine Anfrage direkt bei den zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern und kann schnell und gezielt beantwortet werden.

Personen

Studiengangleitung und Studienfachberatung

Weitere Ansprechpersonen

  1. Robert Hößl

    Studienbotschafter

  2. Annkathrin Westphal

Bio- und Medizininformatik

Du möchtest digitale Technologien nutzen, um Gesundheit neu zu denken? Dann passt der Bachelorstudiengang Bio- und Medizininformatik perfekt zu Dir. Du lernst, biologische Prozesse zu simulieren, medizinische Daten zu analysieren und digitale Anwendungen zu entwickeln, die Diagnosen erleichtern oder Therapien unterstützen. Informatik, Medizin und Naturwissenschaften greifen dabei so ineinander, dass Du die Schnittstelle zwischen Technologie und Gesundheitswesen souverän gestalten kannst.
Zunächst erwirbst Du eine breite Grundlage aus Informatik, Biologie, Medizin und Gesundheitswissenschaften, bevor Du Dich in Bereichen wie Diagnostik, Pharmazie oder Ernährung spezialisierst. Durch Projekte und Praktika stärkst Du Deine fachlichen und sozialen Kompetenzen; ein Modul zum Unternehmertum eröffnet Dir zudem Perspektiven für eigene Health-Tech-Ideen. Mit diesem Studium qualifizierst Du Dich für vielfältige Aufgaben in Forschung, Klinik, Industrie oder Medizintechnik – in einem Feld, das stetig wächst und große gesellschaftliche Bedeutung hat. 

Berufliche Perspektiven

Der Studiengang Bio- und Medizininformatik ist genau das Richtige für dich, wenn du in einer wachsenden Branche arbeiten möchtest, die sich um die Gesundheit von Menschen kümmert. Hier werden Fähigkeiten aus Informatik, Gesundheit und Naturwissenschaften vermittelt. Durch Praktika und Projekte werden Methoden- und soziale Kompetenzen gestärkt und es gibt auch ein Modul zum Unternehmertum, um die Studierenden auf die Gründung eines eigenen Start-ups im Gesundheitsbereich vorzubereiten. Der Studiengang vermittelt zunächst allgemeine Kenntnisse, später gibt es dann die Möglichkeit, sich zu spezialisieren.

Einsatzfelder eröffnen sich z.B. in folgenden Bereichen und Branchen:

  • Gesundheit und Patientenversorgung
  • Fitness- und Wellness-Sektor
  • Startups
  • Forschung
  • Pharmaindustrie
  • Biotech
Jetzt bewerben
Abschluss
Bachelor of Science (B. Sc.)
Regelstudienzeit
7 Semester
Studienstart
Winter
Hauptunterrichtssprache:
Deutsch
Zulassungsbeschränkt
Nein
Standort
Ingolstadt
Art des Studiengangs
Vollzeit
ECTS
210
Akkreditierung
Ja

Bewerbungszeitraum für das Wintersemester 2027/28: 2. Mai bis 15. Juli 2027

Curriculum Bio- und Medizininformatik

Darstellung des Curriculums
Semester
1. Semester
  1. Einführungsprojekt

    Das Modul vermittelt Grundlagen der fachwissenschaftlichen Recherche, Informationsquellen und Bibliotheksnutzung. In Kleingruppen bearbeiten die Studierenden fachspezifische Aufgaben, entwickeln erste Projekte und präsentieren Ergebnisse. Ergänzt werden Teamarbeit, Lernstrategien und Zeitmanagement im Studium. Eine Exkursion sowie Praxisvorträge geben Einblicke in die Anwendung der Computational Life Sciences in Unternehmen.

  2. Programmieren 1

    Das Modul vermittelt die Grundlagen der Softwareentwicklung und der Programmierung mit Java. Behandelt werden algorithmisches Denken, zentrale Sprachelemente, Kontrollstrukturen, objektorientierte Konzepte, Fehlerbehandlung sowie Arrays und UML-Klassendiagramme. Im Praktikum vertiefen die Studierenden die Inhalte anhand eigener Programmieraufgaben und nutzen professionelle Werkzeuge wie Eclipse, JUnit und Debugging-Tools.

  3. Grundlagen der Informatik 1

    Das Modul vermittelt zentrale Grundlagen der Informatik. Behandelt werden Algorithmen und deren Darstellung, Komplexität und Berechenbarkeit, Zahlen- und Informationsrepräsentationen sowie logische Grundlagen. Darüber hinaus lernen die Studierenden den Aufbau moderner Rechnersysteme kennen – von der Von-Neumann-Architektur bis zu Konzepten wie Caching, Multi-Core-Systemen, Pipelining, Superskalarität und GPU-Verarbeitung.

  4. Mathematik 1

    Das Modul vermittelt mathematische Grundlagen für die Informatik und Computational Life Sciences. Inhalte sind Aussagenlogik, Prädikatenkalkül und Beweistechniken, Modulararithmetik, komplexe Zahlen sowie Grenzwerte und Stetigkeit. Zudem werden Differential- und Integralrechnung mit ihren zentralen Anwendungen behandelt, einschließlich Taylorpolynomen, Taylorreihen und unendlichen Reihen.

  5. Gesundheitssysteme, Prävention & Public Health

    Das Modul vermittelt Grundlagen von Gesundheit, Prävention und Public Health. Behandelt werden Gesundheitsdeterminanten, epidemiologische Methoden, evidenzbasierte Medizin sowie Daten und Kommunikation im Gesundheitswesen. Zudem lernen die Studierenden nationale und internationale Gesundheitssysteme, Gesundheitsförderung, Präventionsstrategien, gesundheitliche Ungleichheiten sowie die Rolle von Innovation und Technologie in globalen Gesundheitskontexten kennen.

  6. Mikrobiologie und Genetik

    Das Modul vermittelt Grundlagen der Genetik, Mikrobiologie und Immunologie. Behandelt werden Aufbau und Funktion genetischer Elemente, DNA-Replikation und -Reparatur, Genexpression sowie die Genetik und Pathogenität von Bakterien und Viren. Zudem lernen die Studierenden diagnostische Verfahren, Genomik und Gentechnologie sowie zentrale Mechanismen der Immunabwehr und Impfprävention anhand ausgewählter Anwendungsbeispiele kennen.

Einführungsprojekt

<p>Das Modul vermittelt Grundlagen der fachwissenschaftlichen Recherche, Informationsquellen und Bibliotheksnutzung. In Kleingruppen bearbeiten die Studierenden fachspezifische Aufgaben, entwickeln erste Projekte und präsentieren Ergebnisse. Ergänzt werden Teamarbeit, Lernstrategien und Zeitmanagement im Studium. Eine Exkursion sowie Praxisvorträge geben Einblicke in die Anwendung der Computational Life Sciences in Unternehmen.</p>

Programmieren 1

<p>Das Modul vermittelt die Grundlagen der Softwareentwicklung und der Programmierung mit Java. Behandelt werden algorithmisches Denken, zentrale Sprachelemente, Kontrollstrukturen, objektorientierte Konzepte, Fehlerbehandlung sowie Arrays und UML-Klassendiagramme. Im Praktikum vertiefen die Studierenden die Inhalte anhand eigener Programmieraufgaben und nutzen professionelle Werkzeuge wie Eclipse, JUnit und Debugging-Tools.</p>

Grundlagen der Informatik 1

<p>Das Modul vermittelt zentrale Grundlagen der Informatik. Behandelt werden Algorithmen und deren Darstellung, Komplexität und Berechenbarkeit, Zahlen- und Informationsrepräsentationen sowie logische Grundlagen. Darüber hinaus lernen die Studierenden den Aufbau moderner Rechnersysteme kennen – von der Von-Neumann-Architektur bis zu Konzepten wie Caching, Multi-Core-Systemen, Pipelining, Superskalarität und GPU-Verarbeitung.</p>

Mathematik 1

<p>Das Modul vermittelt mathematische Grundlagen für die Informatik und Computational Life Sciences. Inhalte sind Aussagenlogik, Prädikatenkalkül und Beweistechniken, Modulararithmetik, komplexe Zahlen sowie Grenzwerte und Stetigkeit. Zudem werden Differential- und Integralrechnung mit ihren zentralen Anwendungen behandelt, einschließlich Taylorpolynomen, Taylorreihen und unendlichen Reihen.</p>

Gesundheitssysteme, Prävention & Public Health

<p>Das Modul vermittelt Grundlagen von Gesundheit, Prävention und Public Health. Behandelt werden Gesundheitsdeterminanten, epidemiologische Methoden, evidenzbasierte Medizin sowie Daten und Kommunikation im Gesundheitswesen. Zudem lernen die Studierenden nationale und internationale Gesundheitssysteme, Gesundheitsförderung, Präventionsstrategien, gesundheitliche Ungleichheiten sowie die Rolle von Innovation und Technologie in globalen Gesundheitskontexten kennen.</p>

Mikrobiologie und Genetik

<p>Das Modul vermittelt Grundlagen der Genetik, Mikrobiologie und Immunologie. Behandelt werden Aufbau und Funktion genetischer Elemente, DNA-Replikation und -Reparatur, Genexpression sowie die Genetik und Pathogenität von Bakterien und Viren. Zudem lernen die Studierenden diagnostische Verfahren, Genomik und Gentechnologie sowie zentrale Mechanismen der Immunabwehr und Impfprävention anhand ausgewählter Anwendungsbeispiele kennen.</p>

  1. Software-Engineering

    Das Modul vermittelt Grundlagen des Software Engineerings entlang des gesamten Entwicklungsprozesses. Behandelt werden Anforderungsanalyse mit Stakeholdern, Use Cases und UML-Modellen, Architektur- und Designkonzepte sowie Prinzipien der Softwareimplementierung und Code-Qualität. Darüber hinaus lernen die Studierenden Methoden des Softwaretestens kennen, darunter Blackbox-, Whitebox- und dynamische Testverfahren.

  2. Programmieren 2

    Das Modul vertieft die Programmierkenntnisse anhand zentraler Konzepte der Softwareentwicklung. Behandelt werden Algorithmen, Datentypen und Datenstrukturen, Kontrollstrukturen, Funktionen, Module sowie objektorientierte Programmierung mit Klassen und Objekten. Ergänzt werden fortgeschrittene Themen wie Ausnahmen und ereignisgesteuerte Programmierung. Im Praktikum wenden die Studierenden die Inhalte mit professionellen Entwicklungswerkzeugen an.

  3. Grundlagen der Informatik 2

    Das Modul vermittelt fortgeschrittene Grundlagen der Informatik. Schwerpunkte sind Datenstrukturen wie Arrays, Bäume, Graphen und Hashing sowie verschiedene Algorithmenklassen, darunter Greedy- und Dynamic-Programming-Verfahren. Zudem behandelt das Modul Betriebssysteme, Prozesse, Speicher- und Dateiverwaltung sowie die Grundlagen moderner Kommunikationsnetze, Protokolle und sicherer Datenübertragung.

  4. Mathematik 2

    Das Modul vermittelt weiterführende mathematische Grundlagen für Informatik und Computational Life Sciences. Inhalte sind die lineare Algebra mit Vektorräumen, Matrizen, Eigenwerten und linearen Abbildungen sowie die mehrdimensionale Differential- und Integralrechnung. Darüber hinaus werden Funktionen mehrerer Variablen, Extremwertprobleme und die Grundlagen gewöhnlicher Differentialgleichungen behandelt.

  5. Biomedizintechnik

    Das Modul vermittelt Grundlagen der Biomedizintechnik und des Medizinprodukterechts. Behandelt werden Klassifizierung, Sicherheit und Hygiene von Medizinprodukten sowie diagnostische, bildgebende und therapeutische Verfahren. Die Studierenden lernen technische Systeme wie EKG, EEG, Ultraschall, Defibrillatoren und Herzschrittmacher kennen. Ergänzend werden Monitoring-Verfahren und aktuelle Forschungsbeispiele der Medizintechnik vorgestellt.

  6. Anatomie und Physiologie

    Das Modul vermittelt die Grundlagen der Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers. Behandelt werden Zell- und Gewebestrukturen, Membranphysiologie, Stofftransport sowie medizinische Terminologie. Die Studierenden lernen Aufbau und Funktion der wichtigsten Organsysteme kennen, darunter Herz-Kreislauf-, Nerven- und Verdauungssystem. Ausgewählte Krankheitsbilder und Bezüge zur biomedizinischen Informatik ergänzen die Inhalte.

Software-Engineering

<p>Das Modul vermittelt Grundlagen des Software Engineerings entlang des gesamten Entwicklungsprozesses. Behandelt werden Anforderungsanalyse mit Stakeholdern, Use Cases und UML-Modellen, Architektur- und Designkonzepte sowie Prinzipien der Softwareimplementierung und Code-Qualität. Darüber hinaus lernen die Studierenden Methoden des Softwaretestens kennen, darunter Blackbox-, Whitebox- und dynamische Testverfahren.</p>

Programmieren 2

<p>Das Modul vertieft die Programmierkenntnisse anhand zentraler Konzepte der Softwareentwicklung. Behandelt werden Algorithmen, Datentypen und Datenstrukturen, Kontrollstrukturen, Funktionen, Module sowie objektorientierte Programmierung mit Klassen und Objekten. Ergänzt werden fortgeschrittene Themen wie Ausnahmen und ereignisgesteuerte Programmierung. Im Praktikum wenden die Studierenden die Inhalte mit professionellen Entwicklungswerkzeugen an.</p>

Grundlagen der Informatik 2

<p>Das Modul vermittelt fortgeschrittene Grundlagen der Informatik. Schwerpunkte sind Datenstrukturen wie Arrays, Bäume, Graphen und Hashing sowie verschiedene Algorithmenklassen, darunter Greedy- und Dynamic-Programming-Verfahren. Zudem behandelt das Modul Betriebssysteme, Prozesse, Speicher- und Dateiverwaltung sowie die Grundlagen moderner Kommunikationsnetze, Protokolle und sicherer Datenübertragung.</p>

Mathematik 2

<p>Das Modul vermittelt weiterführende mathematische Grundlagen für Informatik und Computational Life Sciences. Inhalte sind die lineare Algebra mit Vektorräumen, Matrizen, Eigenwerten und linearen Abbildungen sowie die mehrdimensionale Differential- und Integralrechnung. Darüber hinaus werden Funktionen mehrerer Variablen, Extremwertprobleme und die Grundlagen gewöhnlicher Differentialgleichungen behandelt.</p>

Biomedizintechnik

<p>Das Modul vermittelt Grundlagen der Biomedizintechnik und des Medizinprodukterechts. Behandelt werden Klassifizierung, Sicherheit und Hygiene von Medizinprodukten sowie diagnostische, bildgebende und therapeutische Verfahren. Die Studierenden lernen technische Systeme wie EKG, EEG, Ultraschall, Defibrillatoren und Herzschrittmacher kennen. Ergänzend werden Monitoring-Verfahren und aktuelle Forschungsbeispiele der Medizintechnik vorgestellt.</p>

Anatomie und Physiologie

<p>Das Modul vermittelt die Grundlagen der Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers. Behandelt werden Zell- und Gewebestrukturen, Membranphysiologie, Stofftransport sowie medizinische Terminologie. Die Studierenden lernen Aufbau und Funktion der wichtigsten Organsysteme kennen, darunter Herz-Kreislauf-, Nerven- und Verdauungssystem. Ausgewählte Krankheitsbilder und Bezüge zur biomedizinischen Informatik ergänzen die Inhalte.</p>

  1. Biostatistik und Datenanalyse

    Das Modul vermittelt Grundlagen der Biostatistik und Datenanalyse. Behandelt werden deskriptive und schließende Statistik, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Regressions- und Korrelationsanalysen sowie statistische Tests und Vertrauensintervalle. Die Studierenden lernen Methoden zur Analyse und Visualisierung von Daten kennen, darunter Zeitreihen, Histogramme, Boxplots, Clusterverfahren und die Darstellung hochdimensionaler Datensätze.

  2. Methoden der künstlichen Intelligenz

    Das Modul vermittelt Grundlagen und Methoden der Künstlichen Intelligenz mit Schwerpunkt auf maschinellem Lernen. Behandelt werden Klassifikations-, Regressions- und Clustering-Verfahren, neuronale Netze, Merkmalsselektion sowie Methoden zur Modellbewertung und -optimierung. Anhand biomedizinischer Anwendungsfälle lernen die Studierenden den Umgang mit realen Daten sowie Herausforderungen wie Bias, Datenschutz und unvollständigen Datensätzen kennen.

  3. Datenbanksysteme

    Das Modul vermittelt Grundlagen der Datenbanktechnik und des Datenmanagements. Behandelt werden Datenbankarchitekturen, Datenmodellierung mit dem Entity-Relationship-Modell, relationale Datenbanken und SQL. Darüber hinaus lernen die Studierenden Transaktionsmanagement, Sicherheitsaspekte sowie NoSQL-Datenbanken kennen. Im Praktikum vertiefen sie die Inhalte durch Datenbankentwurf, Schemaimplementierung, Abfragen und Optimierung mit professionellen Werkzeugen.

  4. Grundlagen der Betriebswirtschaft und des Gründertums

    Das Modul vermittelt betriebswirtschaftliche Grundlagen und Kompetenzen für unternehmerisches Handeln. Behandelt werden Organisation, Marketing, Finanzierung, Buchhaltung und Investitionsrechnung sowie Innovationsmanagement und Geschäftsmodellentwicklung. Die Studierenden lernen Methoden des Entrepreneurship und Intrapreneurship kennen und entwickeln im Gründerprojekt eigene Produktideen, Geschäftsmodelle und Vermarktungskonzepte.

  5. Projekt-, Risiko, Qualitätsmanagement

    Das Modul vermittelt Methoden des Projekt-, Risiko- und Qualitätsmanagements. Die Studierenden lernen Projekte zu planen, zu steuern und zu kontrollieren – von Zieldefinition, Stakeholder- und Risikoanalyse bis hin zu Ressourcenplanung und Änderungsmanagement. Ergänzend werden agile Vorgehensmodelle wie Scrum sowie Grundlagen und gesetzliche Rahmenbedingungen des Qualitätsmanagements, insbesondere im Gesundheitswesen, behandelt.

Biostatistik und Datenanalyse

<p>Das Modul vermittelt Grundlagen der Biostatistik und Datenanalyse. Behandelt werden deskriptive und schließende Statistik, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Regressions- und Korrelationsanalysen sowie statistische Tests und Vertrauensintervalle. Die Studierenden lernen Methoden zur Analyse und Visualisierung von Daten kennen, darunter Zeitreihen, Histogramme, Boxplots, Clusterverfahren und die Darstellung hochdimensionaler Datensätze.</p>

Methoden der künstlichen Intelligenz

<p>Das Modul vermittelt Grundlagen und Methoden der Künstlichen Intelligenz mit Schwerpunkt auf maschinellem Lernen. Behandelt werden Klassifikations-, Regressions- und Clustering-Verfahren, neuronale Netze, Merkmalsselektion sowie Methoden zur Modellbewertung und -optimierung. Anhand biomedizinischer Anwendungsfälle lernen die Studierenden den Umgang mit realen Daten sowie Herausforderungen wie Bias, Datenschutz und unvollständigen Datensätzen kennen.</p>

Datenbanksysteme

<p>Das Modul vermittelt Grundlagen der Datenbanktechnik und des Datenmanagements. Behandelt werden Datenbankarchitekturen, Datenmodellierung mit dem Entity-Relationship-Modell, relationale Datenbanken und SQL. Darüber hinaus lernen die Studierenden Transaktionsmanagement, Sicherheitsaspekte sowie NoSQL-Datenbanken kennen. Im Praktikum vertiefen sie die Inhalte durch Datenbankentwurf, Schemaimplementierung, Abfragen und Optimierung mit professionellen Werkzeugen.</p>

Grundlagen der Betriebswirtschaft und des Gründertums

<p>Das Modul vermittelt betriebswirtschaftliche Grundlagen und Kompetenzen für unternehmerisches Handeln. Behandelt werden Organisation, Marketing, Finanzierung, Buchhaltung und Investitionsrechnung sowie Innovationsmanagement und Geschäftsmodellentwicklung. Die Studierenden lernen Methoden des Entrepreneurship und Intrapreneurship kennen und entwickeln im Gründerprojekt eigene Produktideen, Geschäftsmodelle und Vermarktungskonzepte.</p>

Projekt-, Risiko, Qualitätsmanagement

<p>Das Modul vermittelt Methoden des Projekt-, Risiko- und Qualitätsmanagements. Die Studierenden lernen Projekte zu planen, zu steuern und zu kontrollieren – von Zieldefinition, Stakeholder- und Risikoanalyse bis hin zu Ressourcenplanung und Änderungsmanagement. Ergänzend werden agile Vorgehensmodelle wie Scrum sowie Grundlagen und gesetzliche Rahmenbedingungen des Qualitätsmanagements, insbesondere im Gesundheitswesen, behandelt.</p>

  1. Bioinformatik 1

    Das Modul vermittelt grundlegende Methoden und Anwendungsfelder der Bioinformatik. Behandelt werden molekularbiologische und genetische Grundlagen, zelluläre Prozesse, Evolution sowie moderne Hochdurchsatzverfahren zur Analyse von DNA und RNA. Die Studierenden lernen den Umgang mit biologischen Datenbanken und Ontologien sowie Verfahren zum paarweisen und multiplen Sequenzalignment zur Analyse biologischer Sequenzdaten kennen.

  2. Grundlagen der Medizininformatik

    Das Modul vermittelt die Grundlagen der Medizininformatik und der digitalen Vernetzung im Gesundheitswesen. Behandelt werden Kommunikationsstandards und Interoperabilitätslösungen wie HL7, FHIR und DICOM sowie Konzepte zur Integration verteilter Gesundheitssysteme. Die Studierenden lernen zentrale Anwendungen kennen, darunter elektronische Patientenakten, eRezepte und digitale Krankenhausprozesse.

  3. Ökonomie im Gesundheitswesen

    Das Modul vermittelt die Grundlagen der Gesundheitsökonomie und des Gesundheitssystems. Behandelt werden Gesundheitsmärkte, Gesundheitspolitik, zentrale Akteure und ökonomische Analyseverfahren. Die Studierenden lernen, Kennzahlen des deutschen Gesundheitssystems im internationalen Kontext zu bewerten sowie gesundheitsökonomische Analysen und Evaluationen, insbesondere zur digitalen Transformation im Gesundheitswesen, zu planen und durchzuführen.

  4. Biochemie und Pharmakologie

    Das Modul vermittelt Grundlagen der Biochemie und Pharmakologie. Behandelt werden Aufbau und Stoffwechsel von Proteinen, Lipiden und Kohlenhydraten, Enzyme sowie zentrale Prozesse der Zellatmung. In der Pharmakologie lernen die Studierenden Wirkmechanismen, Aufnahme und Verstoffwechselung von Arzneimitteln, wichtige Arzneimittelklassen, Arzneimittelinteraktionen sowie moderne Ansätze der Wirkstoffentwicklung einschließlich Biologicals und Biosimilars kennen.

  5. Bildverarbeitung in der Medizin

    Das Modul vermittelt Grundlagen der medizinischen Bildverarbeitung von der Bildaufnahme bis zur KI-gestützten Analyse. Inhalte sind Vorverarbeitung, Digitalisierung, Merkmalsextraktion, Segmentierung, Morphologie und Klassifikation. Behandelt werden zudem bildgebende Verfahren wie Röntgen, CT, MRT, Ultraschall und Mikroskopie sowie moderne Deep-Learning-Methoden für Bildanalyse, Segmentierung, Objekterkennung und Instanzsegmentierung.

Bioinformatik 1

<p>Das Modul vermittelt grundlegende Methoden und Anwendungsfelder der Bioinformatik. Behandelt werden molekularbiologische und genetische Grundlagen, zelluläre Prozesse, Evolution sowie moderne Hochdurchsatzverfahren zur Analyse von DNA und RNA. Die Studierenden lernen den Umgang mit biologischen Datenbanken und Ontologien sowie Verfahren zum paarweisen und multiplen Sequenzalignment zur Analyse biologischer Sequenzdaten kennen.</p>

Grundlagen der Medizininformatik

<p>Das Modul vermittelt die Grundlagen der Medizininformatik und der digitalen Vernetzung im Gesundheitswesen. Behandelt werden Kommunikationsstandards und Interoperabilitätslösungen wie HL7, FHIR und DICOM sowie Konzepte zur Integration verteilter Gesundheitssysteme. Die Studierenden lernen zentrale Anwendungen kennen, darunter elektronische Patientenakten, eRezepte und digitale Krankenhausprozesse.</p>

Ökonomie im Gesundheitswesen

<p>Das Modul vermittelt die Grundlagen der Gesundheitsökonomie und des Gesundheitssystems. Behandelt werden Gesundheitsmärkte, Gesundheitspolitik, zentrale Akteure und ökonomische Analyseverfahren. Die Studierenden lernen, Kennzahlen des deutschen Gesundheitssystems im internationalen Kontext zu bewerten sowie gesundheitsökonomische Analysen und Evaluationen, insbesondere zur digitalen Transformation im Gesundheitswesen, zu planen und durchzuführen.</p>

Biochemie und Pharmakologie

<p>Das Modul vermittelt Grundlagen der Biochemie und Pharmakologie. Behandelt werden Aufbau und Stoffwechsel von Proteinen, Lipiden und Kohlenhydraten, Enzyme sowie zentrale Prozesse der Zellatmung. In der Pharmakologie lernen die Studierenden Wirkmechanismen, Aufnahme und Verstoffwechselung von Arzneimitteln, wichtige Arzneimittelklassen, Arzneimittelinteraktionen sowie moderne Ansätze der Wirkstoffentwicklung einschließlich Biologicals und Biosimilars kennen.</p>

Bildverarbeitung in der Medizin

<p>Das Modul vermittelt Grundlagen der medizinischen Bildverarbeitung von der Bildaufnahme bis zur KI-gestützten Analyse. Inhalte sind Vorverarbeitung, Digitalisierung, Merkmalsextraktion, Segmentierung, Morphologie und Klassifikation. Behandelt werden zudem bildgebende Verfahren wie Röntgen, CT, MRT, Ultraschall und Mikroskopie sowie moderne Deep-Learning-Methoden für Bildanalyse, Segmentierung, Objekterkennung und Instanzsegmentierung.</p>

  1. Praxisbegleitende Lehrveranstaltung (PLV) 1

    Die praxisbegleitende Lehrveranstaltung stärkt Kommunikations- und Sozialkompetenzen für den beruflichen Alltag. Die Studierenden lernen Grundlagen der Gesprächsführung, Wahrnehmung verbaler und nonverbaler Signale sowie Techniken zur Konfliktprävention und -lösung kennen. Durch praxisnahe Fallbeispiele, Rollenspiele und Feedback reflektieren sie ihr Kommunikationsverhalten und entwickeln ihre Gesprächs- und Präsentationskompetenzen weiter.

  2. Praktikum

    Das Praktikum ermöglicht den Transfer der im Studium erworbenen Kenntnisse in die berufliche Praxis. Die Studierenden wählen ein geeignetes Unternehmen im In- oder Ausland und bearbeiten eigenverantwortlich definierte Aufgabenstellungen unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden. Dazu erstellen sie einen Arbeitsplan mit konkreten Arbeitspaketen und dokumentieren ihre Erfahrungen, Ergebnisse und Erkenntnisse in einem Praktikumsbericht.

  3. PLV 2

    Die praxisbegleitende Lehrveranstaltung unterstützt die Reflexion und Aufarbeitung der Erfahrungen aus dem Praxissemester. Die Studierenden präsentieren ihre Tätigkeiten und Ergebnisse in Kurzreferaten und diskutieren diese im Plenum. Dabei verknüpfen sie praktische Erfahrungen mit theoretischen Kenntnissen und stärken durch Austausch, Diskussionen und gruppendynamische Prozesse ihre fachlichen, kommunikativen und sozialen Kompetenzen.

Praxisbegleitende Lehrveranstaltung (PLV) 1

<p>Die praxisbegleitende Lehrveranstaltung stärkt Kommunikations- und Sozialkompetenzen für den beruflichen Alltag. Die Studierenden lernen Grundlagen der Gesprächsführung, Wahrnehmung verbaler und nonverbaler Signale sowie Techniken zur Konfliktprävention und -lösung kennen. Durch praxisnahe Fallbeispiele, Rollenspiele und Feedback reflektieren sie ihr Kommunikationsverhalten und entwickeln ihre Gesprächs- und Präsentationskompetenzen weiter.</p>

Praktikum

<p>Das Praktikum ermöglicht den Transfer der im Studium erworbenen Kenntnisse in die berufliche Praxis. Die Studierenden wählen ein geeignetes Unternehmen im In- oder Ausland und bearbeiten eigenverantwortlich definierte Aufgabenstellungen unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden. Dazu erstellen sie einen Arbeitsplan mit konkreten Arbeitspaketen und dokumentieren ihre Erfahrungen, Ergebnisse und Erkenntnisse in einem Praktikumsbericht.</p>

PLV 2

<p>Die praxisbegleitende Lehrveranstaltung unterstützt die Reflexion und Aufarbeitung der Erfahrungen aus dem Praxissemester. Die Studierenden präsentieren ihre Tätigkeiten und Ergebnisse in Kurzreferaten und diskutieren diese im Plenum. Dabei verknüpfen sie praktische Erfahrungen mit theoretischen Kenntnissen und stärken durch Austausch, Diskussionen und gruppendynamische Prozesse ihre fachlichen, kommunikativen und sozialen Kompetenzen.</p>

  1. Bioinformatik 2

    Das Modul vertieft Methoden und Anwendungsfelder der Bioinformatik. Behandelt werden Omics-Technologien aus Genomik, Transkriptomik, Proteomik, Metabolomik und Epigenetik sowie deren Analyse. Weitere Schwerpunkte sind phylogenetische Verfahren, die Vorhersage von Proteinstrukturen sowie Methoden zur Sequenzanalyse und Genvorhersage, darunter Mustererkennung, gewichtete Matrizen, Markov-Ketten und Hidden-Markov-Modelle.

  2. Modellierung und Simulation biomedizinischer Systeme

    Das Modul vermittelt Methoden zur Modellierung und Simulation biomedizinischer Systeme. Die Studierenden lernen den Modellentwicklungszyklus von der Hypothesenbildung bis zur Validierung kennen und wenden Modelle auf Fragestellungen aus Demographie, Ökologie, Epidemiologie und Populationsgenetik an. Schwerpunkte sind daten- und wissensbasierte Modellierung, Genregulationsnetzwerke sowie die Beschreibung dynamischer Prozesse mit Booleschen Netzen und Differenzengleichungen.

  3. Digitale Transformation im Gesundheitswesen

    Das Modul vermittelt Grundlagen der digitalen Transformation im Gesundheitswesen durch die Modellierung und Umsetzung digitaler Prozesse. Die Studierenden lernen, Entwicklungsumgebungen einzurichten, BPMN-basierte Geschäftsprozesse zu modellieren und diese mit Prozess-Engines auszuführen. Darüber hinaus werden die Konfiguration relevanter Prozesselemente sowie Methoden zum Monitoring und zur Analyse laufender Prozesse behandelt.

  4. IT-Sicherheit

    Das Modul vermittelt Grundlagen der IT-Sicherheit im Gesundheitswesen. Behandelt werden regulatorische Anforderungen, Bedrohungen und Schutzmaßnahmen für IT-Systeme sowie kryptographische Verfahren, Netzwerksicherheit und Zugriffsschutz. Die Studierenden lernen Sicherheitsprinzipien, Risikoanalysen, Sicherheitsarchitekturen und Sicherheitsmanagement kennen. Ergänzend werden der sichere Betrieb von Anwendungen sowie relevante Zertifizierungen im Gesundheitswesen betrachtet.

  5. Rechtsgrundlagen, Datenschutz, Ethik

    Das Modul vermittelt ethische, rechtliche und datenschutzrechtliche Grundlagen für die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Behandelt werden ethische Theorien, Mensch-Maschine-Interaktion, algorithmische Verzerrungen, Transparenz und Verantwortung digitaler Systeme. Zudem lernen die Studierenden rechtliche Rahmenbedingungen, Haftungsfragen, Datenschutz, Urheberrecht sowie regulatorische Anforderungen am Beispiel von eHealth- und Life-Science-Anwendungen kennen.

Bioinformatik 2

<p>Das Modul vertieft Methoden und Anwendungsfelder der Bioinformatik. Behandelt werden Omics-Technologien aus Genomik, Transkriptomik, Proteomik, Metabolomik und Epigenetik sowie deren Analyse. Weitere Schwerpunkte sind phylogenetische Verfahren, die Vorhersage von Proteinstrukturen sowie Methoden zur Sequenzanalyse und Genvorhersage, darunter Mustererkennung, gewichtete Matrizen, Markov-Ketten und Hidden-Markov-Modelle.</p>

Modellierung und Simulation biomedizinischer Systeme

<p>Das Modul vermittelt Methoden zur Modellierung und Simulation biomedizinischer Systeme. Die Studierenden lernen den Modellentwicklungszyklus von der Hypothesenbildung bis zur Validierung kennen und wenden Modelle auf Fragestellungen aus Demographie, Ökologie, Epidemiologie und Populationsgenetik an. Schwerpunkte sind daten- und wissensbasierte Modellierung, Genregulationsnetzwerke sowie die Beschreibung dynamischer Prozesse mit Booleschen Netzen und Differenzengleichungen.</p>

Digitale Transformation im Gesundheitswesen

<p>Das Modul vermittelt Grundlagen der digitalen Transformation im Gesundheitswesen durch die Modellierung und Umsetzung digitaler Prozesse. Die Studierenden lernen, Entwicklungsumgebungen einzurichten, BPMN-basierte Geschäftsprozesse zu modellieren und diese mit Prozess-Engines auszuführen. Darüber hinaus werden die Konfiguration relevanter Prozesselemente sowie Methoden zum Monitoring und zur Analyse laufender Prozesse behandelt.</p>

IT-Sicherheit

<p>Das Modul vermittelt Grundlagen der IT-Sicherheit im Gesundheitswesen. Behandelt werden regulatorische Anforderungen, Bedrohungen und Schutzmaßnahmen für IT-Systeme sowie kryptographische Verfahren, Netzwerksicherheit und Zugriffsschutz. Die Studierenden lernen Sicherheitsprinzipien, Risikoanalysen, Sicherheitsarchitekturen und Sicherheitsmanagement kennen. Ergänzend werden der sichere Betrieb von Anwendungen sowie relevante Zertifizierungen im Gesundheitswesen betrachtet.</p>

Rechtsgrundlagen, Datenschutz, Ethik

<p>Das Modul vermittelt ethische, rechtliche und datenschutzrechtliche Grundlagen für die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Behandelt werden ethische Theorien, Mensch-Maschine-Interaktion, algorithmische Verzerrungen, Transparenz und Verantwortung digitaler Systeme. Zudem lernen die Studierenden rechtliche Rahmenbedingungen, Haftungsfragen, Datenschutz, Urheberrecht sowie regulatorische Anforderungen am Beispiel von eHealth- und Life-Science-Anwendungen kennen.</p>

  1. 3 Fachwissenschaftliche Wahlpflichtfächer

  2. Bachelorarbeit und Seminar

    Die Bachelorarbeit bildet den wissenschaftlichen Abschluss des Studiums. Die Studierenden bearbeiten selbstständig eine Fragestellung aus der Bio- und Medizininformatik und wenden dabei wissenschaftliche Methoden an. Sie vertiefen ihre Fachkenntnisse, recherchieren und analysieren Literatur, planen und steuern ihr Projekt eigenverantwortlich und dokumentieren die Ergebnisse in einer wissenschaftlichen Arbeit. Je nach Thema werden die Resultate zusätzlich präsentiert. Das Seminar zur Bachelorarbeit begleitet die Anfertigung der Abschlussarbeit und vermittelt zentrale Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens. Behandelt werden Aufbau, Struktur und Bewertungskriterien wissenschaftlicher Arbeiten sowie rechtliche Rahmenbedingungen. Die Studierenden lernen, ihre Ergebnisse zielgerichtet zu dokumentieren, zu präsentieren und im Rahmen fachlicher Diskussionen kritisch zu reflektieren und zu verteidigen.

3 Fachwissenschaftliche Wahlpflichtfächer

Bachelorarbeit und Seminar

<p>Die Bachelorarbeit bildet den wissenschaftlichen Abschluss des Studiums. Die Studierenden bearbeiten selbstständig eine Fragestellung aus der Bio- und Medizininformatik und wenden dabei wissenschaftliche Methoden an. Sie vertiefen ihre Fachkenntnisse, recherchieren und analysieren Literatur, planen und steuern ihr Projekt eigenverantwortlich und dokumentieren die Ergebnisse in einer wissenschaftlichen Arbeit. Je nach Thema werden die Resultate zusätzlich präsentiert. Das Seminar zur Bachelorarbeit begleitet die Anfertigung der Abschlussarbeit und vermittelt zentrale Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens. Behandelt werden Aufbau, Struktur und Bewertungskriterien wissenschaftlicher Arbeiten sowie rechtliche Rahmenbedingungen. Die Studierenden lernen, ihre Ergebnisse zielgerichtet zu dokumentieren, zu präsentieren und im Rahmen fachlicher Diskussionen kritisch zu reflektieren und zu verteidigen.</p>

Curriculum Bio- und Medizininformatik — Übersicht aller Semester und Module
1. Semester
  • Einführungsprojekt
  • Programmieren 1
  • Grundlagen der Informatik 1
  • Mathematik 1
  • Gesundheitssysteme, Prävention & Public Health
  • Mikrobiologie und Genetik
2. Semester
  • Software-Engineering
  • Programmieren 2
  • Grundlagen der Informatik 2
  • Mathematik 2
  • Biomedizintechnik
  • Anatomie und Physiologie
3. Semester
  • Biostatistik und Datenanalyse
  • Methoden der künstlichen Intelligenz
  • Datenbanksysteme
  • Grundlagen der Betriebswirtschaft und des Gründertums
  • Projekt-, Risiko, Qualitätsmanagement
4. Semester
  • Bioinformatik 1
  • Grundlagen der Medizininformatik
  • Ökonomie im Gesundheitswesen
  • Biochemie und Pharmakologie
  • Bildverarbeitung in der Medizin
5. Semester
  • Praxisbegleitende Lehrveranstaltung (PLV) 1
  • Praktikum
  • PLV 2
6. Semester
  • Bioinformatik 2
  • Modellierung und Simulation biomedizinischer Systeme
  • Digitale Transformation im Gesundheitswesen
  • IT-Sicherheit
  • Rechtsgrundlagen, Datenschutz, Ethik
7. Semester
  • 3 Fachwissenschaftliche Wahlpflichtfächer
  • Bachelorarbeit und Seminar

Wissenswertes

  1. Duales Studium

    Verbundmodell (Studium & Berufsausbildung) ODER Studium mit vertiefter Praxis (Studium und intensive Praxisphasen) sind möglich. Für das duale Studium ist sowohl eine Bewerbung beim Unternehmen als auch an der Hochschule erforderlich (Achtung: Bewerbungsfristen im Unternehmen beachten!).

  2. Auslandsaufenthalt während des Studiums

    Während des Studiums hast du die Möglichkeit, internationale Erfahrungen zu sammeln. Die THI hat ein internationales Netzwerk mit mehr als 150 Partnerhochschulen sowie vielen internationalen Unternehmen weltweit. Unser International Office steht als zentrale Anlaufstelle für alle Studierenden offen.

  3. Studienfinanzierung

    An der THI können Studierenden auf eine Vielzahl von Unterstützungsmöglichkeiten in Form von Stipendien zurückgreifen. Wir empfehlen alleinstehenden Studierenden, mindestens 700-900 EUR pro Monat für persönliche Ausgaben (Unterkunft, Krankenversicherung, Verpflegung, Bücher, Semesterbeitrag) einzuplanen. 

Studienplatzbewerbung
Im Studiengang Bio- und Medizininformatik ist ein Studienbeginn nur zum Wintersemester möglich. Da der Studiengang nicht zulassungsbeschränkt ist, erfolgt die Bewerbung ausschließlich über das PRIMUSS-Bewerberportal THI.

Anmeldetermine 

Studienbewerbung

Voraussetzungen
Voraussetzung für die Zulassung zum Studium an der Technischen Hochschule Ingolstadt ist entweder die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. Regelungen zur Vorpraxis werden in den Studien- und Prüfungsordnungen der jeweiligen Studiengänge getroffen.


Informationen zu Zulassung und Bewerbung.

FAQ

Warum sollte ich Bio- und Medizininformatik studieren?

Du solltest Bio- und Medizininformatik studieren, wenn du dich für eine Karriere in einem schnell wachsenden und zukunftsträchtigen Bereich interessierst, der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen begegnet. Dieser Studiengang verbindet die Bereiche Biowissenschaften, Medizin und Informatik, und vermittelt dir interdisziplinäre Fachkompetenzen. Du wirst lernen, wie man medizinische Daten vernetzt, automatisiert und analysiert, um bessere Diagnostiken und Therapien zu entwickeln. Darüber hinaus bietet dir das Studium die Möglichkeit, deine Methoden- und Sozialkompetenzen durch praktische Arbeit und Gruppenprojekte zu stärken, und dich auf eine Karriere als Entrepreneur im Bereich der Life Sciences vorzubereiten.

Welche Karrieremöglichkeiten bietet der Studiengang Bio- und Medizininformatik?

Der Studiengang Bio- und Medizininformatik bietet Karrieremöglichkeiten in Bereichen wie:

  1. Healthcare IT: Einführung und Management von IT-Systemen in Krankenhäusern und Kliniken
  2. Biotech und Pharma-Unternehmen: Entwicklung von Informationssystemen und Software für Forschung und Entwicklung
  3. Forschung und Entwicklung: Untersuchung von biomedizinischen Daten und Analyse von genetischen und biologischen Prozessen
  4. Datenanalyse und -management: Analyse von großen Datenmengen in Bereichen wie Genomik, Proteomik und klinischen Studien
  5. Medizinische Gerätehersteller: Entwicklung von medizinischen Geräten und Systemen mit computergestützter Diagnostik und Therapie.

Es können auch Karrieremöglichkeiten in Regulierungsbehörden, Versicherungsunternehmen oder in der medizinischen Bildverarbeitung bestehen.

In Bayern gibt es eine Vielzahl von führenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die im Bereich der Medizintechnik und Medizininformatik tätig sind. Dies bietet dir die Möglichkeit, an fortschrittlichen Projekten zu arbeiten und von erfahrenen Fachleuten zu lernen. Die alternde Bevölkerung und die Digitalisierung des Lebens tragen dazu bei, dass der Bedarf an Fachkräften hier weiterhin steigen wird.

 

Wann ist der Studiengang Bio- und Medizininformatik das richtige für mich?

Der Studiengang Bio- und Medizininformatik kann das richtige für dich sein, wenn du:

  1. Interesse an Biologie und Medizin haben und dieses Wissen mit Informatik kombinieren möchtest.
  2. Die Anwendung von Technologien und Informationssystemen im Gesundheitswesen und in der Biomedizin spannend findest.
  3. Datenanalyse und -management sowie die Entwicklung von IT-Systemen interessant findest.

Wenn du eine Begeisterung für Biologie, Medizin und Informatik hast und gerne interdisziplinär arbeitest, kann der Studiengang Bio- und Medizininformatik also genau das richtige für dich sein.

Werden praktische Erfahrungen wie Praktika oder Projekte angeboten?

Praxiserfahrung wird bei uns großgeschrieben. Deswegen ist im Studienplan nicht nur ein ganzes Praxissemester im 5. Semester vorgesehen; zudem lernst du bereits im ersten Studienabschnitt über eine praktische Projektarbeit die Anwendungsbereiche des Studiums kennen.

Ist ein Auslandsaufenthalt während des Studiums möglich?

Ein Auslandsaufenthalt ist natürlich möglich. Beratung dazu bietet das International Office in regelmäßigen Informationsveranstaltungen und persönlicher Beratung

Brauche ich Vorkenntnisse im Fach Programmieren?

Programmieren wird in den Fächern Programmieren 1 und Programmieren 2 vermittelt. Anhand von Übungen und Praktikas werden die Studierenden schrittweise in die Programmiersprache Java eingeführt. Vorkenntnisse sind keine notwendig. Wichtig ist die konstante Mitarbeit und Spaß, etwas Neues zu lernen.

offene Fragen

Noch Fragen?

Du hast Fragen zu Bewerbung, Zulassung, Einschreibung, Studienfinanzierung, Wohnen oder anderen allgemeinen Themen? Dann nutze bitte unser Kontaktformular und wähle das passende Anliegen aus. So landet deine Anfrage direkt bei den zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern und kann schnell und gezielt beantwortet werden.

Personen

Studiengangleitung und Studienfachberatung

Weitere Ansprechpersonen

  1. Robert Hößl

    Studienbotschafter

  2. Annkathrin Westphal

Zum Seitenanfang springen