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Wie wir heute über morgen nachdenken: Foresight-Symposium an der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI)

Wie können wir uns auf eine Zukunft vorbereiten, die niemand kennt? Mit dieser Frage beschäftigten sich Fachleute aus Wissenschaft und Hochschulpraxis beim Symposium „Futures in the Making“ an der THI. Im Mittelpunkt stand, wie Hochschulen den Umgang mit Unsicherheit vermitteln und neue Impulse für Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft setzen können.

Was morgen geschieht, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen. Dennoch können unterschiedliche Szenarien helfen, mögliche Veränderungen frühzeitig in den Blick zu nehmen. Hier setzt Foresight an: Der wissenschaftliche Ansatz hinterfragt gewohnte Annahmen, untersucht langfristige Entwicklungen und eröffnet neue Handlungsoptionen. Welche Rolle Hochschulen dabei spielen, war Gegenstand der Veranstaltung, zu der das Bayerische Foresight-Institut erstmals Vertreterinnen und Vertreter der bayerischen Hochschulen eingeladen hatte.

„Wer sich nur auf das vorbereitet, was er heute schon kennt, wird von morgen überrascht. Wir müssen lernen, in unterschiedlichen Zukünften zu denken – nicht um die Zukunft vorherzusagen, sondern um sie mitzugestalten“, erklärt Professor Jan Oliver Schwarz, Leiter des Bayerischen Foresight-Instituts. Hochschulen könnten hierzu beitragen, indem sie Studierenden entsprechende Kompetenzen vermitteln und neue Perspektiven für Wirtschaft und Gesellschaft eröffnen.

Wie sich dieser Anspruch umsetzen lässt, verdeutlichten die Vorträge und interaktiven Formate. Im Fokus stand unter anderem, wie vorausschauendes Denken Eingang in die Lehre finden kann und welche Konsequenzen sich daraus für die Gestaltung von Studiengängen ergeben.

Weitere Programmpunkte widmeten sich der praktischen Anwendung. In einem Zukunftslabor entwarfen die Teilnehmenden alternative Szenarien für die Hochschulentwicklung. Ein Planspiel veranschaulichte mögliche Herausforderungen für Führungskräfte im Jahr 2040. Mit dem Zukunftsnavigator wurde zudem ein Instrument vorgestellt, das insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei der Auseinandersetzung mit langfristigen Veränderungen unterstützt.

Zum Abschluss präsentierte das Institut das Kinderbuch „Familie Hansen und die Zukunft der Mobilität“. Die Geschichte soll bereits junge Leserinnen und Leser da

Professorin Laura Bechthold eröffnet die Veranstaltung (Foto: THI).

Professorin Laura Bechthold eröffnet die Veranstaltung (Foto: THI).

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