Aufgeregte Stimmen, dichtes Gedränge, lange Schlangen vor den Fakultätsrucksäcken: In der Aula der THI herrscht am ersten Tag des neuen Semesters reges Treiben. Viele Neuankömmlinge ziehen mit einem der von Sponsoren finanzierten Deuter-Rucksäcke weiter, die erstmals die neuen Farben der Fakultäten tragen. Andere werfen bei Neuland die Angel aus, nehmen im E-Rennauto von Schanzer Racing Electric Platz oder holen sich ein Give-away von Xaver, dem Maskottchen des ERC Ingolstadt. Dazwischen entstehen erste Gespräche und Bekanntschaften. Für rund 2.400 Erstsemester beginnt hier ein neuer Lebensabschnitt.
THI-Präsident Professor Walter Schober hieß sie an der Hochschule willkommen: „Wir sind sehr gut ins neue Semester gestartet und freuen uns über das große Interesse an unseren Studienangeboten. Mit dem Digitalbau haben wir zugleich ein besonderes Highlight. Die neuen Räume erweitern die Möglichkeiten für moderne Lehre und schaffen ideale Bedingungen für aktives und gemeinsames Lernen.“
Was die kommenden Semester über Vorlesungen und Seminare hinaus bereithalten, erfuhren die Erstsemester gleich zu Beginn. Sonja Bedington, Leiterin des International Office, informierte über Wege ins Ausland. Dabei muss es nicht immer ein ganzes Semester sein: Die europäische Hochschulallianz ACE2EU ermöglicht auch kürzere Aufenthalte an Partnerhochschulen. Elmar Lienerth von der Studierendenvertretung stellte das Campusleben vor. Dazu gehört seit Mai 2026 das Studierendenhaus Cube als Treffpunkt für Austausch und gemeinsame Aktivitäten.
Anschließend ging es in die einzelnen Studiengänge. In den Einführungsveranstaltungen gaben die Studiengangleiterinnen und -leiter Orientierung für die kommenden Wochen und beantworteten Fragen.
Eine der neuen Studentinnen ist Marlene Denz. Die 19-Jährige hat sich für den Bachelorstudiengang Medienpsychologie & Digital Business entschieden. Überzeugt hat sie vor allem dessen inhaltliche Breite und der Blick über die klassische Wirtschaftspsychologie hinaus. Nach einem Tag voller Eindrücke kennt sie nun ihren Studiengang und die Hochschule ein Stück besser – und vermutlich auch schon einige der Menschen, die sie in den kommenden Semestern begleiten werden.