Im Fokus stand die Frage, wie Wärmepumpensysteme künftig auf schwankende Strompreise und die Eigenstromerzeugung aus Photovoltaikanlagen reagieren können. Dabei wurde insbesondere diskutiert, was das für Wärmepumpeninstallateure, -planer und -hersteller bedeutet.
Nach einer Einführung in die Flexibilitätsoptionen von Wärmepumpensystemen durch Tobias Krauter (THI-InES) präsentierte Tobias Spratte (RWTH Aachen) aktuelle Forschungsergebnisse zu Lastverschiebungspotenzialen, dynamischen Stromtarifen und deren Auswirkungen auf Speicherauslegung und Betriebskosten. Anschließend zeigte Manfred Gerngroß (Hoval GmbH) wie die Kombination aus Photovoltaik, Wärmepumpe und Energiespeicher Gebäude zu flexiblen und netzdienlichen Prosumern machen kann.
Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden aus Industrie, Verwaltung, Forschung, Planung und Handwerk die Möglichkeit, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen. Besonders großes Interesse galt den praktischen Potenzialen flexibler Wärmepumpensysteme zur Senkung von Energiekosten und zur besseren Integration erneuerbarer Energien ins häusliche Energiesystem.
Die gezeigten Präsentationen können auf unseren Wissenstransfer-Seiten heruntergeladen werden.
Weitere Wissenstransferveranstaltungen und Netzwerktreffen im Rahmen von Opti-WP sind bereits in Planung. Dabei wird es z.B. um digitale Lösungen für Handwerk und Planer zur Fehlervermeidung gehen. Folgen Sie uns auf LinkedIn https://www.linkedin.com/showcase/opti-wp, um keine zukünftigen Termine zu verpassen.
Das Projekt wird im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) von der Europäischen Union gefördert.