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Gemeinsam für mehr Sicherheit im Straßenverkehr: Forschungsworkshop an der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI)

Wie lassen sich Fahrzeuge künftig noch sicherer machen? Dieser Frage gingen Fachleute aus Wissenschaft und Industrie beim siebten VD-SAFE-Workshop an der THI nach. Im Mittelpunkt standen digitale Simulationsverfahren und die bayerisch-tschechische Zusammenarbeit.

Wie sich die Folgen von Verkehrsunfällen mithilfe virtueller Modelle besser vorhersagen lassen, war eines der Themen beim VD-SAFE-Workshop an der THI. Die Hochschule hatte gemeinsam mit der Westböhmischen Universität in Pilsen (UWB) zu dem eintägigen Treffen eingeladen. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Bayerisch-Tschechischen Hochschulagentur (BTHA).

Den Auftakt bildeten zwei Vorträge, die aktuelle Entwicklungen mit praktischen Anwendungen verbanden. Burkhard Scholz, Leiter der Crash-Anlage beim Entwicklungsdienstleister IAV, gab einen Ausblick auf den „Crashtest der Zukunft“. Pavel Polach von der Westböhmischen Universität erläuterte, wie computergestützte Modelle bei der Untersuchung von Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs eingesetzt werden können.

Im weiteren Verlauf präsentierten die Teilnehmenden unterschiedliche Ansätze, um Unfallrisiken besser zu verstehen und Schutzmaßnahmen zu verbessern. Dazu gehörten die Simulation von Busunfällen, die Bewertung von Elektrofahrzeugen mithilfe digitaler Zwillinge und die Untersuchung von Hochvoltbatterien. Weitere Beiträge beschäftigten sich mit Verletzungsmustern bei Kollisionen und der Vorhersage von Fußgängerbewegungen an Kreuzungen.

Neben den fachlichen Erkenntnissen stand der persönliche Austausch im Vordergrund. Ondřej Vaculín von der THI, der die beiden einführenden Vorträge moderierte, hob die Bedeutung der Veranstaltung für die Vernetzung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Bayern und Tschechien sowie für den Dialog mit der Industrie hervor.

Die VD-SAFE-Reihe befasst sich mit der virtuellen Entwicklung passiver Fahrzeugsicherheit. Zu ihren Schwerpunkten zählen digitale Menschmodelle, die Simulation von Unfallszenarien und die Rekonstruktion von Verkehrsunfällen. Sie trägt dazu bei, die grenzüberschreitende Kooperation zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu vertiefen.

Die Vision Zero im Blick: Professor Ondřej Vaculín (links) im Gespräch mit Teilnehmenden des VD-SAFE-Workshops (Foto: THI).

Die Vision Zero im Blick: Professor Ondřej Vaculín (links) im Gespräch mit Teilnehmenden des VD-SAFE-Workshops (Foto: THI).

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