Allgemeine Informationen zur Bewerbung von Meistern und qualifizierten Berufstätigen

Hochschulzugang für Meister:
Absolventen der Meisterprüfung wird der allgemeine Hochschulzugang eröffnet, wenn sie ein Beratungsgespräch an der Technischen Hochschule Ingolstadt absolviert haben. Meister können sich damit für alle Bachelorstudiengänge der Technischen Hochschule Ingolstadt bewerben. Zur Festlegung der Durchschnittsnote für die Hochschulzugangsberechtigung wird das arithmetische Mittel der Einzelnoten aus der Meisterprüfung herangezogen. 

Hochschulzugang für Berufstätige ohne Meisterprüfung:
Nach erfolgreichem Abschluss einer mindestens zweijährigen Berufsausbildung in einem zum angestrebten Studiengang fachlich verwandten Bereich (bspw. Berufstätige mit einer Ausbildung zum KfZ-Mechatroniker für den Bachelor-Studiengang Mechatronik) und anschließender in der Regel mindestens dreijähriger hauptberuflicher Berufspraxis wird der fachgebundene Hochschulzugang eröffnet. Für die Feststellung der Studieneignung muss ein Beratungsgespräch an der Technischen Hochschule Ingolstadt absolviert werden. 

An der Technischen Hochschule Ingolstadt wird eine Hochschulzugangsprüfung durchgeführt werden. Die Hochschulzugangsprüfung dient der Feststellung, ob Sie auf Grund ihrer Persönlichkeit, Vorkenntnisse, geistigen Fähigkeiten und Motivation für das angestrebte Studium geeignet sind. Die Hochschule Ingolstadt hat hierzu die Einzelheiten durch Satzung festgelegt (Hochschulzugangsprüfungssatzung).

Die qualifizierten Berufstätigen sollten sich allerdings den Anforderungen an ein Bachelor-Studium vor der Aufnahme eines Studiums bewusst sein. Für einen Einblick über das von der Technischen Hochschule Ingolstadt geforderte Qualifikationsprofil finden sich Muster-Tests der Fakultät Maschinenbau und der Fakultät Wirtschaftswissenschaften rechts im Download-Bereich. Für die Fakultät Elektrotechnik und Informatik wird auf die Abschlussprüfungen der FOS/BOS verwiesen, die auf der Internetseite des Ministerialbeauftragten für die Berufsoberschulen und Fachoberschulen in Nordbayern eingestellt sind.

Zulassung:
Die Technische Hochschule Ingolstadt hat im Rahmen der Zulassung für Meister und qualifizierte Berufstätige eine Vorweg-Quote von 3 v.H. der zu vergebenden Studienplätze durch Satzung festgelegt (Satzung zur Zulassung zum Studium). 
Über Zeitpunkt, Art und Umfang des erforderlichen Beratungsgesprächs sowie der Hochschulzugangsprüfung werden die Bewerber rechtzeitig von der Technischen Hochschule Ingolstadt informiert.

Vorbereitung auf das Studium:
Meister und beruflich Qualifizierte stehen unterschiedlichste Möglichkeiten offen, sich auf ein Studium an der Technischen Hochschule Ingolstadt vorzubereiten:

  • Die Technische Hochschule Ingolstadt bietet zur Vorbereitung auf ein Studium die Brückenkurse ‚Schulwissen Neu‘ an, in denen eine Wiederholung und Auffrischung des Schulstoffs erfolgt. Die Kurse werden in den Fächern Mathematik, Physik, Informatik und Elektrotechnik angeboten. Weitere Informationen finden Sie hier.
  • An der Hochschule Amberg-Weiden können Meister und beruflich Qualifizierte in Vollzeit einen Vorbereitunsgkurs / Propädeutikum für technische Studiengänge belegen, um den Unterschied zwischen den persönlichen Kenntnissen (Quali, Realschule) und den Anforderungen des Studiengangs auszugleichen.
  • An der Beruflichen Oberschule Ingolstadt können Meister und beruflich Qualifizierte im Rahmen von einjährigen bzw. halbjährigen Vorkursen die bis zum mittleren Schulabschluss erworbenen Kenntnisse in Deutsch, Englisch und Mathematik auffrischen. Im Vorkurs werden aber nicht die Kenntnisse erworben, die insbesondere für einen technischen Studiengang vorausgesetzt werden.