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Von der breiten Basis zur Werkstofftechnik – mein Weg durchs Ingenieurstudium

Wir haben mit Felix Wenninger über seinen Weg an der THI gesprochen. Vom Bachelor bis aktuell zum Promotionsstudenten.

Zu Beginn meines Studiums wollte ich mich nicht direkt auf eine Fachrichtung festlegen – also habe ich den Bachelor Ingenieurwissenschaften gewählt. Warum? Weil es da einfach die meisten Wahlmöglichkeiten gibt! Und genau das hat sich ausgezahlt: Im Laufe des Studiums wurde immer klarer, wo es für mich hingeht.

Werkstofftechnik hat mich fasziniert – besonders die Zeit im Labor. Also war der Schritt nach dem Bachelor logisch: Master Werkstofftechnik im Maschinenbau.

Die THI war dabei ein echter Glücksgriff: nah dran, tolle Studiengänge und das Beste – überschaubare Gruppengrößen, in denen man nicht untergeht.

Aktuell promoviere ich in einem Forschungsprojekt zur additiven Fertigung von Aluminiumlegierungen und arbeite parallel als Laboringenieur. Klingt technisch? Ist es – und genau mein Ding.

Eines meiner Highlights: die DSC-Analyse. Hierfür haben wir ein nagelneues Gerät im Labor. Damit spüren wir bei Metallen und Kunststoffen auf, bei welchen Temperaturen Materialien reagieren – als Grundlage für die optimale Wärmebehandlung.

Und das Spannende an Werkstofftechnik: Man kann sehen, wie sich die Anordnung kleinster Bestandteile im Material auf die Eigenschaften ganzer Bauteile auswirkt.

Mein Fazit: Wer sich am Anfang noch nicht sicher ist – keine Panik. Die Richtung ergibt sich oft unterwegs. Wichtig ist nur: neugierig bleiben und ausprobieren!

 

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