Zu Beginn meines Studiums wollte ich mich nicht direkt auf eine Fachrichtung festlegen – also habe ich den Bachelor Ingenieurwissenschaften gewählt. Warum? Weil es da einfach die meisten Wahlmöglichkeiten gibt! Und genau das hat sich ausgezahlt: Im Laufe des Studiums wurde immer klarer, wo es für mich hingeht.
Werkstofftechnik hat mich fasziniert – besonders die Zeit im Labor. Also war der Schritt nach dem Bachelor logisch: Master Werkstofftechnik im Maschinenbau.
Die THI war dabei ein echter Glücksgriff: nah dran, tolle Studiengänge und das Beste – überschaubare Gruppengrößen, in denen man nicht untergeht.
Aktuell promoviere ich in einem Forschungsprojekt zur additiven Fertigung von Aluminiumlegierungen und arbeite parallel als Laboringenieur. Klingt technisch? Ist es – und genau mein Ding.
Eines meiner Highlights: die DSC-Analyse. Hierfür haben wir ein nagelneues Gerät im Labor. Damit spüren wir bei Metallen und Kunststoffen auf, bei welchen Temperaturen Materialien reagieren – als Grundlage für die optimale Wärmebehandlung.
Und das Spannende an Werkstofftechnik: Man kann sehen, wie sich die Anordnung kleinster Bestandteile im Material auf die Eigenschaften ganzer Bauteile auswirkt.
Mein Fazit: Wer sich am Anfang noch nicht sicher ist – keine Panik. Die Richtung ergibt sich oft unterwegs. Wichtig ist nur: neugierig bleiben und ausprobieren!