Qualitätsüberprüfung (Check)

Mit Hilfe einer Reihe von Instrumenten wird eine regelmäßige und datenbasierte Überprüfung der Qualität in Studium und Lehre auf allen Ebenen der akademischen Weiterbildung sichergestellt. Sowohl für die Ebene der einzelnen Veranstaltungen und Module als auch für die übergeordneten Ebenen der Studienprogramme und der Weiterbildung werden adäquate Instrumente und Unterstützungsmöglichkeiten bereitgestellt. Die Qualitätsüberprüfung erfolgt dabei über Befragungen und Evaluationen, auf Basis statistischer Daten und Kennzahlen, auf Grundlage von Dokumentationen und Protokollen aus verschiedenen Qualitätszirkeln sowie über interne Akkreditierungsverfahren für die einzelnen Studienprogramme.

Evaluationen und Befragungen

Im Rahmen der Qualitätssicherung der akademischen Weiterbildung werden unterschiedliche Evaluationen durchgeführt. 
Die Evaluationen erfolgen fragebogengestützt mittels eines elektronischen Befragungstools. Bei der Planung, Durchführung und Auswertung der Evaluationen werden die Regelungen des Bayerischen Datenschutzgesetzes beachtet. Für die Weiterbildung werden vier interne Evaluationsverfahren durchgeführt.

Ziel ist die regelmäßige Evaluation der Studieneingangsphase, um frühzeitig Stärken und Schwächen in dieser Phase zu erkennen und diese kontinuierlich zu verbessern. Kerninhalte der Befragung sind die Zufriedenheit mit dem Bewerbungs- und Anrechnungsprozess, der Informations- und Einführungsveranstaltung sowie den Vorkursen. Des Weiteren werden die Motivationsgründe und die Erwartungen an ein berufsbegleitendes Studium thematisiert. Befragt werden alle Studienanfänger am IAW. Die Befragung erfolgt zu Beginn der neuen Kohorte, d.h. im März und Oktober als Papierbefragung im Rahmen der Einführungsveranstaltung.

Mit Hilfe der Lehrveranstaltungsevaluation werden Informationen zur Qualität vorrangig im Kernbereich Studium und Lehre aus der Sicht der Studierenden zusammengetragen. Die Daten dienen als Grundlage zur Sicherung bzw. Optimierung der Lehrqualität. Im Wesentlichen werden die Zufriedenheit mit dem Dozenten, die Studierbarkeit (Anforderungsniveau, Workload), die angewendete Didaktik und Methodik sowie der Praxisorientierung der Lehrveranstaltung abgefragt. Die Befragung erfolgt mittels Papierfragebogen mindestens einmal pro Modul.

Die Studierendenbefragung zielt auf die regelmäßige Evaluation des gesamten Studienjahres ab. Im Fokus stehen das Erkennen von Stärken und Schwächen im gesamten Studienjahr sowie die Verbesserung der allgemeinen Rahmenbedingungen in Studium und Lehre. Die Studierendenbefragung wird allen Studierenden einer Kohorte in der letzten Präsenzveranstaltung des Sommersemesters zur Beantwortung vorgelegt. 

Einmal jährlich werden durch die Absolventenbefragung die allgemeinen Rahmenbedingungen in Studium und Lehre, die Wahrnehmung des IAW, die Tätigkeit vor und nach dem Studium sowie die im Studium erworbenen Kompetenzen abgefragt. Ziel ist der Abgleich zwischen Anforderungs- und Kompetenzprofil sowie das Erkennen von Stärken und Schwächen im Studiengangprofil.

QM-Zirkel und QM-Gespräche

Zu den Instrumenten der Qualitätsüberprüfung gehören auch Qualitätszirkel auf verschiedenen Ebenen. Unter Beteiligung aller relevanten Statusgruppen werden fortlaufend Qualitätszirkel abgehalten, durch die im Gespräch eine regelmäßige Reflexion der Qualität in Lehre und Studium sichergestellt werden soll. Die Ergebnisse dieses Reflexionsprozesses sowie die daraus abgeleiteten Maßnahmen werden in Protokollen dokumentiert.

Mindestens einmal jährlich werden die Evaluationsergebnisse zwischen den Teilnehmern, der Studiengangleitung und einem Vertreter des IAW besprochen. Konkrete Verbesserungsvorschläge aus diesen Runden werden zeitnah umgesetzt. Der Schwerpunkt liegt dabei in einer modulübergreifenden Betrachtung des Studienjahres und der Ableitung möglicher Verbesserungsaktionen.

Der QM-Fachbeirat dient dem Austausch mit Kooperationspartnern und Vertretern aus Wissenschaft und Praxis mit dem Ziel, die Studiengänge im Sinne der Studierenden und deren künftiger berufspraktischer Tätigkeit zu optimieren. Im Fachbeirat werden gegenwärtige und erwartete Ausbildungsthemen diskutiert, die Arbeitsmarktpassung des Studiengangs reflektiert und die aktive Zusammenarbeit mit der Industrie und externen Wissenschaftlern gefördert.

Interne Akkreditierung

In einem fünfjährigen Zyklus werden alle Studienprogramme der akademischen Weiterbildung intern akkreditiert. Dabei wird das Vorhandensein bzw. die Einhaltung extern vorgegebener und intern selbst definierter Qualitätskriterien durch eine jeweils individuell zusammengesetzte, intern und extern besetzte Gutachterkommission begutachtet.

 

 

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