„Das berufsbegleitende Studium ist eine Investition in die Zukunft“

Steckbrief:
Name: Spinar
Vorname: Tobias
Beruf: Personaldisponent bei der AUGUSTA Personaldienstleistungen GmbH in Ingolstadt
Studienfach: MBA HR Management - Business Partner
Studienbeginn: 2015

Wie war ihr beruflicher Werdegang?
Ich habe eine Ausbildung zum Sozialversicherungskaufmann bei der AOK in München gemacht. Dort war ich auch kurz in der Personalabteilung. Ich habe sofort gemerkt, dass das der Bereich ist, in dem ich gerne arbeiten möchte. Also habe ich mir überlegt, wie ich dorthin komme. Es war klar, dass ich mich weiterbilden musste: Ich habe die Staatliche Berufsoberschule Ingolstadt absolviert und mich danach an der THI eingeschrieben. 2012 habe ich den grundständigen Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Personalmanagement und Unternehmensbesteuerung abgeschlossen. Dann wurde ich Juniordisponent bei AUGUSTA.

Und auch hier endet ihre berufliche Laufbahn noch nicht: Seit 2015 studieren sie am IAW. Was hat Sie dazu bewogen?
Nach einiger Zeit im Berufsleben stellte sich mir die Frage, welche Möglichkeiten und Optionen ich noch habe. Die Idee einen Masterabschluss im Bereich Personalwesen und Personalmanagement zu machen spukte mir schon länger im Kopf umher. Ein Vollzeitstudium kam für mich aber nicht in Frage – immerhin musste ich Geld verdienen. Und auch ein Fernstudium wollte ich nicht machen: Ich brauche Vorlesungen und Personen mit denen ich diskutieren kann. Ich bin einfach kein Mensch, der nur mit Skripten arbeitet. Da stieß ich auf die berufsbegleitenden Angebote der THI. Ich kannte die Hochschule ja schon von meinem Vollzeitstudium und hatte gute Erfahrungen gemacht. Es passte einfach alles wie die Faust aufs Auge.

Was sind Ihre bisherigen Erfahrungen mit dem Studium?
Das Studium ist interessant und praxisorientiert. Ich nehme neue Inhalte mit, die ich im Job umsetzten kann. Bei Augusta leite ich intern ein Team aus Azubis, Praktikanten und ein bis zwei Kollegen. In meiner Position als Personaldisponent betreue ich 50 bis 60 Personen. Bei der Mitarbeiterführung habe ich bisher vieles unbewusst gemacht. Mit meinem neuen wissenschaftlichen Hintergrundwissen kann ich noch mehr auf die Leute eingehen, sie noch mehr motivieren und einfach mehr Performance rausholen. Das bringt mich weiter – da ist das Studium eine echte Investition in die berufliche Zukunft.

Sie können die Studieninhalte also gut in der Berufspraxis anwenden?

Ja, auf jeden Fall. In meinem grundständigen Bachelorstudium hatten wir teilweise auch konstruierte Fälle, um die praktische Anwendung der Lehrinhalte zu trainieren. Aber nach einigen Jahren Berufserfahrung weiß man einfach besser, wie die Praxis tatsächlich aussieht. Welche Maßnahmen würden im Unternehmen auf Widerstände stoßen und was würde zum Beispiel bei der Geschäftsführung Zustimmung erfahren? Man sieht vieles mit ganz neuen Augen. Außerdem ist der Erfahrungsaustausch im Studium Gold wert: Wir sind eine bunte Mischung und meine Kommilitonen kommen aus verschiedenen Branchen: Der Industrie, Non-Profit-Organisationen, mittelständischen Unternehmen und einige von ihnen sind Headhunter. Natürlich tauscht man sich aus und spricht darüber, wie die Berufspraxis bei den anderen aussieht. So kann man sehr viel lernen und praxisorientiert anwenden. 

Wie schaffen Sie es Studium und Beruf unter einen Hut zu bekommen?
Die Vereinbarkeit mit dem Beruf geht gut. Wir bekommen die Semesterkalender Monate bevor das Studium startet, dadurch kann man sich die Zeit einteilen. Meine Kollegen sind zudem sehr flexibel und auch vom Arbeitgeber bekomme ich alle Freiheiten, die ich brauche. Natürlich darf man das Studium trotzdem nicht auf die leichte Schulter nehmen. Die Lehrinhalte fordern mich: Es gibt viele Themen, bei denen Transferleistung gefragt ist und die Zuhause nachbereitet werden müssen. Das nimmt natürlich Zeit in Anspruch. Diese Zeit investiert man jedoch gerne, da das Masterstudium einen echten Mehrwert für den Arbeitgeber und sich selbst bietet. Mit einen beruflichen und privaten Umfeld, das auf die geänderte Situation vorbereitet ist und unterstützt ist das Zeitmanagement kein Thema. Rückblickend würde ich es genauso wieder machen.


Über das Angebot:
Um den wachsenden Anforderungen und Veränderungen im Personalbereich gerecht zu werden, benötigen Personalmanager ein breit gefächertes und flexibel verwendbares "Handwerkszeug". Dazu zählt neben fachlichem und methodischem Wissen auch die eigene soziale Kompetenz. Vor diesem Hintergrund bietet das Institut für Akademische Weiterbildung den berufsbegleitenden Masterstudiengang HR Management - Business Partner an. Mehr Informationen finden Sie hier.