„Das IAW bietet die besten Voraussetzungen, ein berufsbegleitendes Studium erfolgreich zu absolvieren.“

Steckbrief:
Name: Reisinger
Vorname: Robert
Beruf: Fachinformatiker bei der Stadt Ingolstadt, Amt für Informations- und Datenverarbeitung
Studienfach: B. Sc. Wirtschaftsinformatik
Studienbeginn: 2014


Warum haben Sie sich für ein berufsbegleitendes Studium entschieden?
Mein Arbeitgeber konnte mir nicht garantieren, mich nach einem Vollzeitstudium wieder einzustellen. Für mich ist das absolut nachvollziehbar, weil eine befristete Besetzung meiner Stelle über mindestens dreieinhalb Jahre nicht möglich ist. Ich bin mit meinem beruflichen Umfeld sehr zufrieden und habe mich deshalb für das berufsbegleitende Studium entschieden. Natürlich spielten auch finanzielle Gründe eine Rolle.

Was schätzen Sie am IAW?
Der Unterricht findet in kleinen Gruppen statt, dadurch gestaltet sich der Informationsaustausch zwischen Dozenten und Studenten sehr angenehm. Es erfolgt ein intensiver Dialog, was in den großen Gruppen eines grundständigen Studiums so nicht möglich ist. Außerdem finden regelmäßig Evaluationen statt, um die Hochschule zu bewerten. Auf Wünsche und Kritik der Studenten wird dabei eingegangen und bei Bedarf wird nachgebessert.

Wie schaffen Sie es, Studium und Beruf unter einen Hut zu bekommen?
Am Anfang war ich skeptisch, ob das Studium eine zu große Mehrbelastung neben dem Beruf darstellt. Ich wurde aber positiv überrascht: Dank der Präsenzzeiten am Wochenende lässt sich das Studium gut mit dem Beruf vereinbaren. Es werden freiwillige Tutorien organisiert, in denen der Stoff aus schwierigen Fächern noch mal vertieft werden kann. Auch an einem kostenlosen Mathevorkurs des IAW konnte ich vor dem Studium teilnehmen. Ein sehr schätzenswerter Service, wie ich finde.

Zusätzlich sind sie als Studierendenvertreter im Weiterbildungsrat der Technischen Hochschule Ingolstadt tätig. Wie kam es dazu?
Meine Kommilitonen haben mich zur Wahl als Studierendenvertreter vorgeschlagen. Seit Anfang meines zweiten Semesters habe ich gemeinsam mit einem Kommilitonen dieses Amt nun inne. Bisher haben wir die Aufgaben unter uns aufgeteilt und als gegenseitige Vertretung fungiert: Da Sitzungen oft während unserer Arbeitszeiten stattfinden, wechselten wir uns bei der Teilnahme meistens ab.

Welche Aufgaben erfüllen Sie im Weiterbildungsrat?
Die wesentlichen Aufgaben des Rats erstrecken sich über die Mitgestaltung neuer und die Verbesserung bestehender berufsbegleitender Studiengänge. Mein Kommilitone und ich vertreten dabei die studentische Perspektive: Wir bringen Anregungen, Vorschläge und Kritik in die Gesprächsrunden ein. Hierzu zählen zum Beispiel Aspekte, die die Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie betreffen oder Erfahrungen aus unserer Praxis – also den Vorlesungen oder auch aus unseren Unternehmen. Bei Abstimmungen waren wir bisher immer mit einer Stimme vertreten.

Werden Sie weiterhin im Weiterbildungsrat tätig sein?
Mit Beginn des Wintersemesters 2016/17 wird aufgrund einer Umstrukturierung an der Hochschule der Weiterbildungsrat durch einen Studienfakultätsrat abgelöst. Mein Kommilitone und ich wurden wieder in das Amt gewählt – diesmal allerdings nicht als gegenseitige Vertretung, sondern beide als Studierendenvertreter mit jeweils einer Stimme. Das Mitwirken im Weiterbildungsrat hat mir viel Freude bereitet, weshalb ich mich umso mehr auf die nächsten Jahre im Studienfakultätsrat freue.



Über das Angebot:
Wirtschaftsinformatiker sind in der Lage, eine Brücke zu schlagen zwischen Management und Fachexperten mit ihren betriebswirtschaftlichen Anforderungen einerseits und den IT-Experten im Unternehmen mit ihren Informatikmethoden andererseits.

Der Studiengang Wirtschaftsinformatik wird in Zukunft nicht mehr in dieser Form angeboten. Derzeit wird ein Konzept für einen neuen Bachelor-Studiengang zum Thema Digital Business am IAW entwickelt. Dieser soll voraussichtlich erstmal zum Sommersemester 2017 starten. Weitere Informationen finden Sie hier.