Offene Hochschule Oberbayern - Förderphase 2 Verbundprojekt der Technischen Hochschule Ingolstadt mit der Hochschule München

Implementierung neuer Konzepte für das berufsbegleitende Studium

Die in der ersten Förderphase gewonnenen Erkenntnisse will die Offene Hochschule Oberbayern in der zweiten Phase in den Regelbetrieb überführen und implementieren. "In der ersten Förderphase standen die berufsbegleitend Studierenden im Fokus; das bleiben sie auch in der zweiten Phase. Dazu kommt jedoch ein Blick auf die Institution Hochschule, die wir mit den geplanten Maßnahmen fit für diese Zielgruppen machen wollen", erklärt Prof. Dr. Thomas Doyé, Vizepräsident der TH Ingolstadt. Dazu gehört die Anpassung bestehender Verwaltungsprozesse (z. B. IT-Systeme für die Anrechnung, Immatrikulation oder Prüfungen) sowie die Einrichtung zahlreicher Unterstützungsmaßnahmen in der Eingangsphase das Studiums. Mit einem integriertem Diagnose-, Beratungs- und Vorkurssystem können Vorkenntnisse der Studieninteressierten eingeschätzt werden und eine fundierte Beratung sowie Kursempfehlungen zur Schließung etwaiger Lücken angeboten werden. Außerdem sollen die entwickelten Studiengänge um flexibel studierbare Hochschulzertifikate ergänzt werden.

Das Projekt gliedert sich in fünf Arbeitspakete, die an den beiden Verbundhochschulen bearbeitet werden:

  • Arbeitspaket 1: Anrechnung
  • Arbeitspaket 2: Studieneinstieg & Beratung
  • Arbeitspaket 3: Modularisierung & Flexibilisierung
  • Arbeitspaket 4: Didaktik - Blended Learning und Weiterbildung für Lehrende
  • Arbeitspaket 5: Qualitätssicherung & Begleitforschung

"Unsere beiden Hochschulen bearbeiten diese Themenfelder in enger kollegialer Abstimmung und immer mit dem Blick auf mögliche Synergien. Damit begegnen wir gemeinsam auch der Herausforderung, dass der Förderrahmen in der zweiten Phase deutlich kleiner geworden ist", erläutert HM-Vizepräsidentin Prof. Dr. Gabriele Vierzigmann.

Die Technische Hochschule Ingolstadt übernimmt in den Arbeitspaketen Anrechnung sowie Didaktik die inhaltliche Koordination für beide Partnerhochschulen und bearbeitet darüber hinaus das Thema Modularisierung & Flexibilisierung. Das Teilvorhaben der Hochschule München legt den Schwerpunkt auf die Arbeitspakete Studieneinstieg & Beratung, Modularisierung & Flexibilisierung, Qualitätssicherung & Begleitforschung. Die Rolle des Verbundkoordinators übernimmt die Hochschule München. Weitere Bildungsinstitutionen der Region - z. B. Handwerkskammer und IHK, die Münchener Volkshochschule und das DiZ - Zentrum für Hochschuldidaktik - beteiligen sich an dem Projekt.

OHO auf einen Blick

Ziele
  • Beitrag zur dauerhaften Sicherung des Fachkräfteangebots
  • Verbesserung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung
  • Konzeption, pilothafte Umsetzung und Evaluierung von ausgewählten Studienangebote
Zielgruppe
  • Berufserfahrene ohne Abitur/Fachhochschulreife
  • BerufsrückkehrerInnen
  • SpäteinsteigerInnen
  • Migranten, deren ausländischer Studienabschluss auf dem deutschen Arbeitsmarkt nicht anerkannt ist
  • Frauen und Männer in der Familienphase

 Projektlaufzeit

erste Förderphase: 01.10.2011 - 31.03.2015    

zweite Förderphase: 01.04.2015 - 30.09.2017

FörderungDas Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.

Projektleiter

Gisela Sauter
Tel. : +49 841 9348-1522
Raum : I203
E-Mail :
Verena Sennefelder
Tel. : +49 841 9348-1505
Raum : I203
E-Mail :

Aktuelles

Seminar                                                                                                                                                             "Gestaltung von Präsenzveranstaltungen in berufsbegleitenden Studiengängen" am 10.03.2017 von 09.00 bis 18.00 Uhr  ( 8 Stunden zzgl. Pause am DiZ – Zentrum für Hochschuldidaktik (Goldknopfgasse 7, Ingolstadt, mit Yvonne Zips. Anmeldung unter: sonja.kupfer@thi.de

 

 

Materialien

Materialien aus OHO2 finden Sie hier.