Offene Hochschule Oberbayern - Förderphase 1 Verbundprojekt der Technischen Hochschule Ingolstadt und der Hochschule München

 

Neue Konzepte für das berufsbegleitende Studium

Lebenslang lernen, egal mit welchem Bildungshintergrund: Das ist das Ziel der Offenen Hochschule Oberbayern (OHO). 2011 gewann das Konzept beim BMBF-Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung“ eine Förderung in Millionenhöhe. Von 2015 bis 2017 wird OHO nun nochmals mit rund 1,8 Millionen Euro gefördert.

Langfristig kann durch den fortschreitenden Fachkräftemangel jede dritte bis vierte offene Stelle für Hochschulabsolventen nicht besetzt werden. Zeitgleich nimmt die Akademisierung vieler Berufsfelder zu. In den kommenden Jahren wird es daher eine der zentralen Aufgaben von Hochschulen sein, eine kontinuierliche Weiter-, Um- und Neuqualifizierung von Arbeitskräften auf akademischem Niveau bereitzustellen.

OHO soll mit neuen Studienangeboten und passgenauen Rahmenbedingungen vor allem Personen ansprechen, die den Weg bisher eher selten an die Hochschulen gefunden haben: zum Beispiel beruflich Qualifizierte, Migrantinnen und Migranten oder Berufsrückkehrer. Der Fokus liegt deshalb auf berufsbegleitend und akkumulativ studierbaren Modulen, Zertifikaten und Studiengängen.

In der ersten Förderphase wurden an der THI zwei Pilotstudiengänge, Anrechnungsverfahren und didaktische Konzepte entwickelt und erprobt und durch Bedarfsanalysen und Evaluationen beforscht. Zusätzlich wurden in einem weiteren Teilprojekt die Bedarfe der regionalen Wirtschaft, insbesondere der regionalen KMU analysiert und die Vernetzung regionaler Akteure zur Integration akademischer Bildung in die betriebliche Qualifizierung der KMU vorangetrieben. Im Wintersemester 2013/2014 startete der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen – Management. Seit Sommersemester 2014 gibt es außerdem den MBA International Business für Ingenieurinnen und Ingenieure mit Migrationshintergrund.