Ergebniskonferenz Schaufenster Elektromobilität

IAW präsentiert seine Studiengänge

In Leipzig präsentierte das Institut für Akademische Weiterbildung (IAW) bei der Ergebniskonferenz des Förderprogramms „Schaufenster Elektromobilität“ am 14. und 15. April seine Studiengänge. Im Rahmen des aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geförderten Projekts hatte das Institut gemeinsam mit der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) einen berufsbegleitenden Bachelor- und einen Masterstudiengang „Elektromobilität“ entwickelt, die beide seit 2013 erfolgreich durchgeführt werden.

Die Schaufensterinitiative der Bundesregierung hatte das Ziel, die Forschung und Entwicklung alternativer Antriebe zu fördern und die Elektromobilität sichtbar und für die Öffentlichkeit erfahrbar zu machen. Aus den verschiedenen Projekten, die bereits im Jahr 2012 starteten, wurden nun Handlungsempfehlungen abgeleitet und die Ergebnisse der Begleit- und Wirkungsforschung an die Politik übergeben.

In Ausstellungen und Foren wurden alle Projekte präsentiert. Bei Podiumsdiskussionen setzten sich die Teilnehmer mit den Ergebnissen und Erfolgen der letzten Jahre auseinander.

Prof. Dr. Thomas Doyé, Vizepräsident der THI und Leiter des IAW, diskutierte im Forum Qualifizierung und Bildung über die Bildungslandschaft in Deutschland. „Die THI bietet bereits vier Studiengänge zum Thema Elektromobilität an, drei davon sind in der berufsbegleitenden Weiterbildung angesiedelt. Das Bildungsangebot ist vorhanden – nun ist es wichtig, dass wir Begeisterung wecken und unsere Programme noch bekannter machen. Die Nachfrage müsste noch viel höher sein“, erklärte er.

Mit dem Projekt „Netzwerk Qualifizierung Elektromobilität“ (NQuE) beteiligt sich das IAW an der Begleitforschung der Schaufensterprojekte, die in die Analyse von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich der Elektromobilität einbezogen wird. Am IAW konzentriert man sich dabei auf den akademischen Bildungssektor und prüft, inwiefern das Bildungsangebot auf die Anforderungen der Praxis abgestimmt ist und welche Qualifikationen am Arbeitsmarkt gebraucht werden.

Neben den Verantwortlichen der Begleit- und Wirkungsforschung zählten Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und den Projektleitstellen zu den über 700 Teilnehmern der Konferenz. Ergänzend zu den Vorträgen und Diskussionsrunden konnte eine Vielzahl unterschiedlicher Nutzfahrzeuge besichtigt werden. Zudem testeten viele Besucher bei Probefahrten Elektroautos unterschiedlicher Hersteller.

Über das Angebot:
Neue Studienstarts für den Bachelor- und Masterstudiengang „Elektromobilität“ sind für das Wintersemester 2016/17 geplant. Bewerbungsschluss für beide Studiengänge ist am 15.07.2016. Hier finden Sie weitere Infos zum Bachelor- und Masterstudiengang.