4. Juni 2013: Staatsminister Heubisch übergibt Urkunde Technische Hochschule

Urkundenübergabe; in der Bildmitte Prof. Dr. Schober und Wissenschaftsminister Dr. Heubisch

Etwa 400 Gäste aus Wissenschaft, Industrie, Politik und Hochschule feierten am 4. Juni 2013 die Ernennung der Hochschule Ingolstadt zur Technischen Hochschule.

In seiner Begrüßungsrede würdigte Walter Schober dies als eine besondere Auszeichnung in der 19-jährigen Geschichte der Hochschule Ingolstadt: „Technische Hochschule ist für uns nicht nur Erfolg – es ist vor allem Meilenstein, Zwischenziel und Aufforderung. Eine Aufforderung an uns alle, einerseits durch Qualität und Effizienz, andererseits durch Innovation uhttp://staging.thi.de/nd Freigeist immer wieder aufs Neue den Aufbruch zu wagen.“

Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch überreichte die offizielle Ernennungsurkunde und enthüllte gemeinsam mit Schober das neue Logo. „Der Schritt zur Technischen Hochschule, den wir heute gemeinsam feierlich begehen, wird die Hochschule und die Region weiter voranbringen. Die wichtigsten Auswahlkriterien im Wettbewerb um den Titel waren das Fächerspektrum, die Leistungsfähigkeit in den technischen Fächern, die internationale Bedeutung, die Kooperation mit der Wissenschaft und der Wirtschaft sowie das Entwicklungskonzept für die Technische Hochschule. Die Hochschule Ingolstadt hat hierfür ein besonders überzeugendes Konzept vorgelegt“, sagte Heubisch.

In einer Talkrunde diskutierten Staatsministerin Christine Haderthauer, Oberbürgermeister Dr. Alfred Lehmann, Audi-Vorstandsmitglied Dr. Frank Dreves, Hochschulratsvorsitzender Reinhard Büchl und Studentenvertreter Tobias Großhauser über die Bedeutung des Titels aus unterschiedlichen Perspektiven.

11. Juni 2015: Einweihung der Campus-Erweiterung

Prof. Schober und Ministerpräsident Seehofer durchschneiden symbolisch das rote Band.

Die Technische Hochschule Ingolstadt (THI) hat mit einem Festakt die Einweihung der Campus-Erweiterung gefeiert. Rund 200 Gäste aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft waren gekommen, um bei der offiziellen Schlüsselübergabe und Einweihung der Gebäude dabei zu sein, so auch der der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer, der bei den Feierlichkeiten die Festrede hielt.

THI-Präsident Prof. Dr. Walter Schober bedankte sich in seiner Begrüßungsrede für die Unterstützung von Seiten der Politik, ohne die der Erweiterungsbau nicht möglich gewesen wäre. Darüber hinaus wies er darauf hin, dass das wirtschaftsstarke Ingolstadt als Hochschulstadt noch viel Potenzial berge. Ingolstadt müsse in den kommenden Jahren an Studierendenzahlen zulegen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und den wirtschaftlichen Erfolg der Region zu sichern. Mit jährlich ca. 15.000 Bewerbungen auf 1.500 Studienanfängerplätze an der THI sei die Nachfrage als sehr hoch anzusehen. Mit München sei das die höchste Bewerber-Studienplatzrelation in Bayern.

Ministerpräsident Horst Seehofer nannte die Technische Hochschule eine „Perle“ in der bayerischen Hochschullandschaft und nannte die kontinuierlich wachsenden Studierendenzahlen der THI „ein großes Kompliment der Jugend an ihre Hochschule“. Für ein weiteres Wachstum der Thi sicherte er seine Unterstützung zu. 

Mit dem Erweiterungsbau der THI erhält der THI-Campus zusätzliche 9.200 Quadratmeter; damit verdoppelt er sich annähernd. Moderne Labore, Hörsäle und Büros schaffen den Studierenden und Mitarbeitern ein Ambiente, das zum Lernen und Arbeiten einlädt. Die unmittelbare Nähe zur Altstadt sorgt für kurze Wege.

Die Bauzeit der Campus-Erweiterung betrug annähernd vier Jahre. Der Haupteingang der THI ist von der Nordseite auf die Südseite verlegt worden – er befindet sich nun direkt gegenüber dem geplanten Museum für konkrete Kunst und Design. Der erste Abschnitt des Erweiterungsbaus, der seit dem Wintersemester 2014/15 genutzt wird, beherbergt eine hochmoderne Bibliothek, ServicePoints für Studierende, zahlreiche Büros und die lichtdurchflutete Cafeteria Reimann’s mit mediterranem Innenhof. Ein paar Schritte weiter, im Atriumbau, befinden sich 21 Labore und 27 Hörsäle, ein begrünter Innenhof, der auch für Vorlesungen im Freien genutzt werden kann, sowie künftig auch ein Solarprüfstand auf dem Dach.

6. Juni 2016: Feierliche Eröffnung von CARISSMA

Der Forschungsbau CARISSMA, das neue wissenschaftlichen Leitzentrum für integrale Fahrzeugsicherheit an der Technischen Hochschule Ingolstadt, wurde am 06. Juni 2016 offiziell eingeweiht. Bereits jetzt begleitet das wohl europaweit einzigartige Test- und Forschungszentrum Innovationen der Fahrzeugsicherheit von der Idee bis zur Unterstützung beim Serieneinsatz. Von der radartauglichen Indoorstrecke bis zum HiL-Labor und dem hauseigenen Fallturm steht eine Vielzahl vernetzter Speziallabore und -einrichtungen zur Verfügung. Die anwesende Bundesministerin für Forschung Johanna Wanka spricht von einem „Meilenstein für die Verbesserung der Verkehrs- und Fahrzeugsicherheit“.

16. Juni 2016: Konfuzius-Institut für Ingolstadt

Der Weg für ein Konfuzius Institut in Ingolstadt ist geebnet: Im Rahmen einer hochkarätigen Delegationsreise nach China unterzeichneten die Technische Hochschule Ingolstadt (THI) (vertreten durch Präsident Prof. Dr. Walter Schober) gemeinsam mit den chinesischen Vertretern des Hanban (Zentrale des Konfuzius Instituts in Peking, vertreten durch Xu Lin, Chief Executive of Confucius Institute Headquarters/Director General of Hanban) und der Universität Southern China University of Technology (SCUT) (vertreten durch Professor Peng Xinji, Executive Vice President of SCUT) den Vertrag für das Institut. Anwesend waren außerdem die Förderer des Instituts: die Stadt Ingolstadt (vertreten durch Pressesprecher Dr. Gerd Treffer und EGZ-Leiter Hannes Schleeh) und Audi (vertreten durch Herrn Michael Groß, Director Human Resources Audi China).
Das Konfuzius Institut ist analog zum deutschen Goethe-Institut eine Einrichtung zur Förderung der Kenntnisse der chinesischen Sprache und Kultur im Ausland. Es fördert die internationale kulturelle Zusammenarbeit, unter anderem durch Kulturveranstaltungen und Festivalbeiträge in den Bereichen Film, Tanz, Musik, Theater, Ausstellungen und Literatur. Der Öffentlichkeit stehen eine Bibliothek und vielfältige Publikationen zur Verfügung, die ein modernes Chinabild vermitteln sollen.
Das Ingolstädter Institut, das den Namen Audi Konfuzius Institut Ingolstadt trägt, ist als An-Institut der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) geplant. Auf chinesischer Seite ist der Partner die renommierte South China University of Technology (SCUT), die im Automotive-Bereich weltweit sehr gut gerankt ist und nahe der Partnerstadt Foshan und der dortigen Audi-Fertigung gelegen ist. Die Geschäftsführung, bestehend aus zwei Direktoren, übernehmen THI-Professor Dr. Peter Augsdörfer sowie ein chinesischer Kollege von der SCUT. 

24. Mai 2017: Audi Konfuzius-Institut Ingolstadt eröffnet

Mit einem Festakt und einem kulturellen Rahmenprogramm für die Öffentlichkeit ist das Audi Konfuzius-Institut Ingolstadt (AKII) feierlich eröffnet worden. Bei der Eröffnungsfeier an der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) waren sich alle einig: Das AKII ist eine Bereicherung für Ingolstadt als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort.

Das Konfuzius Institut ist eine gemeinnützige Einrichtung zur Förderung der Kenntnisse der chinesischen Sprache und Kultur im Ausland. So soll auch das AKII eine Drehscheibe für den kulturellen Austausch und für interkulturelle Begegnungen werden. „Mit unserem Angebot für die Öffentlichkeit wollen wir gezielt den interkulturellen Dialog zwischen Deutschland und China fördern und die chinesische Kultur auch in Ingolstadt erlebbar machen“, so Prof. Dr. Peter Augsdörfer, Direktor des AKII.

Das AKII bietet Kurse und Veranstaltungen für die Öffentlichkeit an, von Chinesisch-Kursen auf allen Niveaustufen über Workshops in chinesischer Kalligraphie und Tuschemalerei und Teezeremonie bis hin zu kulturellen Veranstaltungen mit Tanz und Musik. Der Öffentlichkeit stehen eine Bibliothek und vielfältige Publikationen zur Verfügung.

Weitere Informationen zum AKII sowie zu aktuellen Veranstaltungen des Instituts finden Sie unter: http://audi-konfuzius-institut-ingolstadt.de/

06. Juli 2017: THI und KU erhalten 15 Millionen Euro für Innovationsallianz „menschINBewegung“

Die Technische Hochschule Ingolstadt (THI) und die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) haben sich mit ihrem gemeinsamen Verbundantrag „Innovationsallianz menschINBewegung“ erfolgreich um eine Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung beworben: In den kommenden fünf Jahren erhalten KU und THI dafür eine Fördersumme von bis zu 15 Millionen Euro.

Die THI und die KU wollen mit ihrer Innovationsallianz aktiv einen breiten und kontinuierlichen Dialog anstoßen, um Forschung und Entwicklung noch stärker am gesellschaftlichen Nutzen auszurichten und Innovationen tragfähig zu machen. Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger sowie die beiden Hochschulen sollen auf diese Weise Ko-Produzenten von Wissen und Innovationen werden. 
Themenfelder, die in Zukunft für die Region Ingolstadt übergreifende Bedeutung haben:

-    Innovative Mobilität: In diesem Bereich wollen die beiden Hochschulen die Innovationskraft der Automobilindustrie als prägende Schlüsselbranche stärken sowie gemeinsam mit Unternehmen der Region neue Mobilitätskonzepte entwickeln und sie der breiten Bevölkerung zugänglich machen. Dabei sollen neben technischen Fragen des vernetzten und automatisierten Fahrens auch das Verhalten und die Anforderungen von Mobilitätsnutzern untersucht werden. Dazu werden Ingenieure unter anderem mit Psychologen, Soziologen und Philosophen kooperieren.
-    Digitale Transformation: Die KU und die THI sollen als „digitale Lernorte“ in der Region gestärkt werden. Die beiden Hochschulen wollen KMU und Bürger über digitale Lern- und Beratungsangebote stärker an digitale Technologien heranführen und darauf aufbauend digitale Geschäftsmodelle und Ausgründungen in der Region fördern
-    Nachhaltige Entwicklung: Die KU und die THI möchten die Schlüsselakteure der Region mit maßgeblichen Initiativen auf Landes- und Bundesebene vernetzen. Ziel ist es, Kommunalpolitik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu sensibilisieren für die Megathemen Energiewende, Bewältigung der Folgen des Klimawandels und daraus resultierende Anforderungen an eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung.
-    Bürgerschaftliches Engagement: Mit den Leitfragen, welchen Beitrag die Hochschulen zur Stärkung der Bürgerbeteiligung an einer nachhaltigen Regionalentwicklung leisten können und wie sich das kreative Potenzial der Zivilgesellschaft zur Erhöhung der Lebensqualität und Innovationskraft aktivieren lässt, beschäftigt sich der vierte Transfercluster. Geplant ist unter anderem die Etablierung einer zentralen Anlaufstelle, die bürgerschaftliches Engagement bündelt, an ein hochschulübergreifendes Studienprogramm zu Transferfragen sowie maßgeschneiderte Beratungs- und Weiterbildungsangebote, die Kompetenzen vermitteln, um gesellschaftliche Beteiligungsprozesse moderieren zu können. Auch das gesellschaftliche Engagement von Kindern und Jugendlichen in der Region und die Vermittlung von verantwortungsvollem Handeln in Kooperation mit Partnerschulen gehören zum Arbeitsfeld dieses Themenclusters.

Das mittel- bis langfristige Ziel der „Innovationsallianz menschINBewegung“ besteht darin, ein dauerhaftes Netzwerk zu etablieren, innerhalb dessen ein kontinuierlicher Dialog und Ideen-, Wissens- und Technologietransfer zwischen den beteiligten Akteuren stattfindet.