Mit Forschung zu Künstlicher Intelligenz in die Zukunft: THI feiert ein Jahr „AImotion Bavaria“

Wissenschaftsminister Bernd Sibler lobt die Innovationskraft der TH Ingolstadt.

Besucher bei der Poster Session

Poster Session: Prof. Dr. Matthias Uhl (rechts) informierte Wissenschaftsminister Bernd Sibler (links) und THI-Präsident Prof. Dr. Walter Schober (Mitte) über seine Forschung. (Quelle: THI)

Vor ziemlich genau einem Jahr wurde an der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) das Institut „AImotion Bavaria“ gegründet. Es bündelt die Aktivitäten rund um den KI-Mobilitätsknoten, den Ministerpräsident Markus Söder im Rahmen der Hightech Agenda Bayern an der THI angesiedelt hat. Bei einem Festakt am Dienstagabend kamen die beteiligten Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeiter zusammen, um eine Rückschau zu halten sowie einen Ausblick in die Zukunft zu werfen. Bayerns Staatsminister für Wissenschaft, Bernd Sibler, hatte es sich nicht nehmen lassen, bei der Jubiläumsfeier dabei zu sein. Er sagte: „Künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie der Zukunft hat das Potenzial, unsere Gesellschaft grundlegend zu verändern. In Ingolstadt haben wir beste Voraussetzungen, um KI im Bereich der Mobilität weiter voran zu bringen.“ Deswegen investiere Bayern kraftvoll in die Rahmenbedingungen für exzellente KI-Forschung, „damit wir die klügsten Köpfe in den Freistaat holen“.

Allein durch die Hightech Agenda Bayern und die Hightech Agenda Plus fließen rund 3,5 Milliarden Euro zusätzlich in Schlüsseltechnologien wie die Künstliche Intelligenz. „Denn die Zukunft unseres Landes hängt von unserer Innovationskraft ab. Die TH Ingolstadt ist eine starke Hochschule, die diese Innovationskraft hervorragend unter Beweis stellt“, so Sibler. Hier habe man deshalb den idealen Standort für den KI-Mobilitätsknoten gefunden.

THI-Präsident Prof. Dr. Walter Schober dankte Minister Bernd Sibler für die starke Unterstützung in diesem Bereich. Im vergangenen Jahr konnte die THI bereits 15 der 20 Professorenstellen besetzen, zwei befinden sich derzeit im Berufungsverfahren. Die Zahl der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter soll sich bis Ende 2022 von bisher 35 auf rund 70 verdoppeln. Bis 2025 will die THI den KI-Knoten auf 120 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausbauen. „Wir unterstützen damit die digitale Transformation unserer Region – und stärken den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Bayern“, sagte Prof. Dr. Walter Schober.

Um die Forschung zu veranschaulichen hatten die Forscherinnen und Forscher rund um Institutsleiter Prof. Dr. Michael Botsch eine umfangreiche Poster-Session in der Aula der THI vorbereitet. Spannende Einblicke boten sich so rund um Künstliche Intelligenz in den Themenfeldern automatisiertes Fahren, autonomes Fahren und digitale Produktion. So erklärte zum Beispiel Jeremias Gerner den interessierten Gästen gerne seine Forschung zu nachhaltiger Stadtentwicklung, in deren Rahmen er sich mit intelligenter Ampelschaltungen in Ingolstadt befasst. Bei Dr. Sebastian Krügel beispielsweise steht die Ethik und die Akzeptanz von KI im Vordergrund. Er forscht daran, was den Menschen bei autonom fahrenden Fahrzeugen wichtig ist, welche moralischen Werte sie einem Auto zuschreiben. Die Forschungsthemen sind vielfältig und weisen einer spannenden Zukunft den Weg.

Die Jubiläumsveranstaltung ist Teil der Wissenschaftswoche für Künstliche Intelligenz. In deren Rahmen fand auch die erste International AI@motion Network Conference statt. An der THI und international zugeschaltet treffen sich in hybridem Format Forschende und Unternehmen mit Fokus auf Künstlicher Intelligenz und Mobilität mit dem Ziel, ein regionales und internationales Netzwerk zu Künstlicher Intelligenz aufzubauen.

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