Ministerpräsident Dr. Markus Söder eröffnet an der Technischen Hochschule Ingolstadt den bayernweit ersten Modulbau der Hightech Agenda Bayern

Rekordbauzeit von unter neun Monaten – Modellcharakter für Hochschulen in ganz Bayern.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder besucht zur Einweihung das neue Modulgebäude der Technischen Hochschule Ingolstadt, im Bild bei seinem Grußwort. (Foto: THI)

Die Technische Hochschule Ingolstadt (THI) hat ihren Ingolstädter Campus erweitert. Der neue Modulbau ist bayernweit der erste, der im Rahmen der Hightech Agenda Bayern fertiggestellt wurde. Er schafft die durch das starke Wachstum der Hochschule notwendige Erweiterung um circa 1200 Quadratmeter Nutzfläche für Hörsäle, Büros, neue Labore in den Bereichen Gesundheit/Life Science und Technisches Design sowie das Center of Entrepreneurship, das alle Gründungsaktivitäten an der THI koordiniert. Am Montag, 31. Januar, wurde der Modulbau im Beisein von Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Staatsminister Bernd Sibler offiziell eingeweiht.

Der neue Modulbau wurde mit knapp sechs Millionen Euro aus der Hightech Agenda Bayern finanziert und in einer Rekordzeit von weniger als neun Monaten errichtet. Dazu hat die THI in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Hochbauamt in Eigenregie die Bodenplatte erstellt und über eine Ausschreibung den Modulbau „bestellt“. Dieser wurde dann analog einem Fertighaus auf der Bodenplatte aufgebaut. Das spare Zeit und Kosten und habe Modellcharakter für die effiziente Schaffung von Räumlichkeiten an Hochschulen in ganz Bayern, waren sich die Beteiligten einig. Staatliche Bauten nehmen sonst zwischen Bauantrag und Bezug oft bis zu sechs Jahre Zeit in Anspruch.  

Ministerpräsident Dr. Markus Söder sagte in seinem Grußwort: „Mit dem KI-Knoten gehört Ingolstadt zur wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Halsschlagader Bayerns und ist erste Adresse für Mobilität. Wissenschaft gibt Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit. Wir schaffen Jobs der Zukunft für die nächste Generation“.

Rekord-Bauzeit von unter neun Monaten

THI-Präsident Prof. Dr. Walter Schober sagte: „Wir danken der bayerischen Staatsregierung für die Initiative der Errichtung von Modulbauten an bayerischen Hochschulen. Wir freuen uns, in Ingolstadt das erste dieser Gebäude einweihen zu können. Eine Bauzeit von unter neun Monaten zwischen Bodenaushub und Bezug und ein Qualitätsstandard, der dem von Regelbauten entspricht, sind herausragend. Das hilft uns, die durch das schnelle Wachstum bedingte Raumnot zu bewältigen.“

Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte: „Die Zukunft unseres Landes hängt von unserer Innovationskraft ab. Wie hier in Ingolstadt investieren wir mit unser Hightech Agenda Bayern und ihrem Beschleunigungsprogramm Hightech Agenda Plus bayernweit in Personal und Infrastruktur. Dass der Modulbau hier an der TH Ingolstadt so schnell umgesetzt werden konnte, zeigt, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen, um diese Rahmenbedingungen noch weiter zu verbessern. Mein Dank geht hier insbesondere an die Hochschule und an das Staatliche Bauamt.“

KI-Mobilitätsknoten wird weiter aufgebaut

Ministerpräsident Söder und Wissenschaftsminister Sibler informierten sich im Anschluss bei einem Rundgang über die Fortschritte beim Aufbau des KI-Mobilitätsknoten AImotion Bavaria. Bereits 14 der 20 Professuren für Künstliche Intelligenz aus der Hightech Agenda Bayern sind besetzt, zusätzlich sind zwei Rufe erteilt und vier Professuren in Ausschreibung. AImotion fokussiert das Thema KI auf drei Handlungsfelder: Autonomes Fahren, Unbemanntes Fliegen und Automobile Produktion.

Wissenschaftsminister Sibler betonte beim Rundgang vor Ort: „Die TH Ingolstadt stellt ihre Innovationskraft hervorragend unter Beweis und hebt die KI-Forschung zusammen mit zahlreichen Netzwerkpartnern in der Region, national sowie international auf ein neues Level. Hier haben wir den idealen Standort für unseren KI-Mobilitätsknoten gefunden.“

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