Fortschritt für den Campus Neuburg der Technischen Hochschule Ingolstadt: Bayerischer Landtag stimmt dem Kauf des Lassigny-Areals durch die Immobilien Freistaat Bayern zu

Stadtansicht Neuburg an der Donau. Quelle: Stadt Neuburg an der Donau

Stadtansicht Neuburg an der Donau. Quelle: Stadt Neuburg an der Donau

Ein weiterer Meilenstein für den Campus Neuburg der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) ist erreicht: Der Bayerische Landtag hat dem Ankauf des größten Grundstücks auf dem Areal der ehemaligen Lassigny-Kaserne durch die Immobilien Freistaat Bayern (IMBY) grundsätzlich zugestimmt. Damit kann der Staatsbetrieb, der u.a. für den Erwerb und die Verwaltung der Immobilien des Freistaates Bayern zuständig ist, den Ankauf nun voranbringen.

Dieser Hauptanteil der zu erwerbenden Flächen, der rund 31.000 Quadratmeter umfasst, wird von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) verwaltet, die das Immobilienmanagement des Bundeseigentums betreibt. Dazu kommen 4.500 Quadratmeter, die für studentisches Wohnen genutzt werden sollen.

Neben der BImA-verwalteten Fläche, deren Ankauf nun vom Bayerischen Landtag genehmigt wurde, sind weitere Teilflächen auf dem Lassigny-Areal im Besitz der Stadt Neuburg an der Donau (vier Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 7.815 Quadratmetern) sowie des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen (zwei Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 2.465 Quadratmetern). Sowohl der Stadtrat der Stadt Neuburg als auch der Kreisausschuss des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen haben der Veräußerung der Flächen grundsätzlich zugestimmt, hier bedarf es keiner weiteren Zustimmung durch den bayerischen Landtag. Eine weitere kleine Fläche auf dem Lassigny-Areal befindet sich bereits im Eigentum des Freistaats Bayern.

Nach dem Flächenerwerb steht als nächster Schritt nun der Architektenwettbewerb an. Bereits im Wintersemester 2021/22 starten planmäßig rund 80 Studierende auf dem Campus Neuburg. Dafür wird als Interimsräumlichkeit auf dem Lassigny-Areal eines der denkmalgeschützten Gebäude saniert sowie bis zum Wintersemester 2022/23 ein Modulbau errichtet. Die restlichen zu sanierenden und neu zu errichtenden Gebäude sollen ab 2025 sukzessive bezogen werden können.

Für Wissenschaftsminister Bernd Sibler ist damit „ein großer Schritt in Richtung Campus Neuburg“ getan: „Der bevorstehende Ankauf des Areals zeigt, wie sehr wir hinter dem Ausbau der TH Ingolstadt stehen. Wir können jetzt durchstarten und in enger Abstimmung mit der Bauverwaltung die weiteren Schritte gehen. Der Campus Neuburg wird ein weiteres Aushängeschild der THI werden: modern, zukunftsgerichtet, nachhaltig. Ganz im Sinne unserer großen bayernweiten Technologieoffensive Hightech Agenda Bayern, über die wir wichtige Vorhaben wie den Campus Neuburg weiter beschleunigen. Schon heute freue ich mich auf meinen ersten Besuch am neuen Campus.“

Prof. Dr. Walter Schober, Präsident der Technischen Hochschule Ingolstadt: „Es freut uns, dass dem Grundstückserwerb nun nichts mehr im Wege steht und wir damit dem Campus Neuburg, der vielfältige Möglichkeiten im Hinblick auf studentisches Lernen, Arbeiten und Wohnen bietet, einen entscheidenden Schritt näher kommen. Wir freuen uns, im nächsten Jahr den Studienbetrieb aufzunehmen.“

Dr. Bernhard Gmehling, Oberbürgermeister der Stadt Neuburg: „Die Nachricht, dass jetzt gekauft und damit weiterentwickelt werden kann, ist für Neuburg an der Donau gerade zur schwierigen Coronazeit unglaublich wertvoll. Es freut mich sehr, dass dieser Meilenstein auf dem Weg zur Hochschulstadt Neuburg bewältigt wurde. Ich bedanke mich im Namen des Stadtrates und der Bürgerschaft bei allen, die zum wichtigen Schritt beigetragen haben.“

Peter von der Grün, Landrat des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen: „Das ist eine sehr gute Nachricht auch für den Landkreis, denn der THI-Campus wird das Bildungsangebot im Landkreis um eine wichtige Säule erweitern und bereichern. Deshalb haben wir im April mit einem Grundsatzbeschluss zum Verkauf zweier Landkreis-Grundstücke die Weichen für die weitere Entwicklung gestellt. Die Realisierung des THI-Campus rückt nun wieder ein Stück näher.“

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