Digitaler Wandel an den Hochschulen in Bayern: THI ist bei Förderrichtlinie erfolgreich

Der Digitalisierungskolleg „eTHIcs“ soll Studierende für den digitalen Wandel qualifizieren

Der Digitalisierungskolleg „eTHIcs“ soll Studierende für den digitalen Wandel qualifizieren. (Quelle: Pixabay)

Das Bayerische Forschungsinstituts für Digitale Transformation (bidt) fördert 13 Digitalisierungskollegs an Hochschulen in ganz Bayern, um Studierende noch stärker für den digitalen Wandel zu qualifizieren. Die Technische Hochschule Ingolstadt (THI) erhält im Rahmen der Förderlinie knapp 550.000 Euro zur Einrichtung eines Digitalisierungskollegs „eTHIcs“.

Digitale Technologien wirken in den Alltag jedes Einzelnen hinein. Aus diesem Grund wird für alle wissenschaftlichen Fächer ein Verständnis der technischen Grundlagen sowie des Wirkens digitaler Technologien immer wichtiger. „Ziel des Projekts „eTHIcs“ ist es, ein studienübergreifendes Lehrangebot zu Technikakzeptanz, Technikfolgen und Ethik mit starkem Bezug zu KI zu schaffen.“, erklärt Projektleitung Prof. Dr. Matthias Uhl (Forschungsprofessur Gesellschaftliche Implikationen und ethische Aspekte der KI). Dafür werden neue Maßnahmen als Querschnittsangebot in den Studienverlauf integriert und das Lehrangebot der Hochschule durch das Digitalisierungskolleg erweitert.

Im Mittelpunkt der Maßnahmen des Digitalisierungskollegs steht die Etablierung des Zertifikats „eTHIcs“, das über mehrere Semester hinweg erworben werden kann. Dabei erlernen die Studierenden zuerst Grundlagen zu KI und Ethik im Rahmen einer Ringvorlesung und einer „eTHIcs conference“. Über ein Praxisprojekt („Summer School eTHIcs“) wird im Anschluss die Anwendung und Vertiefung der erworbenen Kompetenzen in interdisziplinären Teams gefördert. Co-Projektleitung Prof. Dr. Marc Aubreville (Forschungsprofessur Bildverstehen und medizinische Anwendung der künstlichen Intelligenz) freut sich: „Das Projekt ermöglicht uns, die Studierenden für dieses sehr relevante Themenfeld zu sensibilisieren und mit ihnen gemeinsam KI-basierte Lösungen gesamtgesellschaftlich zu denken.“

Das Projekt wird zum 1. September 2022 starten und läuft bis Ende August 2026.

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