THI unterzeichnet Zielvereinbarungen mit dem Bayerischen Wissenschaftsministerium

Digitalisierung und Frauenförderung im Fokus

Foto: Bei der Unterzeichnung der Zielvereinbarungen (v.l.): Staatsminister Bernd Sibler und THI-Präsident Prof. Dr. Walter Schober. Foto: Alexandra Beier/StMWK

Die Technische Hochschule Ingolstadt (THI) hat mit dem Bayerischen Wissenschaftsministerium neue Zielvereinbarungen für die Jahre 2019 bis 2022 geschlossen. THI-Präsident Prof. Dr. Walter Schober und Staatsminister Bernd Sibler unterzeichneten die Vereinbarungen bei einer feierlichen Zusammenkunft aller bayerischen Hochschulpräsidentinnen und -präsidenten in der Münchner Pinakothek der Moderne.

Mit den Zielvereinbarungen verpflichten sich die bayerischen Hochschulen zu fest definierten Maßnahmen, um ihre Leistungsfähigkeit zu sichern und zu steigern. Dazu werden der THI in den Jahren 2019 bis 2022 insgesamt rund 3,2 M-€ bereitgestellt. Darüber hinaus sichert der Freistaat Bayern den Hochschulen verlässliche finanzielle Rahmenbedingungen für die Zielvereinbarungsjahre zu.

Ein Kernziel der THI ist es, in den kommenden vier Jahren die Digitalisierung in der Lehre und Organisation weiterzuentwickeln. Digitalgestützte Lehrformate sollten in einem neu geschaffenen Kompetenzzentrum für digitale Lehre entwickelt und umgesetzt werden. Ebenfalls soll ein Leitbild für die Lehre erarbeitet werden. Die Hochschulverwaltung soll ebenfalls digitaler werden; dazu zählt die Einführung eines Finanzmanagementsystems ebenso wie die Etablierung digitaler Arbeitsprozesse.

Daneben stellt sich die THI dem Ziel, ihr Talentförderprogramm von derzeit 80 geförderten Studierenden auf 120 auszuweiten und einen Talentpool mit 500 Studierenden aufzubauen. Des Weiteren sollen Gründungen aus der Hochschule heraus durch eine verstärkte Gründerförderung in der Lehre unterstützt werden.

In der Forschung soll die Stärkung der THI als führende Hochschule in diesem Bereich unter anderem durch die Etablierung des Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz AININ, den Aufbau des geplanten Fraunhofer-Anwendungszentrums und die Einrichtung eines Forschungsförderfons für Nachwuchswissenschaftlerinnen erfolgen. 

Die Frauenförderung wird ebenfalls einen Fokus im Zielvereinbarungszeitraum bilden. Neben der Förderung von Nachwuchsforscherinnen soll auch die Berufungsquote von Professorinnen weiter gesteigert werden.

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