NEED-Abschlusskonferenz in Namibia

Erneuerbare Energien im südlichen Afrika stärken - ein Bericht des NEED-Teams

Vom 24. bis 26. Juli 2017 fand an der Namibia University of Science and Technology (NUST) in Windhoek, Namibia, die Abschlusskonferenz des Projekts „Network of Energy Excellence for Development“ (NEED) statt. Während der vergangenen dreieinhalb Jahre haben fünf Universitäten aus Botswana, Deutschland, Namibia und Sambia ihre Kräfte gebündelt, um Strukturen für die Entwicklung technischen Knowhows zu schaffen, relevante Stakeholder zusammen zu bringen und das Bewusstsein und die Bereitschaft zu fördern, in den Zielländern nachhaltige Maßnahmen zur Entwicklung von Technologien im Bereich der Erneuerbaren Energien zu ergreifen.

Die Veranstaltung begann am Montag, 24. Juli, mit einem Empfang und einem Galadinner in der NUST Hotel School. Als Gastgeber der Konferenz begrüßte NUST Vizekanzler Prof. Tjama Tjivikua 20 geladene Gäste, darunter Diplomaten und Vertreter aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien im Auftrag des NEED-Projektteams. S.E. Hon. Obeth Kandjoze, Minister für Bergbau und Energie, hielt die Hauptrede.

Mit dieser Abschlussveranstaltung brachte das NEED-Team erneut die Schlüsselakteure des Sektors Erneuerbare Energien in Namibia und weiterer Partnerländer in der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika, der SADC-Region, zusammen, um die Nutzung und die Zusammenarbeit im Bereich Technologien Erneuerbarer Energien weiter zu fördern. Darüber hinaus diente die Konferenz als perfekte Gelegenheit, die offizielle Institutionalisierung des NEED-Forschungsnetzwerks –  Hauptziel des Projekts – bekannt zu geben und zu feiern. "Es ist uns eine große Freude, unser Langzeit- Netzwerk NEED heute mit so vielen unserer wichtigsten Stakeholder aus 3 ½ Jahren Projektlaufzeit zu starten. Obwohl das Projekt nun endet, freuen wir uns sehr darauf, unsere Arbeit im EE-Bereich in der Region fortzusetzen, nicht nur als Projektteam, sondern vor allem zusammen mit unseren langjährigen und potenziellen neuen Partnern ", sagte NEED-Projektleiter Prof. Wilfried Zörner von der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI).

Die eigentliche Konferenz fand im NUST Auditorium statt und wurde gemeinsam von S.E. Jana Hybaskova, EU-Botschafterin und Delegationsleiterin und Prof. Tjama Tjivikua eröffnet. Neben der Präsentation der Projektaktivitäten und der wichtigsten Errungenschaften aller NEED-Partner beinhaltete das Programm unter anderem eine Ausstellung von Partnern, die im Bereich der Erneuerbaren Energien im südlichen Afrika tätig sind. Darüber hinaus wurde in einer Podiumsdiskussion mit NEED-Stakeholdern wie dem SADC Centre for Renewable Energy and Energy Efficiency, TESLA Energy Solutions und ALENSY die bisherige und mögliche künftige Zusammenarbeit mit dem NEED-Netzwerk diskutiert. Um dem Publikum einen Einblick in die Aktivitäten anderer Akteure der Branche zu geben, stellten Dr. Eilu von der Makerere University, Uganda und Dr. Rapitsenyane von der University of Botswana ihre inhaltlich vergleichbaren EU-finanzierten Projekte vor. Dr. Eilu gab einen Einblick in die Errungenschaften der Projekte "ENRICH" und "SUCCEED", Dr. Rapitsenyane stellte die Ergebnisse des Projekts "LeNSes" vor, die alle Anfang 2017 endeten. Das NEED-Projekt selbst wird über das ACP Science and Technology (ACP S&T) Programme der Europäischen Union gefördert.

Mit mehr als 60 Teilnehmern war die Abschlusskonferenz des NEED-Projekts ein voller Erfolg. Weitere Informationen über vergangene und zukünftige Aktivitäten finden Sie unter www.need-project.org. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an info@need-project.org.

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