Institut für Akademische Weiterbildung legt Ergebnisse der Studienanfängerbefragung vor

Persönliche Weiterbildung und beruflicher Aufstieg als Motivatoren

Symbildbild. Quelle: IAW

Das Institut für Akademische Weiterbildung (IAW) der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) hat die Ergebnisse der Studienanfängerbefragung 2018 vorgelegt. In der Umfrage wurden die Erstsemester der berufsbegleitenden Studiengänge der THI nach ihrer Motivation für ein Studium neben dem Beruf befragt – mit sich klar abzeichnenden Trends:

Wie im vergangenen Jahr wurde die persönliche Weiterentwicklung als Hauptmotiv für die Aufnahme eines berufsbegleitenden Studiums (83 Prozent) genannt. Weitere Gründe waren die Erweiterung der eigenen beruflichen Kompetenzen (70 Prozent) und die Verbesserung der Karrierechancen (63 Prozent). Ziel der Befragten war es primär, durch das Studium neben dem Beruf im derzeitigen Unternehmen aufzusteigen (74 Prozent).

Die Studienanfängerbefragung spiegelt auch den wachsenden Bedarf an akademischen Weiterbildungsangeboten wider: 83 Prozent der Befragten gaben an, sie hätten sich nicht für ein Studium entschieden, wäre es nicht möglich gewesen, berufsbegleitend zu studieren. Die Umfrage zeigt zudem, dass am IAW besonders viele „Studienpioniere“ studieren. 60 Prozent der befragten Studierenden sind Personen, deren Elternhaus keinen akademischen Hintergrund aufweist. Damit gelingt es insbesondere durch die akademische Weiterbildung, neue Zielgruppen an die Hochschulen zu bringen und damit einen wichtigen Beitrag für die aktuellen und zukünftigen Fachkräftelücken zu leisten.

Auch Unternehmen scheinen zunehmend die Chance zu nutzen, ihre Mitarbeiter durch Weiterbildungsangebote zu entwickeln und zu binden. Ein Großteil der befragten Studienanfänger wird vom Arbeitgeber durch die Übernahme von Studiengebühren (37 Prozent) und / oder durch zeitliche Freistellung (36 Prozent) unterstützt. Dieser Trend deckt sich mit den Ergebnissen der Studie „Weiterbildungstrends 2018 in Deutschland“ des Meinungsforschungsinstituts Kantar TNS. 88 Prozent der dort befragten Personalverantwortlichen gaben an, Weiterbildung spiele bei der Bindung von Mitarbeitern eine große Rolle.

So wie die Studienanfängerbefragung ist auch die Lehrveranstaltungsevaluation fester Baustein des Qualitätssicherungskonzepts des IAW. Während des Studiums wird jedes Modul mindestens einmal evaluiert. Die Studierenden werden zur Zufriedenheit mit Lerninhalten, Didaktik, Methodik und Praxisorientierung befragt. Hintergrund ist die Sicherstellung einer hohen Qualität der akademischen Weiterbildung. Im Durchschnitt wurden 92 Prozent der 128 evaluierten Module von den Studierenden als „sehr gut bis ausgezeichnet“ bewertet. Die Befragung bescheinigt weiterhin einen hohen Praxisbezug der Lehrveranstaltungen: Zum vierten Mal in Folge befinden die Studierenden die Praxisorientierung der berufsbegleitenden Studiengänge für sehr gut.

Das IAW bietet 23 berufsbegleitende Bachelor-, Master- und MBA-Studiengänge an sowie diverse Zertifikate und Seminare in den Bereichen Automotive, Technik, Wirtschaft, IT und Gesundheitsmanagement. Weitere Informationen finden Sie unter www.iaw-in.de.

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