AWARE-Workshop in Joinville, Brasilien

Titel: "U4i: A University for the Industry of the Future" - Ein Bericht des AWARE-Teams

KUKA-Demo für die THI-Delegation. Quelle: UFSC

Paneldiskussion mit Prof. Dr. Werner Huber (THI), Dr. Herbert Negele (BMW), Prof. Dr. Harald Göllinger (THI) und Eduard Mekhalian (KUKA). Quelle: UFSC

Eröffnung des Workshops mit Anne-Sophie Lohmeier. Quelle: UFSC

Mit ihrem auf Mobilitätstechnologien spezialisierten Standort in Joinville hat die UFSC als erste lateinamerikanische Bundesuniversität ihren Hauptsitz in einem Business Park eröffnet. Zum Anlass der Eröffnung des Campus organisierte das AWARE-Netzwerk einen Workshop, der die dort angesiedelten Industrieunternehmen zu einem offenen Dialog mit der Universität einlud. Im Zentrum des Workshops standen die Zukunftstechnologien in der Mobilitätsbranche und die Frage, welche Schlüsselkompetenzen die Universitäten künftig vermitteln sollten, um dem künftigen Bedarf der Zukunftsindustrien gerecht zu werden. Joinville ist neben São Paulo eine der stärksten Industrieregionen Brasiliens.

Das Programm eröffnete am Vormittag über Keynotes von Dr. Herbert Negele, BMW-Entwicklungsleiter am Standort Brasilien, und Eduard Mekhalian, Leiter von KUKA Roboter Brasilien, aktuelle Einblicke in Technologietrends und Schlüsselkompetenzen im Mobilitätsbereich. Eine Paneldiskussion mit beiden Keynote-Speakern und den THI-Professoren Prof. Dr. Werner Huber und Prof. Dr. Harald Göllinger schlossen diese Session ab.

Am Nachmittag wurden 40 Industrievertreter und Hochschulforscher und -administratoren der UFSC eingeladen, über die Diskurs-Methode World-Café in den Dialog zu treten, um an sechs verschiedenen Thementischen Lösungen für eine engere Zusammenarbeit zwischen Academia und Industrie zu arbeiten: Wie müssen sich die Hochschulen künftig weiterentwickeln, um Studierenden die in Zukunft gefragten Schlüsselkompetenzen zu vermitteln? Was fehlt aktuell in der brasilianischen Hochschullandschaft, um eine engere Kooperation mit der Industrie einzugehen? Welche Best-Practice-Bespiele in Deutschland ließen sich auf das brasilianische Ökosystem übertragen? Die Ergebnisse der Diskussionsrunden sollen im Anschluss des Workshops zusammengefasst und dem Wissenschaftsministerium in Brasilien vorgelegt werden.

Zum Abschluss stellte Prof. Dr. Alessandro Zimmer, derzeit Gastprofessor an der THI, einen Vergleich zwischen dem deutschen und dem brasilianischen Ökosystem auf und ein Vertreter des Ministeriums für Innovation, Technologie und Wissenschaften stellte aktuelle und künftige Förderprogramme vor, die die Industrie und Academia künftig näher zusammenbringen sollen.

Die über das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ/DAAD) geförderte Veranstaltung fand im Rahmen des neuen Förderprojekts "AIM – Automotive. Innovation. Momentum." statt, welches zum Ziel hat, die Lehre in Brasilien anwendungsorientierter und marktnäher zu gestalten. Darüber hinaus erhielt U4i von weiteren Sponsoren Unterstützung, u.a. KUKA, Bühler, Pixida, Pollux, Rohde&Schwarz und Zeiss.

Mehr Informationen: https://www.u4i2018.com/home-page

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