THI gründet bayerisches Afrika-Forschungsinstitut BRIAS mit

Erstmalige Bündelung wissenschaftlicher Afrika-Kompetenzen im Freistaat

Die Technische Hochschule Ingolstadt hat zusammen mit drei weiteren bayerischen Hochschulen das erste Bayerische Forschungsinstitut für Afrikastudien (BRIAS) auf den Weg gebracht. Am Donnerstag, 6. Februar, unterzeichnete Präsident Prof. Dr. Walter Schober in Beisein von Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle den Kooperationsvertrag zusammen mit den Präsidenten der Universität Bayreuth, der Hochschule für angewandte Wissenschaften Neu-Ulm sowie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

„BRIAS bündelt erstmals bayernweit die wissenschaftlichen Kompetenzen zum Themenfeld Afrika“, so Prof. Dr. Wilfried Zörner, BRIAS-Initiator an der Technischen Hochschule. Das multidisziplinäre Forschungsinstitut will Politik und Gesellschaft für afrikarelevante Themen sensibilisieren und Kooperationen mit afrikanischen Forschungspartnern fördern. Die Technische Hochschule Ingolstadt bringt sich dabei mit ihrem Institut für neue Energiesysteme (InES) ein. Zusammen mit afrikanischen Kooperationshochschulen erforscht es Möglichkeiten der Energiegewinnung für lokale Anwendungen auf dem afrikanischen Kontinent. Die weiteren BRIAS-Partner stellen unter anderem ihre Erfahrungen aus den Bereichen Medizin und Gesellschaftswissenschaften zur Verfügung.

Fotovermerk: (von links): Prof. Dr. Dymitr Ibriszimov (Universität Bayreuth), Prof. Dr. Stefan Leible (Präsident der Universität Bayreuth), Prof. Dr. Uta Feser (Präsidentin der Hochschule für angewandte Wissenschaften Neu-Ulm), Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, Prof. Dr. Dr. h. c. Alfred Forchel (Präsident der Julius-Maximilians-Universität Würzburg), Prof. Dr. Dr. h. c. Gerhard Bringmann (Julius-Maximilians-Universität Würzburg), Prof. Dr. Walter Schober (Präsident der Technischen Hochschule Ingolstadt), Prof. Dr. Wilfried Zörner (Technische Hochschule Ingolstadt). Foto: Universität Bayreuth