Hochschule Ingolstadt vereinbart Kooperation mit Universität in Botswana zu Erneuerbaren Energien

Seit elf Jahren betreibt das Kompetenzfeld Erneuerbare Energien der Hochschule Ingolstadt Forschung zu Solarenergie- und Energiesystemtechnik. Um die daraus resultierende Leuchtturm-Funktion auch im internationalen Kontext weiter zu festigen, hat die Hochschule nun eine akademische Kooperation mit der Botswana International University of Science and Technology (BIUST) vereinbart. Eine Delegation der Hochschule Ingolstadt reiste dazu mit Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) in das südliche Afrika, um sich dort mit Wissenschaftlern und Vertretern der botswanischen Regierung über die nächsten Schritte der Zusammenarbeit in Forschung und Lehre abzustimmen.

Konkret soll ein nachhaltiges Energiesystem für lokale Touristenunterkünfte, sogenannte Tourist Lodges, in den zahlreichen Nationalparks entwickelt werden. Beispielhaft ist die Errichtung einer solchen Lodge am neuen Campus der BIUST geplant, welche ausgestattet mit umfangreicher Messtechnik anschließend auch als Forschungslabor für botswanische Studierende dienen soll. „Damit steht die gemeinsam von botswanischen und Ingolstädter Wissenschaftlern und Studierenden entwickelte „EcoEdu-Lodge“ nicht nur für Ökologie (engl. ECOlogy) sondern auch für Ausbildung (engl. EDUcation)“, so Christoph Trinkl, Leiter des Kompetenzfeld Erneuerbare Energien der Ingolstädter Hochschule. „Im Sinne einer modernen Entwicklungszusammenarbeit profitieren beide Partner von dem gemeinsamen Projekt“, ergänzt Prof. Wilfried Zörner, der als Leiter des Projektes „EcoEdu-Lodge“ ebenfalls mit nach Botswana reiste. An der BIUST sollen durch den angestrebten Wissenstransfer Forschungskapazitäten im Bereich Erneuerbare Energien aufgebaut werden. Neben dem Austausch von Wissenschaftlern wird auch die Einbindung von Studierenden durch Studienprojekte im Rahmen des Studiengangs Technik Erneuerbare Energien angestrebt.