Kernthemen:

  • Simulationsbasierte Modellierung der modularen Produktion
  • Entwicklung von Steuerungsansätzen für die modulare Produktion
  • Untersuchung der Abhängigkeiten der Ansätze von Störeinflüssen wie Maschinenstörungen
  • Ziel: Ableiten von Handlungsempfehlungen für den Einsatz in flexiblen Fertigungssystemen

Kurzbeschreibung:

Heute werden Motoren üblicherweise in Fließfertigung montiert. Alternativ kann zum Umgang mit der Variantenvielfalt zukünftiger Antriebe wie beispielsweise E-Maschinen ein flexibleres modulares Fertigungskonzept verfolgt werden. In diesem führen fahrerlose Transportfahrzeuge die Materialtransporte zwischen entkoppelten modularen Stationen durch. Die Verkettung entfällt. Eine derartige modulare Produktion bietet mehr Flexibilität, beispielsweise kann ein Fertigungsauftrag verschiedene Routen durch das System wählen, um gestörten Maschinen ausweichen zu können. Um diese Flexibilität zu nutzen, muss die Produktionssteuerung entsprechende Entscheidungsstrategien bieten. Die wesentlichen Entscheidungsbereiche sind in der Abbildung dargestellt. Das Promotionsprojekt befasst sich mit Steuerungsalgorithmen, die diese Entscheidungen in einer modularen Produktion treffen und untersucht ihre Eigenschaften in Abhängigkeit von der Dynamik (z. B. Maschinenstörungen) und der Komplexität (z. B. Anzahl Produkttypen) des Produktionssystems. Das Ziel ist ein optimaler Produktionsablauf hinsichtlich der Stations- und Transportfahrzeugauslastungen, der Durchlaufzeiten der Fertigungsaufträge und des Durchsatzes des Produktionssystems.

Ansprechpartner:

Wissenschaftlicher Mitarbeiter Institut für Innovative Mobilität (IIMo)
Sebastian Mayer, M.Sc.
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Raum: S421
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