Kurzbeschreibung

An elektrische Traktions-maschinen für hybrid- oder vollelektrische Fahrzeuge werden hohe Standards an Qualität, Leistungsdichte und Kosten gestellt. Dies erfordert nicht nur die Optimierung am Design der Maschinen, sondern auch bei ihrer Fertigung.

Für die Produktion von Drehfeldstatoren kommen zwei unterschiedliche Technologien zum Einsatz. Der Industriestandard Einziehtechnik besitzt Nachteile, die sich vor allem im Bereich der Elektromobilität zeigen. Zum einen sind Kupferfüllgrad und damit Leistungsdichte begrenzt, was zu kleineren Fahrzeugreichweiten führt. Zum anderen sind bei nachgelagerten Prozessen viele manuelle Tätigkeiten notwendig, die zu hohen Stückkosten und größeren Abweichungen in der Qualität führen.

Die Nadelwickeltechnik ohne Endscheiben im Gegensatz ermöglicht ein exaktes Ablegen des Drahtes und damit maximale Kupferfüllgrade. Weiterhin erlaubt die genaue Drahtablage Automatisierung der nachgelagerten Prozesse.




In diesem Forschungsbereich liegt der Fokus auf die Optimierung der Nadelwickeltechnik. Dafür wird an Automatisierungskonzepten für die Fertigungsschritte Phasenisolation, Bündeln und Verschalten sowie Kontaktieren erforscht. Zweiter Bereich ist die Drahtzugmodellierung und –regelung, um die Spulenqualität zu erhöhen. Weiterhin wird eine automatische Trajektorienplanung angestrebt, die zum Aufbau einer füllgradoptimierten Wicklung verwendet werden soll.

Ansprechpartner

Wissenschaftlicher Mitarbeiter Institut für Innovative Mobilität (IIMo)
Martin Gerngroß, M.Sc.
Tel. : +49 841 9348-6479
Raum : P310
Fax : +49 841 9348-996479
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Wissenschaftlicher Mitarbeiter Institut für Innovative Mobilität (IIMo)
Patrick Herrmann, M.Sc.
Tel. : +49 841 9348-6451
Raum : P310
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