Hochschule Ingolstadt als erste deutsche Fachhochschule im europäischen Council of Doctoral Education

Die Hochschule für angewandte Wissenschaften FH Ingolstadt ist deutschlandweit die erste Fachhochschule, die in den Council of Doctoral Education aufgenommen wird, einem mit der Doktorandenausbildung befassten Gremium der europäischen Universitätsvereinigung EUA. „Wir haben uns als Hochschule ohne Promotionsrecht ganz bewusst für einen Beitritt entschieden“, so Präsident Schweiger. Damit eröffnen sich der Hochschule Ingolstadt neue Gestaltungsspielräume, indem sie beispielsweise auf qualitative Verbesserungen der Doktorandenausbildung hinwirken oder Einfluss auf neue Promotionsstrukturen nehmen kann, all dies in Zusammenarbeit mit anderen europäischen Universitäten.

Nachdem die ganz überwiegende Zahl der im hochschuleigenen Institut für Angewandte Forschung (IAF) tätigen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kooperativ promoviert bzw. eine derartige Promotion an-strebt, wird die Hochschule von einer Mitgliedschaft profitieren. Ferner ergänzt die Mitgliedschaft bereits bestehende Promotionsnetzwerke im In- und Ausland und bietet eine zusätzliche Plattform auf europäischer Ebene, über die gemeinsam mit anderen Mitgliedern zukünftige Strategien gegen-über nationalen und europäischen Institutionen artikuliert werden können.

Mit der Aufnahme der Hochschule Ingolstadt in das Council of Doctoral Education wird deutlich, dass Unterschiede zwischen Universität und Fachhochschule sich standortspezifisch zunehmend nivellieren. Obwohl die Hochschule über kein eigenständiges Promotionsrecht verfügt, ist sie über die Mitgliedschaft im Council nun aufgerufen, aktiv Promotionsprogramme und verwandte Themen mitzugestalten. Die Voraussetzungen wurden hierfür Anfang des Jahres geschaffen, als die Hochschule Ingolstadt als eine von bundesweit bislang fünf Fachhochschulen in die EUA aufgenommen wurde.

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