THI zu Gast auf der Konferenz „Mensch und Computer 2017“ in Regensburg

Anforderungen und Potenziale von automatisiertem Fahren für Senioren

Auf der größten deutschsprachigen Konferenz im Bereich Mensch-Maschine Interaktion, der „Mensch und Computer“, trafen sich von 10. bis 14. September hunderte Wissenschaftler sowie Vertreter aus der Industrie in Regensburg, um im Rahmen von Fachvorträgen, Workshops, Tutorien und Ausstellungen den aktuellen Stand der Forschung im Bereich MMI, Usability und User Experience zu präsentieren und ihre Erfahrungen auszutauschen.

Die Technische Hochschule Ingolstadt war bei dieser renommierten Konferenz durch Prof. Dr. Andreas Riener (Professur für Human-Machine Interface and Virtual Reality), den Doktoranden Anna-Katharina Frison und Thomas Kundinger sowie der Bachelorandin Laura Aigner vertreten.

Im Rahmen eines von Prof. Riener organisierten ganztägigen Workshops wurden generelle Trends, Probleme, und Herausforderungen bei der Transition von manuellem hin in Richtung automatisiertem Fahren interaktiv diskutiert und Handlungsempfehlungen abgeleitet [1]. Thomas Kundinger stellte in diesem Rahmen ein Konzept zur Müdigkeitserkennung von Fahrern durch Wearables vor [2].

Anna-Katharina Frison und Laura Aigner stellten auf dem Workshop „Golden Oldies and Silver Surfers: User Experience Design für eine ältere Zielgruppe“ ihren Forschungsansatz zur Einbindung von Senioren in die Forschung zum automatisierten Fahren vor [3]. Anhand des Vortrages wurden die Vorteile und die Notwendigkeit des automatisierten Fahrens für Senioren vorgestellt, um dieser Zielgruppe den Wunsch nach Mobilität auch im hohem Alter weiter ermöglichen zu können. Des Weiteren wurde der Ansatz präsentiert und diskutiert, wie das automatisierte Fahren für die älteren Menschen attraktiver und angenehmer gestaltet werden kann.

Prof. Dr. Andreas Riener

Literaturquellen:

 [1] Andreas Riener, Bastian Pfleging, Stefan Geisler, Alexander van Laack, Philipp Wintersberger. 2017. 6th Workshop "Automotive HMI": Vehicles in the Transition from Manual to Automated Driving, Workshop at Mensch und Computer (MuC 2017), Regensburg, pp. 7. DOI: doi.org/10.18420/muc2017-ws09-0425

[2] Thomas Kundinger, Andreas Riener, Nikoletta Sofra. 2017. A Robust Drowsiness Detection Method based on Vehicle and Driver Vital Data, in: 6th Workshop "Automotive HMI": Vehicles in the Transition from Manual to Automated Driving, Mensch und Computer (MuC 2017), pp. 8. DOI: doi.org/10.18420/muc2017-ws09-0307

[3] Anna-Katharina Frison, Laura Aigner, Andreas Riener, Philipp Wintersberger. 2017. Senior Drivers: Using the Benefits of Automated Driving for the Elderly, in: Workshop Golden Oldies and Silver Surfers: User Experience Design für eine ältere Zielgruppe, Mensch und Computer (MuC 2017), pp. 6. DOI: doi.org/10.18420/muc2017-ws17-0409

Foto: Laura Aigner (links) und Anna-Katharina Frison präsentieren ihr Paper „Senior Drivers: Using the Benefits of Automated Driving for the Elderly” auf der “Mensch und Computer 2017”. Quelle: THI

 

Details zur Konferenz „Mensch und Computer 2017“ und Workshops unter: