Wissenschaftlicher Beirat des Forschungs- und Testzentrums CARISSMA tagt an Hochschule

13.10.2011

Am Dienstag (11.10.2011) tagte der Wissenschaftliche Beirat des Forschungs- und Testzentrums CARISSMA, der sich aus hochrangigen Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Industrie zusammensetzt,  zum zweiten Mal seit seiner Einberufung im Oktober 2010. Von der konstituierenden Sitzung bis heute konnten zusammen mit den jeweiligen Kooperationspartnern umfangreiche Projekte durchgeführt werden. Hierzu zählen beispielsweise der grundsätzliche Machbarkeitsnachweis der zweiten Generation der körperschallbasierten Crasherkennung CISS (active CISS) im Crash oder der Aufbau eines neuen Labors (Hexapodenprüfstand) für Probandenstudien in der Fahrzeugsicherheit an der Hochschule Ingolstadt.

Positiv bewertet wurde vom Beirat auch die interdisziplinäre Podiumsdiskussion zum Thema „Sicherheit hat Vorfahrt!“, die im Juni 2011 an der Hochschule Ingolstadt stattfand und auf reges Interesse nicht nur bei Experten sondern auch bei interessierten Studierenden und der Öffentlichkeit stieß. Dies zeigt sich auch anhand der zahlreichen Anfragen für die Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte seitens der Industrie und Forschungseinrichtungen anderer Hochschulen. „Ohne das große Engagement jedes einzelnen Mitglieds des Beirats wäre das schnelle Voranschreiten sowie der bisherige Erfolg von CARISSMA nicht möglich gewesen“, so der wissenschaftliche Leiter CARISSMA, Professor Thomas Brandmeier.

Nach Abschluss der internen Konzeptionsphase des Forschungs- und Testzentrums CARISSMA präsentierten Professor Brandmeier sowie der wissenschaftlich-technische Leiter Dr. Christian Lauerer den Beiratsmitgliedern den aktuellen Planungsstand des Bauvorhabens. Nach eingehender Diskussion gab der Beirat die geplanten Einrichtungen frei, die nun vom Staatlichen Bauamt Ingolstadt umgesetzt werden.

Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats waren sich darüber einig, dass Ingolstadt sich dank CARISSMA und seinem immer größer werdenden Netzwerk aus Hochschulen, Industrie und Politik zunehmend zu einem Zentrum für Verkehrssicherheit entwickelt.